Interview mit Benjamin "Aran" König von Lunar Aurora

Mit Lunar Aurora verabschiedet sich nach dem Album „Andacht“ eine der produktivsten und meist-gelobten Gruppen Deutschlands für unbestimmte Zeit. Da man sich nunmal wirklich anderweitig beschäftigen möchte – sowohl Aran als auch Akhorahil wirken bei anderen Projekten mit – wird man in dieser Zeit auch keinerlei Interviews beantworten oder Konzerte geben. Doch noch ist „Andacht“ nicht veröffentlicht, so wurde dieses Interview möglich gemacht. Aran oder Benjamin König stellte sich dem Interview, welches mit gehobenem Anspruch anvisiert wurde und wohl letztlich nicht zuviel einforderte.

Grüße dich, Aran. Danke für die Interviewbereitschaft und ich hoffe, es geht dir gut!
- Man lebt, danke!

Mit „Andacht“ erfolgt euer achtes Album, wieso heisst es „Andacht“?
- Es ist mir wichtig, immer wieder inne zu halten und in sich zu gehen. Sich mit seinen Emotionen zu konfrontieren und dadurch auch mit der äußeren Welt. Bei so vielen Menschen fehlt mir Ruhe, Reflektion, Bewusst-Sein, Bedachtheit, Mut zu Gefühlen, …etc. Obwohl es abgedroschen klingt, aber gerade in unserer heutigen Zeit wäre Andacht und ein Kniefall vor dem Leben und dem Tod so wichtig! Würde die Menschheit doch nur mal für ein paar Minuten das Schwatzen einstellen und in sich gehen!
Da unsere Musik seit jeher Innenschau ist (und dadurch entsteht), rundet der Titel „Andacht“ dies nochmal ab.

Ihr benutzt häufiger nur ein einziges Wort, mit dem ihr Alben betitelt. Steht dahinter ein Konzept oder woran liegt das?
- Das ergibt sich von selbst. Wir haben auch Alben mit langen Titeln. Siehe „of stargates and bloodstained celestial spheres“

Was erwartet die Hörerschar bei „Andacht“? Lässt es sich mit Werken vergleichen oder vielleicht mit einzelnen Stücken?
- Ich finde, es ist kein BM-Album mehr. Obwohl es stilistisch so klingt, ist die Atmosphäre doch untypisch. Aber da LUNAR AURORA mit jedem Album anders klingt, ist auch dieses Werk wieder ein Wesen für sich. Man könnte es entfernt mit „Elixir of Sorrow“ oder „of stargates…“ vergleichen.

Das Motiv ist wie immer recht passend gewählt, ihr scheint euch viele Gedanken über die Gestaltung zu machen, liege ich da richtig?
- Bei alten Alben haben wir das leider etwas vernachlässigt, da wir auch nicht die Mittel und Möglichkeiten dazu hatten, aber die letzten Alben haben ganz klar eine optische Linie. Wobei wir es gerne schlicht halten. Ich finde, dass die meisten Tonträger auf dem Markt so schrecklich gestaltet sind… das mal so am Rande.

Was ging euch beim Namen „Andacht“ durch den Kopf, dass es schließlich das letztliche Motiv zur Folge hatte?
- Meinst Du jetzt mit „Motiv“ das Cover? Es passt einfach zum Albumtitel… logischer Weise.

Auf den letzten Werken von euch ist immer eine einzelne Figur auf dem Frontdruck abgebildet, welche der Protagonist des Albums zu sein scheint. Entspricht dieser Gedanke eurem Konzept oder steckt was anderes dahinter?
- So habe ich es noch gar nicht gesehen, aber Du hast recht: es könnte so was wie ein Protagonist sein.

Was veranlasst euch eigentlich genau zu dieser Pause? Wollt ihr euch vermehrt anderen Dingen widmen, geht die Motivation verloren oder ähnliches?
- Es hatte verschiedene Gründe, die alle zusammen zu dieser (mehr oder weniger) Auflösung geführt haben. Einer der Gründe ist, dass ich nach 12 Jahren LUNAR AURORA merke, dass ich auch mal andere Wege gehen möchte und in Zukunft sicher herumprobieren werde. Dann gab es noch private Gründe… und diverse andere Entwicklungen, die mich letztendlich dazu brachten, hier einen Schnitt zu machen. Letztendlich ist es für mich eher eine gute Sache und ich merke, dass es mich frei für neue Ausdruckformen macht. Vielleicht entsteht irgendwann ein weiteres Album von LUNAR AURORA, aber das weiß ich selber noch nicht. Jetzt ist es mir erst mal wichtig, mich an neue Ideen heranzutasten.

