Interview mit Andi, Christian und Niki von Devanic

Auch aus Österreich kommt manchmal gute Musik, das beweisen uns diesmal die Melodic Deather DEVANIC mit “Mask Industries”. Andi, Christian und Niki gaben uns ausführliche Auskunft zu ihrem Debütalbum und vielem mehr.

Hallo DEVANIC! Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu euerem Debüt-Album “Mask Industries”. Ihr könnt mächtig stolz darauf sein, da es meiner Meinung nach eine richtig gute Scheibe geworden ist, die so einige aufhorchen lassen sollte. Da ihr den meisten hier in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt seid, wäre es gut, wenn ihr den Lesern DEVANIC etwas näher vorstellen könntest.
Andi: Devanic wurde im Mai 2004 von Niki und mir gegründet. Ich hatte gerade ein Bandprojekt beendet und war auf der Suche nach einer neuen Band. Ich hab dann einfach im Internet eine Anzeige mit einem Link zu einem Lied gefunden. Mir hat der Track sehr gut gefallen und ich hab mich einfach mit Niki getroffen. Es hat von Anfang an perfekt funktioniert und wir wussten eigentlich gleich nach diesem ersten Treffen, dass wir zusammen weiter machen würden.Christian: Danke für dein Lob erst mal. Für mich ist es mein erstes Album, da bin ich selbstverständlich stolz drauf! Niki hat mich damals nach einem Moriturus-Konzert gefragt ob ich mit ihm musikalisch arbeiten möchte, hat dann alles etwas gedauert aber letzten Endes wars dann mit Devanic so weit. Peter am Bass und Mike an den drums komplettierten dann das Line-up welches bis heute wunderbar funktioniert.Niki: Ja, danke fürs Lob! Es war auch eine Menge Arbeit dieses Album auf die Beine zu stellen! Hat sich aber gelohnt. Zu Devanic wurde eigendlich schon alles gesagt,… Ausser vielleicht, dass wir am anfang noch einen dritten gitarristen hatten. Thomas von Forever Ends Tonight. Wir kamen aber nach einigen Proben drauf, dass es besser ist die Gitarren live rauszuhören und mehr Platz auf der Bühne zu haben.

Melodic Death Metal Bands gibt es viele, aber was zeichnet eure Musik euerer Meinung nach vor Allem aus? Gibt es irgendwelche Bands als Haupteinflüsse?
Andi: Die Kompositionen sind sehr abwechslungsreich und bleiben dennoch im Ohr. Auch denke ich, dass die Vocals dem Namen „Melodic Death Metal“ gerecht werden, nicht so wie bei vielen anderen Bands dieses Genres. Devanic ist sehr vielschichtig, vielseitig und wir machen einfach was uns gefällt. Wenn man „Mask Industries“ hört, sind darauf ungewöhnlich viele unterschiedliche Titel. Die Lieder kann man vielleicht alle unter dem Begriff „Melodic Death Metal“ einordnen, aber sie bewegen sich in vielen verschiedenen Bereichen innerhalb des Genres.

Christian: Klar gibt es viele, darin sehe ich auch unseren Vorteil: Klasse statt Masse!

Niki: Alben vieler bands werden nach einiger zeit einfach ziemlich fad und fordern den Zuhörer nicht mehr heraus. Das wollen wir nicht. Ich hab es gerne, wenn man von einer Band (einem Album) durch eine Welt mit mehreren Stimmungen und Eindrücken geführt wird. Sie soll auch musikalisch eine „Geschichte“ erzählen und nicht immer den selben Scheiss reden.

Wer ist eigentlich für den Namen DEVANIC verantwortlich. Auf euerer Homepage kann man zwar die Bedeutung nachlesen, doch es wäre sehr interessant zu wissen wie er entstanden ist. Zudem würde mich interessieren, warum beide Releases – das Album und die Promo – das Wort “Mask” im Namen haben. Was hat es damit auf sich und hat der Albumtitel eine tiefere Bedeutung?
Andi: Nach längerem hin und her, bei der Suche nach einem Namen für die Band, fiel mir „Devanic“ ein. „Devanic“ leitet sich von dem Wort „Deva“ ab. Die „Devas“ sind einerseits die Halbgötter der indischen Mythologie und andererseits bedeutet „Deva“ auch soviel wie leuchtend, strahlend … deshalb Devanic.
Das mit dem Namen für das Album hat sich einerseits angeboten, da das Album die 8 Tracks der Promo enthält und das Album, in gewisser Weise, somit die Komplettierung von „Mask Installed“ darstellt.
Andererseits ist es schon auch so, dass die Maske eine tiefere Symbolik liefert, eine Metapher in sich birgt. Der Titeltrack der Promo „Mask Installed“ behandelt kurz gesagt, eine Welt, welche scheinbar einem großen Krieg ausgesetzt war und der vermeintlich letzte Überlebende erzählt einen Ausschnitt seiner Geschichte. Das Intro und das Cover von „Mask Industries“ in Kombination mit dem Songtext, bringen vielleicht etwas Licht ins Dunkel.

