CD-Review: Fairyland - The Fall Of An Empire

Besetzung

Maxime Leclercq – Gesang
Anthony Parker - Gitarre
Thomas Cesario – Gitarre, Bass
Philippe Giordana - Keyboard
Pierre-Emmanuel "Piwee" Desfray - Schlagzeug

Tracklist

01. Endgame
02. The Fall Of An Empire
03. Lost In The Dark Lands
04. Slaves Forlorn
05. The Awakening
06. Eldanie Uelle
07. Clanner Of The Light
08. To The Havenrod
09. The Walls Of Laemnil
10. Anmorkenta
11. In Duna
12. The Story Remains
13. Look Into Lost Years

thumbnail

Mit “The Fall Of An Empire” flattert uns das zweite Langeisen und gleichzeitig das Napalm-Debut der französischen Fantasy-/Power-Metaler FAIRYLAND ins Haus. In ihrer Vergangenheit konnte die junge Band schon einige Erfolge verbuchen, sodass der Vertrag mit Napalm Records bloß einen weiteren Schritt in der bisher steilen Karriere der Franzosen markiert. Nach der Veröffentlichung ihres Debut- Albums „Of Wars In Osyhria“ über das französische Label N.T.S. folgte eine Tournee mit Sonata Arctica sowie ein Auftritt beim Sweden Rock Festival. Trotz ihres recht jungen Alters hat die Band also bereits einiges vorzuweisen…

Schon bei den ersten Tönen des Album bemerkt man dann auch die Professionalität der Band. Stimmungsvoll und opulent wird hier Spannung aufgebaut und der Hörer wunderbar zu einer Reise in das Land Osyhria eingeladen, um sich dort im Hörgenuss zu verlieren.
FAIRYLAND arbeiten mit den typischen Trademarks von Fantasy-, /Symphonic- und Power-Metal und sind musikalisch wohl am ehesten mit den Avantasia-Epen zu vergleichen, vielleicht mit einem leichten Rhapsody Of Fire- (was für ein Name) Einschlag. Sehr abwechslungsreiche, mässig keyboardlastige und oft sehr verspielte Elemente machen die Musik der Franzosen zwar nicht zu etwas Außergewöhnlichem, wissen aber trotzdem sehr zu gefallen. Auch arbeitete man viel mit Tempowechseln und gelegentlich mit Gastsängerinnen und versucht so die Bandbreite er Musik möglichst weit zu halten. Dies gelingt auch unbestritten sehr gut.

Eine rundherum gelungene CD also, sieht man von dem etwas kitschigen Comic-Krieger-Cover ab. Auch nach mehrmaligem Durchhören gibt es immer wieder Neues zu entdecken und das bei im Großen und Ganzen sehr eingängigen Stücken. Was allerdings doch etwas negativ ins Gewicht fällt ist die Tatsache, dass man es nicht schafft irgendwelche Alleinstellungsmerkmale heraus zu arbeiten und sehr nach den etablierten Bands dieses Genres klingt. Das ist natürlich auch positiv, weil man sich qualitativ mit diesen problemlos messen kann, dennoch wird hier einfach nur der gängige Einheitsbrei geliefert – sehr köstlicher Einheitsbrei allerdings!
Ich kann jedem Fan des Genres nur ans Herz legen mal ein Ohr bei FAIRYLAND zu riskieren und zu schauen, ob man der Band nicht eine Chance gibt. Wer nicht allzu viele Platten aus der Richtung im Schrank hat, wird von den Franzosen sicher begeistert sein.

Bewertung: 8 / 10

Geschrieben am

Kommentieren

Kommentar-Feed abonnieren