Nun erst mal einige allgemeine Fragen: Wie kam es zum Namen Lunar Aurora?
- Der Name selbst kommt aus dem Alt-Englischen und bedeutet „Mondaura“. Wir verbinden damit die Assoziation zur sichtbaren Aura (dem Lichtkranz) und zur unsichtbaren Aura des Mondes, welche uns im Innern trifft und bewegt. Da der Mond das Wesen schlechthin für die Nacht, das Unterbewusstsein und das Metaphysische ist, ergab sich der Bandname – und was wir in der Musik sehen – von selbst.

In eurem Bandlogo sieht man eine triste, schwermütige Halbmondsilhouette. Bloß eine Anspielung auf euren Bandnamen oder steckt da weitaus mehr dahinter?
- Hinter allem, was wir mit dieser Musik verbinden, steckt weit mehr als nur Symbolik. Es bleibt aber beim Betrachter oder Hörer, sich selbst ein „Bild“ davon zu machen.

Mit dem Album „Mond“ folgte dann auch eine Veröffentlichung, welche sich wohl mehr als jede andere auf euren Namen bezieht. Darf man das so sagen oder unterliegt man hier einem Trugschluss?
- Klar bezieht es sich auf unseren Namen, aber das ist nicht der Grund. Das Album „Mond“ rafft zusammen, was man an Seelenzerwürfnis, Schönheit und Schrecken erfährt, wenn die Nacht zubeisst und der Mond darüber wacht. Es geht also wie immer um Gefühlswelten, die eben in diesem Fall ganz unter dem „Mond“ stehen. Am besten, man liest die Texte… dafür drucken wir sie ab.

Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man mit jedem Werk immer und überall Höchstnoten erzielt, was geht da in einem vor? Geht man dann viel lockerer an die Komposition oder trifft vielmehr das Gegenteil zu?
- Wir bekommen nicht immer von allen Seiten Höchstnoten. Das würde mich auch ziemlich erschrecken! Wobei ich selbst wahrscheinlich mein größter Kritiker bin. Generell beeinflusst mich aber keine äußere Meinung bei meiner Arbeit.

Was mich ja ein wenig wundert ist, dass ihr sowohl „Elixir of Sorrow“ als auch „Zyklus“ erst verspätet herausbringen konntet. Denn müssten die Labels euch bei den ganzen Lobpreisungen nicht mit Handkuss nehmen?
- Die Verzögerungen lagen an der schwachen Arbeit des Labels ARS METALLI. „Elixir of Sorrow“ wurde ewig nicht abbezahlt. Irgendwann hatten wir keinen Bock mehr auf dumme Verträge und ständige Korrespondenzen. Ein eigenes Label wurde aufgemacht: COLD DIMENSIONS.

Ihr habt nun das Shirt zu eurem Beitrag zum Split mit Paysage D’Hiver abgeliefert, wo es sich um ein bayrisches Volksgedicht handelt, wie ich hörte. Erstmal, ist dies soweit richtig und wenn ja, wie kamt ihr darauf, ausgerechnet ein Volksgedicht zu vertonen?
- Ja, es ist in bayrischer Sprache, aber es ist kein Volksgedicht, sondern ein freier Text. Es erschien nur mehr als natürlich, einmal einen Text in der eigenen Mundart zu verfassen. Zumal die bayrische Sprache viel derber ist, als das normale Deutsch und somit gut passt.

Nun habt ihr euch auf den letzten beiden Alben einzig auf deutsche Lyrik konzentriert. Was bewog euch zu diesem Schritt?
- Es ergab sich einfach so. Wir können zwar ganz passabel Englisch, aber ab einem gewissen Informationsgehalt und diversen Wortspielen wird es einfach zu mühsam, englisch zu schreiben. Außerdem ist es schöner, die eigene Sprache zu verwenden!

Weshalb nicht von Anfang an, wo lagen früher die Vorteile bei englischen Texten, welche nun vielleicht nicht mehr hundertprozentig genauso gegeben sind?
- Wir hatten seit Anfang an hauptsächlich deutsche Texte. Die englischen Texte kamen meist von Whyrhd, da er wohl in dem ein oder anderen Fall darin eine eigene Ausdruckform fand.