Würdet ihr jetzt, wo das Album ja veröffentlicht ist, wenn ihr die Chance hättet es nochmal aufzunehmen etwas ändern? Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden? Was ist euer Lieblingssong auf dem Album?
Andi: Es gibt glaub ich immer Sachen die man vielleicht anders machen würde. Wir haben es uns teilweise selbst sehr schwer gemacht, woran ich selbst sicherlich keinen geringen Anteil habe. Ich bin nicht der einfachste Mensch… aber alles in allem sind wir denke ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Einen definitiven Lieblingssong habe ich nicht…“Memories of broken dreams“ und „Reborn again“.

Christian: Ich muss fast schon sagen dass wir „leider“ ständig die Möglichkeit haben noch mal alles aufzunehmen! Letztendlich war dieser Umstand auch der Grund warum sich die Aufnahmen bzw. der Release von „Mask Industries“ erheblich verzögerten. Eine Kleinigkeit hier und da und schon ist wieder eine Woche vorüber! M.I. hat uns oft die Frage stellen lassen: Wann ist ein Album FERTIG?

Niki: Tüfteln ist das Schlimmste! Wenn ich ein Lied mache, ist es meistens nach ein bis zwei Tagen fertig. Dann kann ich mir ein Bild des gesamten machen und ein paar Sachen ändern. Dauert es länger, verschwindet die rohdatei vom Logic meistens irgendwo auf der festplatte und wird nie fertiggestellt. Bei der CD war es sehr ähnlich. Da sie bei mir im Studio aufgenommen wurde, war ich derjenige, der die meiste Zeit investiert hat, und schon fast die Lust verlor. Wir haben daraus aber einiges gelernt und werden es beim nächsten Album besser machen. Zufrieden bin ich jedoch schon mit dem Ergebnis. Noch mal aufnehmen: NEIN!

Für eine Band, die erst 2004 gegründet wurde und quasi noch in den Kinderschuhen steckt klingt ihr unheimlich erwachsen. Woran liegt das euerer Meinung nach?
Andi: Ich denke, dass wir alle in dem was jeder für sich tut, sehr gut sind. Hinzu kommt, dass wir uns auch als Band musikalisch aber auch privat gut verstehen. Es gibt zwar immer wieder mächtig Streit, aber solange darüber gesprochen wird, ist das ja auch in Ordnung.
Nikis Kompositionen sind sicherlich der Grundstein für den Klang von Devanic, und da er schon sehr lange Musik macht und einfach etwas davon versteht, sind seine Songs sehr ausgereift. Ich verleihe dem ganzen meinen Stempel durch meinen Gesang und da ich mich schon immer bei Metal im speziellen für den Gesang bzw. die Sänger der Bands interessiert habe, habe ich für mich immer mehr und mehr heraus gefiltert, was in meinen Ohren guten „Metalgesang“ ausmacht – daran orientiere ich mich. Peter Tägtgren, Chris Barnes (in guten alten Zeiten), Glen Benton oder Shagrath waren Sänger die mich inspiriert haben.

Niki: Ja, ich mach seit 12 jahren Musik und hab in einigen Bands gespielt. Es gab Zeiten in denen ich Monate lang fast jeden Tag ein neues Lied machte. Also, befasst hab ich mich glaub ich lange genug mit dieser Häwi Medall musik. Andi gibt dem ganzen mit kreativer Setzung der Texte den letzten Feinschliff. Was auch noch wichtig ist, ist der sound! Viele Labelbands kaschieren ihren unmusikalischen Müll mit einer SUPER OVERDUB JUHUU-AUFNAHME um 10.000€.