Eine ganze Reihe an Combos veröffentlicht keine Liedtexte – auch, weil sie diese privat halten möchten und sie die Hörerschar anscheinend nichts angeht. Ihr habt jedoch konstant die Texte abdrucken lassen, wieso?
- Weil sie uns ebenso wichtig sind wie die Musik. Schließlich will man ja was vermitteln. Nur bei der Erstpressung von „Seelenfeuer“ hatten wir keine Texte drin, weil wir diese durch Bilder verdeutlichen wollten. Bei der Wiederveröffentlichung wurden sie aber dann dazugenommen.

Nun kann man beobachten, dass es einige Gruppen gibt, die Wert auf die Lyrik legen, respektive auf gut ausformulierte, profunde Texte. Andere wiederum warten mit Standardparolen auf. Woran liegt das deiner Meinung nach?
- Im zweiten Fall an Dummheit!

So manche Band lässt sich von Schriften inspirieren, z.B. Geist von Nietzsche, Nihil Nocturne von etlichen französischen Surrealisten. Lassen sich Lunar Aurora ebenfalls von solchen Werken inspirieren oder sammelt ihr Ideen zur Lyrik auf andere Weise?
- Wenn wir Texte schreiben, so spielt dabei keine Literatur hinein. Nur die eigene Innenwelt. Ich persönlich mag es auch nicht, sich an den „philosophischen“ Gedanken Anderer zu orientieren und daraus einen Text zu basteln.

Du bist ja auch für die künstlerische Gestaltung der Cover zuständig, wie gehst du vor bis du ein Ergebnis fertiggestellt hast?
- Das kann ich nicht pauschal erklären. Ich versuche einfach, mich in das hineinzufühlen, was die Musik vorgibt und an optischer Unterstützung gebrauchen könnte.

Ihr werdet sehr gerne zum sogenannten intelligenten Black Metal gezählt, da ihr fernab von Standardthematiken und -Schemata in der Musik agiert. Was denkst du darüber?
- Den Ausdruck „intelligenter BM“ kenne ich nicht. Klingt amüsant! Mir soll es recht sein, wenn die Leute unseren Gehalt erkennen, aber ich provoziere das nicht. Oftmals entdecke ich Bands, wo „Intelligenz“ vorgegaukelt wird. Siehe: literarische Unterstützung.

Was für Musik kann euch begeistern?
- Beseelte Musik! Ob das dann Pop, Indie, Rock oder sonst was ist. Man muss einfach spüren, dass Leidenschaft dahintersteckt.

Mal eine ehrliche Selbsteinschätzung: Mit was für Bands würdest du Lunar Aurora in eine Reihe stellen? Wovon du deine Wahl abhängig machst, ist hierbei einzig und allein dir überlassen, nur begründe bitte.
- Es tut mir Leid, aber es ist mir unmöglich, LUNAR AURORA in irgendeine Reihe oder Verhältnismäßigkeit zu anderen Bands zu stellen. Ob jetzt vom Stellenwert bei der Hörerschaft oder von musikalischen Gleichheiten… ich kann hier nichts eingliedern. Das hat nichts damit zu tun, dass ich jetzt auf eine Einzigartigkeit poche, sondern vielmehr, dass ich die Musik immer in erster Linie als eine persönliche Auslebung sehe und erst später kommt die Öffentlichkeit dazu. Natürlich freut es mich, wenn die Musik gut ankommt, aber mein Ding passiert schon weit davor.

Eure Musik kommt mir immer so vor, als wäre der Schaffensprozess noch nicht abgeschlossen, ihr scheint immer weiter zu streben. Liege ich da richtig und würdest du auch sagen, man kann diesen Umstand aus der Musik heraushören?
- Absolut!!! Ich hatte noch nie das Gefühl, etwas wirklich abgeschlossen vertont zu haben. Die letzte Note trägt immer zugleich ein neues Kind in sich. Dies ist auch mit ein Grund, warum ich nun andere musikalische Wege gehen möchte. Ich will mehr Ausreizen!

Ihr vermögt es mit scheinbar einfachen Mitteln unglaubliche Atmosphären zu erschaffen. Jedes eurer Alben ist mystisch, ergreifend und gefühlsecht, wozu manchmal nur eine „spacige“ Keyboardmelodie nötig ist. Wie kommt ihr auf solche Melodien? Schlummern sie in euren Gedanken und wie geht ihr dann an die Verwirklichung?
- Die Musik entsteht immer im stillen Kämmerlein zuhause. Eigentlich ganz tief im innersten Kämmerlein, wo man nur sich und die Dunkelheit hat. Verschiedene Melodien wirken vielleicht erst später surreal, weil unterschiedliche Ideen und Vorstellungen zusammengebacken werden. Wenn dann auch noch der Sound eine eigene Note hat, bekommt das Ganze das Gesicht von LUNAR AURORA.

Die Atmosphäre scheint die Essenz eurer Musik zu sein, das ist jedoch nicht bei allen Gruppen so. Machen sich andere Bands darüber zuwenig Gedanken oder stellen sie anderes in den Vordergrund?
- Das kann ich nicht beantworten. Keine Ahnung, was in den Köpfen diverser Bands vorgeht. Wobei das schon für sich spricht, wenn man bei vielen Alben nicht erkennt, was eigentlich ausgedrückt werden will.

Oft auf Konzerten fällt auf, dass viele Menschen da sind, sich besaufen und mit anderen „Szenegängern“ rumblödeln, von der Musik aber eher nichts mitbekommen. Es sei denn, sie dürfen mal kurz die Mähne schwingen, was dann bei den simpler gestrickten Bands der Fall ist. Können solche Leute also wirklich tiefgründige und nuancenreiche Stücke im Großen und Ganzen auffassen oder lauschen sie eher solcher Musik, weil man die Band quasi kennen sollte?
- Von allem etwas, würde ich sagen. Die breite Masse will unterhalten werden und dabei „klug“ schwätzen. Darin unterscheidet sich BM nicht im geringsten von HipHop oder sonstigen Szenen. Der Klischee-Codex ist überall gleich hoch! Es wird auf Konzerten immer Hampelmänner geben, aber was soll’s… nicht mal ignorieren!

Alboin von Geist meinte im Interview mit mir, im Publikum auf einem Konzert findet man den Querschnitt der Gesellschaft wieder, damit eben auch eher minderintelligente Personen. Wenn man aber nun mal so schaut, dass viele sich als selbsternannte Elite betiteln, ist das reichlich paradox. Wie erklärst du dir dieses Kuriosum?
- Seit ich diese Musik mache kümmere ich mich nicht um „Szene-Geschwafel“ und darum interessiert mich diese Thematik auch nicht. Ich nehme sehr wohl wahr, was alles geschrieben und geredet wird, aber was soll’s?!

Vermutlich habt ihr diese Frage schon oft gestellt bekommen, dennoch finde ich sie immer wieder interessant: Was ist Black Metal für dich und was gibt dir die Musik innerlich?
- Diese Musik ist in ihrer archaischen Form das perfekte Ventil für meine Emotionen. Man kann träumen, wüten, abheben, versinken, reisen, …etc. So fühle ich zumindest die Musik. Es ist noch mehr dahinter, aber das kann ich schwer in Worte kleiden. Zu dieser Musik fällt mir auch jener Satz ein: Die verstehen sehr wenig, die nur verstehen, was sich erklären lässt!

Was veranlasst dich dazu, dieser Musikrichtung auch aktiv zu frönen, also zu musizieren?
- Siehe vorherige Antwort!

Ich hörte einmal, Black Metal ist wie die (raue Seite der) Natur, kannst du damit etwas anfangen?
- Ja, sehr gut sogar!

Ist die Musik ein Spiegel des Geistes, der Seele? Wie ist deine Meinung dazu?
- Alles, was wir im Leben machen und wie wir leben, ist ein Spiegel unserer Seele. Darum auch die Musik, die wir konsumieren oder selber machen.

Etwas anderes, was mir auch jemand mitteilte: Betreffende Person schätzt am Black Metal die deutliche Verbundenheit mit Metal und sagt in diesem Zusammenhang dass z.B. Geist und eben ihr diese Verknüpfung missen lässt. Ist diese Aussage berechtigt oder nachvollziehbar?
- Hier geht es wohl um Geschmack und Vorlieben… und darüber kann ich nicht urteilen. Keine Ahnung, was die Person mit mehr „Metal“ meinte. Mir egal!