Warum habt ihr die Demo “Mask Installed” nur an Magazine und Radio-Stationen versendet und eueren Fans nicht die Möglichkeit gegeben es käuflich zu erwerben? Ich kann mir gut vorstellen, dass es den ein oder anderen mächtig geärgert hat, dass man ihm erstmal mit Schmankerln wie “You Will See” und “I Am” auf der Homepage Appetit gemacht hat und man dann den Hunger nach ner kompletten CD nicht wirklich stillen konnte.
Andi: Das hatte verschiedene Gründe. Wir wollten erstmal schauen, wie die Resonanz von Leuten ist „die etwas zu sagen haben“. Wir wollten nicht etwas auf die breite Masse loslassen, von dem wir selbst zu dem Zeitpunkt vielleicht noch nicht vollends überzeugt waren. Dazu ging alles auch wirklich sehr schnell und wir hatten nicht wirklich die Zeit für eine Produktion und hatten zudem auch die Hoffnung, dass ein Label auf uns aufmerksam wird und wir so unser erstes Album gleich „richtig“ produzieren, releasen, etc hätten können..

Christian: Stimmt, da hat sich der ein oder andere geärgert. Wir haben dann immer darauf verwiesen, dass alle Songs des Demos auch auf M.I. zu finden sein werden. Jetzt ist die Scheibe endlich draussen, also: zugreifen!

Niki: Also ich war eigentlich schon voll davon überzeugt. Meiner Meinung scheiterte es „damals“ am geld. Wir machten 100 Stk der Promo. Welchen Weg würdest du wählen? 100 Promos um je 8-10€ verkaufen und wegen der „Produktion“ im Copyshop fast null gewinn machen und bei 100 Stk. Nicht wirklich an Aufmersamkeit gewinnen, oder sie an Labels, Magazine, Webzines, Conects, Reviewer und Radios schicken. Da geht dann glaub ich um einiges mehr weiter und das merkt man bei uns auch. Eine band ist, wenn man was damit erreichen will wie eine Firma. Traurig aber wahr. Aber das Album ist ja endlich da! Ein großes „TUT LEID“ an diejenigen, die die Promo haben wollten! Das warten hat sich gelohnt!

Wie steht ihr zum Einsatz von Keyboards, auf den ihr auf “Mask Industries” zum Glück verzichtet? Viele große Bands – allen voran In Flames – scheinen ja garnichtmehr ohne Keyboard auszukommen.
Andi: Ich halte davon nicht viel. Keyboards drängen sich bei manchen Songs und Stilen regelrecht auf, da ist der Einsatz dann auch meist sehr passend. Aber was manche Bands da machen, finde ich einfach nur schade. Teils gibt es genialste Kompositionen, welche mit Keys, Strings und Effekten zugedeckt werden und eigentlich nichts mehr bleibt, als eine einzige überladende, überproduzierte Schallwelle. Dazu kommt dann meist noch ein halbstarker Sprechgesang, um die Musik radiotauglich zu machen.

Niki: Da sind wir wieder bei: „unmusikalischer müll mit einer SUPER OVERDUB JUHUU-AUFNAHME um 10.000€.“ Keyboard ist eine gute Möglichkeit aufnahmen fetter zu machen wobei sie aber fast ungehört bleiben. Das kann aber auch in die Hose gehen und dann endet man bei Andis beschreibung. In Flames sind zwar schon sehr im Eck aber teilweise mit einem geschlossenen Ohr finde ich es nicht allzu überladen. Mir persönlich wäre aber auch das schon zu viel. Es sollte sich dezent einpassen und nicht dominieren. Aber mal schauen wie unser nächstes album wird LOL.

Wer von euch ist für das Songwriting und für die Texte verantwortlich? Woher stammen die Ideen für die Lyrics und welchen Hintergrund haben sie?
Andi: Die Lyrics stammen aus meiner Feder und ich kann ehrlich nicht genau sagen, was mich jedes Mal treibt, wenn ich einen neuen Text schreibe. Texte wie „You will see“ oder „Use your skill“ sind in vielleicht 1 Stunde entstanden. Es waren die beiden ersten Texte für Devanic. Niki hat mir die beiden Songs vorgespielt und ich habe simultan dazu einfach angefangen zu texten und am selben Tag waren die beiden Lieder fertig.
Die Ideen für die Texte hole ich mir einerseits aus meinem Privatleben, Freundeskreis, aber auch gesellschaftliche Themen inspirieren mich immer wieder. Hintergrund vieler Texte sind z.B. die Indische Mythologie, der Schamanismus und spirituelle Themenbereiche bzw. Lehren.