Ich würde dich bitten, einfach mal jedes eurer Alben aus deiner Sicht zu beschreiben, was es ausmacht und welche Thematiken abgehandelt werden.
Weltengänger: Initiation, Aufbruch, Eintauchen, …
Seelenfeuer: Stein, Winter, Urkraft, Licht und Dunkelheit, …
Of Stargates and bloodstained celestial Spheres: Morbidität, Traum, Zwischenwelten, …
Ars Moriendi: Wut, Hass, Zerstörung, Tod und Läuterung, …
Elixir of Sorrow: Depression, Kerker, Lebens-Müde, …
Zyklus: Holz, Vergänglichkeit, Wiederkehr, Polarität, Alter, …
Mond: Animus, Rastlosigkeit, Kälte, Sehnsucht, Offenbarung, …
Andacht: Einkehr, Erde, Rauch, Wunden, Geist-Krieg, Werdegang, …

Würdest du „Weltengänger“ als gelungenen Grundstein zur Musik von Lunar Aurora ansehen (wenn man mal die Demos zuvor unberücksichtigt lässt)?
- Ich persönlich bin schon zu entfernt von diesem Album, aber es war sicher ein guter Einstieg… zur damaligen Zeit zumindest. Wobei sich ja recht schnell herausstellte, dass man bei uns von einem Album nicht auf das nächste schließen kann… und sollte.

Besonders schaurig-schön sind die Intros eurer Alben wie bei „Seelenfeuer“ und „Mond“ um mal Exempel zu nennen. Legt ihr besonderen Wert auf Einleitungen und wie sollen diese in euren Augen wirken?
- Einleitungen müssen nicht immer sein, aber wenn man eine bestimmte Stimmung im Vorfeld aufbauen möchte, so sind sie doch sehr nützlich. Auf „Andacht“ wird jedes Lied ein eigenes „Intro“ haben, denn hier passte es einfach zum Allgemeinbild. Wenn man das Album am Stück hört, bekommt es einen noch „erzählerischen Charakter“.

Apropos „Seelenfeuer“: Beim Hören kommt es mir so vor, als würde das Keyboard im Gegensatz zu anderen Alben teils fidel klingen. Kann man das tatsächlich raushören oder unterliege ich da einer Sinnestäuschung?
- Es mag schon sein, dass hier und da ein paar „lichtere“ Melodien zu finden sind. Wir waren ab diesem Album erst so langsam dabei, das Keyboard zu definieren. Wir wollten experimentieren und eigentlich erst auf der „Ars Moriendi“ fand es langsam seinen Weg.

Gibt es eigentlich einen Grund, wieso gerade „Auf einer Wanderung“ von der Split mit Secrets of the Moon als Bonus verwendet wurde?
- Weil es ursprünglich zusammen mit dem Album „Seelenfeuer“ aufgenommen wurde. Da über all die Jahre hinweg immer wieder Anfragen nach der Split und diesem Lied kamen, entschlossen wir uns, es auf die Wiederveröffentlichung von „Seelenfeuer“ zu geben. Somit schließt sich der Kreis.

„Ars Moriendi“ und „Elixir of Sorrow“ wirken auf mich, als hätte man die Essenz des Black Metals perfekt intoniert und alles andere, die Instrumente selbst, zurückgestellt um eine möglichst authentische Stimmung zu erzielen. Würdest du hier zustimmen und wie schätzt du diese beiden Alben grundsätzlich ein, die ja von einer nicht gerade geringen Schar schier verehrt wird?
- Ich glaube nicht, dass man mit ein oder zwei Alben die Essenz des BM vertonen kann. Die Musik ist so voller Essenzen, dass es immer wieder Scheiben geben wird, wo man meint, einen Teil dessen darin zu fühlen. Ich persönlich kann nur schwer neutral über die von Dir erwähnten Alben sprechen. Man hätte vieles besser machen können, aber so sind sie nun mal mit einem ganz eigenen Charme zu Zeitzeugen geworden. Letztendlich ist es uns immer am wichtigsten, dass eine bestimmte Gefühlslage erzeugt wird, die nicht nur durch die Instrumente alleine erzeugt werden kann. Es muss ein Geist in die Musik einziehen!

Würdest du das Kennen der Texte zu eurer Musik als wichtig bezeichnen? Mir scheint so, als wären die Stücke dann noch intensiver und die entsprechende Gefühlslage deutlicher (beim Refrain von „Kältetod“ zum Beispiel).
- Klar intensiviert es das Eintauchen, wenn man dazu die Texte liest, aber es würde auch den Genuss stören, wenn ich jedes Mal mit dem Textblatt davor sitze. Aber sicherlich ist es besser, wenn man sich auch mit den Texten auseinander setzt… und seien sie noch so metaphysisch gehalten: sie haben ihre Wirkung und Botschaft!