Ihr spielt am Kaltenbach OpenAir mit Bands wie Sodom, Carpathian Forest und Sodom. In wiefern ist der Auftritt dort für euch etwas Besonderes? Besteht da noch eine gehörige Portion Respekt dazu mit solchen großen Bands die Bühne zu teilen oder seht ihr dem ganz entspannt entgegen? Mit wem würdet ihr sonst mal gerne auf Tour gehen?
Andi: Mal abgesehen davon, dass wir mit SODOM spielen, wird das wohl ganz normal für uns werden ;) Spaß bei Seite: Es ist schon etwas ganz besonderes mit Acts wie Dismember, Sodom oder Carpathian Forest zu spielen, zumal ich diese Bands, vor allem Dismember, selbst sehr viel gehört habe und immer noch höre. Ich glaube es wird eine spannende Sache!
Und mit wem ich gerne mal touren würde… da gibt es einige Bands: z.B. Opeth, Disillusion oder Arch Enemy…

Christian: Auf ein kühles Bierchen mit Matti Kärki freu ich mich schon! Einer Tour mit Dismember und Entombed würd ich sofort zusagen!

Niki: Find es schon leiwand! Respekt schon! Aber überwiegend vor deren bierkonsum! Gegen eine Tour mit In Flames, At the gates, Black Daliah Murder, Opeth, Morbid Angel, Arch Enemy,… hatte ich nichts!

Wo wir schon beim Thema Live-Gigs sind kommt man wohl nicht an der Frage vorbei, ob auch Auftritte in Deutschland geplant sind oder ihr erstmal dabei bleiben “zu Hause” zu spielen.
Andi: Der Wunsch im Ausland zu spielen ist natürlich vorhanden! Aber unsere finanziellen Mittel lassen leider nicht immer alles zu. Mit dem richtigen Label und einer guten Promotion gehe ich auch sofort auf Welttournee… ;)

Christian: Vorerst werden wir mal Österreich unsicher machen, man darf uns aber gerne nach Deutschland einladen.

Niki: Unser zukünftiges Label wird das bald einrichten. Freu mich schon drauf!

Für viele dürfte die österreichische Metalszene abgesehen von Gruppen wie Belphegor und Pungent Stench, ebenso wie Devanic ziemliches Neuland sein. Wie sieht es metaltechnisch in der Alpenrepublik aus?
Andi: Schwer zu sagen, aber es gibt schon einige wirklich gute Bands in Österreich. Viele haben einfach das Problem, dass sie nie aus Österreich heraus kommen und einfach keinen richtigen Bekanntheitsgrad erlangen.

Christian: Österreich ist halt ziemlich klein, dementsprechend natürlich auch die Szene. Österreich gilt in der Welt ja auch nicht gerade als Metal-Land, unser Land wird doch eher mit einer jodelnden Sissi assoziiert.

Niki: jaja,…mit einer jodelnden Sissi und vielleicht bald auch noch mit einer steifen, emotionslosen Christl Stürmer. So schauts aus…

Mit euerem Album könntet ihr wohl glatt die schwedische Staatsbürgerschaft beantragen, doch für einen Plattenvertrag hat es leider noch nicht gereicht. Gibt es schon Anfragen, oder machen die Plattenfirmen um Österreich einen großen Bogen und suchen weiter in Skandinavien nach der x-ten In Flames–Kopie?
Andi: Es gibt schon immer wieder interessante Angebote und Anfragen, aber leider nie wirklich etwas Konkretes. Es ist in Österreich wie gesagt sehr schwer musikalisch etwas zu erreichen. Die Labels setzen eben lieber auf Altbewehrtes und schauen sich dementsprechend auch z.B. in Skandinavien um.
Eine Antwort eines Vertreters eines österreichischen Labels war: „Wärt ihr Schweden, wir würden euch sofort unter Vertrag nehmen….“ – so viel dazu ;)

Niki: Wir hatten vor kurzem erst eine anfrage. Vielleicht nehmen die uns mit dem nächsten album. Mal schauen was sich noch so ergibt. Aber grundsätzlich wird Österreich umflogen.

Welche Bands hört ihr zur Zeit privat? Welche Musik hört ihr außer Metal noch gerne?
Andi: Ich höre eigentlich alles quer durch die Bank, wobei meine wirklich harten Zeiten vorüber sind. Derbstes Black Metal oder Knüppel-aus-dem-Sack-Zeug höre ich nur mehr sehr selten.
Ich höre teils immer noch CDs die ich mir vor 10 Jahren gekauft habe, weil ich finde, dass vieles was heutzutage raus kommt, nicht mehr so viel hergibt wie frühere Outputs. Ich höre immer noch sehr gerne die alten In Flames, At the Gates, Dismember, Six Feet Under, Dimmu Borgir, Opeth, Suidakra, Hypocrisy, Death (Sound of Peserverance!) oder auch Children of Bodom. Bei den neueren Outputs gefallen mir z.B. Arch Enemy, Disillusion oder Bloodbath. Mir waren einfach immer die Sänger wichtig, mit dem Sänger steht und fällt eine Band für mich. Weshalb ich mir z.B. Powermetal so gut wie nicht anhören kann, obwohl mir die Musik an sich großteils sehr gut gefällt.
Außer Metal höre ich auch viele andere Sachen, da gibt es keinerlei Einschränkungen, so lange der Anspruch stimmt.

Christian: Im Moment bin auf Erkundung meiner Immortal-, Mayhem-Seite…
Non-metallisch find ich die Musik von Emilie Simon gerade sehr interessant.

Niki: Metallisch bin ich grad auf At the gates, Black daliah murder, opeth, Dimension Zero, Dark Tranquility,… nonmetallisch auf Mozart, Vivaldi, Mahler, Bach, El Salvadore, Pink Floyd, Rick Wakeman, King Krimson, Deep Purple,…

Was macht ihr, wenn ihr gerade nicht mit Devanic im Studio seid oder einen Auftritt habt?
Andi: Ich bin als Redakteur beim Fernsehen tätig und habe einen bald 4 Jahre alten Sohn, um den ich mich so oft ich kann kümmere. Neben der Band, dem Job und Kind bleibt eigentlich kaum mehr Zeit für etwas anderes. Ich schreibe viel und versuche auch wieder mehr zu lesen und verbringe meine Zeit natürlich gerne mit meinen Freunden.

Christian: Ich arbeite für einen Fotografen, mache dort grafische Gestaltungen, Retouchen und so weiter. Ich bin fest verwachsen mit meinem PC….

Niki: Ich bin ein 3D Modeler und Animator beim Film. Ich bin also auch ziehmlich verwachsen mit dem PC. Daneben komponiere ich für Devanic (falls das gilt), nehme Bands in meinem studio auf, und versuche den Stress der Woche, den ich fast nicht hab ( ha ha ha), mit 3D Animation am PC zu bekommen.

Wir sind nun fast am Ende und ihr habt jetzt Platz für das, was ihr schon immer mal sagen wolltet!
Andi: Abba sind nicht zu vergleichen mit Cryptopsy…

Christian: Stumpf ist Trumpf

Niki: Christian, ich bin dein Vater! Deine Mutter ist „jodelnde Sissi“! Du warst aber kein unfall! Hab dich gern!

Zu guter letzt das obligatorische Metal1-Assoziationsspiel:

Liebe:
Andi:
Tut sich seit geraumer Zeit nix…
Christian: ” love is in the air”
Niki: Liebe ja, Sex leider nicht… AAAH!

DJ Ötzi:
Andi: Unser Exportschlager Nr. 1 – welch eine Schande!
Christian: Klingt so wie der echte aussieht.
Niki: Ein armer Hund!

Weltmeister 2006:
Andi: Brasilien
Christian: Kann ich nicht sagen… Europameister wird auf jeden Fall Österreich!
Niki: In was?

In Flames:
Andi: Lange Zeit eine gewaltige Band, hätten aber nach der Whoreacle sich nicht so in ihrer Effektverliebtheit und Kommerzialisierung verlieren sollen – schade drum!
Christian: Is das ein interview über uns oder In Flames?
Niki: heißt so viel wie: IN FLAMMEN.

Die ultimative Frau:
Andi: Noch nicht gefunden…
Christian: meine
Niki: rund, aus glas mit der aufschrift: „OTTAKRINGER – Braukunst seit 1837“, mit ihrer großen Schwester namens „Sixpack“ im Schlepptau! HERRLICH!

Bier:
Andi: Ist das ein Angebot? Sehr gerne! ;)
Christian: ein Krügerl bitte
Niki: … ist immer in mir. AMEN

Metal1.info:
Andi: Danke für das Interview und das Review! Find ich gut, dass ihr auch „kleineren“ Bands eine Fläche bietet.
Christian: Die beste Metal-station im netz
Niki: Ist sicher informativ! Danke für das nette interview! SEAS!

Das wars dann auch schon! An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich für das Interview bedanken und euch viel Glück für eueren weiteren musikalischen Werdegang wünschen!


Geschrieben am 8. Mai 2006 von Nicolai


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