Das Booklet von „Elixir of Sorrow“ zeigt grob eine janusköpfig-anmutende Gestalt, welche das Album insgesamt sehr gut symbolisiert. Ist die Kunst ein blendendes Mittel zur Untermalung der Musik, wenn man sie richtig deutet?
- Klar! Mehr kann ich dazu nicht sagen…

Mir stellte sich beim Betrachten des „Mond“-Booklets die Frage, ob es Zufall ist, dass Whyrhd eine Doppelseite mit ein wenig Lyrik zugestanden wurde und Sindar sowie dir nicht. Schaut man sich nun den Spruch („In den dunklen Tiefen zwischen schwerem Gestein, Wo Kräfte mich riefen, wo ich bin daheim – Allein!“) einmal an, war es da möglich abzusehen, dass der Weg von Whyrhd bei Lunar Aurora hier endet oder hat das einen anderen Sinn? Warum gerade Ausschnitte von „Heimkehr“ und „Rastlos“? Auf was soll dies hinweisen?
- Die Aufteilung der Photos ergab sich mehr oder weniger aus der Seitenanzahl des Booklets und der Platzierung der Texte. Dass Whyrhd dabei in die Mitte gerutscht ist, kann also mehr als normale Begebenheit verstanden werden. Und dass bei ihm Textausschnitte stehen, hat mehr mit Stimmung zu tun und weniger mit irgendwelchen „Botschaften“. Es ist zwar witzig, dass man es auch so deuten könnte, wie Du es beschrieben hast, aber es hat damit letztendlich nichts zu tun. Ansonsten sind Ausschnitte generell (fast) willkürlich gewählt.

Kommen wir nun zu euren Texten. In „Schwarze Rosen“ heisst es:

„Mein Fleisch wandelt weiter auf Erden
Doch die Sphären tiefster Dunkelheit sind
Mein Geist
Denn ich habe das Leben und den Tod
Besiegt…..“

Ist endgültiges Streben somit nur erfolgreich, wenn man die dunkle Seite des Allumfassenden versteht, sich mit ihr beschäftigt? Oder meint dieses Exzerpt etwas ganz anderes?
- Was ist „endgültiges Streben“? Streben im Leben ist immer wichtig! Aber sicher ist es sehr heilend, wenn man immer auch (oder gerade) die Schatten bereist, um dort Läuterung und Wandel zu erfahren. Viel zu viel Menschen haben Angst vor ihrem Innern und flüchten sich in Betriebsamkeit und Unruhe… und glauben dann auch noch, voll im Leben zu stehen. Dabei ahnen sie nicht, wie sie am Puls des Lebens polternd vorbeirennen. Wenn man die Dunkelheit zulässt, verschwimmen die Grenzen von Leben und Tod und man bekommt Schritt für Schritt eine Ahnung über die Tiefen des Seins. Erst durch die Assimilation von schauderhaften Dingen taucht man ein in mehr Mystik und Sinngehalt. So meine Erfahrung…

„Kerker aus Zeit“ handelt grob von dem erfolgreichen Lösen der Fesseln der Zeit, oder? Was ist für dich die Zeit und was macht die Unabhängigkeit von ihr aus? Ist nur der Tod die Befreiung (wobei er ja letztlich auch mit der Zeit verknüpft ist)?
- Dazu kann ich jetzt schwer was sagen, denn der Text stammt von Whyrhd. Für mich persönlich ist Zeit eine „dehnbare Konstante“. Es gibt sicher verschiedene Seinsbereiche, in denen Zeit anders oder gar nicht wahrgenommen wird. Und der Tod ist niemals eine Befreiung, sondern immer nur der nächste Schritt zu neuen Leben und neuen Ufern.

Was steckt genauer hinter „Auf einer Wanderung“? Der Text hat beschreibenden Charakter ohne jedoch das Objekt zu nennen (wenn ich mich nicht irre).
- Dieser Text ist von mir und fasst im Prinzip meine Ansicht und mein Gefühl über das Leben und den Tod an sich zusammen. Alles ist vergänglich… und stirbt doch nie. Energie geht nie verloren, sondern wandelt nur seinen Platz und seine Form. Das nenne ich Wanderung… wir sind immer auf einer Wanderung. Und selbst wenn wir meinen, das Leben steht still. Man muss es aus einer übergeordneten Sicht sehen… über Äonen hinweg. Ob ich heute „Satan“ schreie, morgen „Gott“ und übermorgen „Allah“… das alles verhallt im All-Raum und was zählt ist die eigene Entwicklung.

Was ist „Die Quelle im Wald“ in dieser Welt und wie könnte man zu ihr dringen um die damit verbundene Erkenntnis zu erlangen?
- Hier handelt es sich mehr um die Natur als Ur-Kraft und Ausgangspunkt. Es gibt keinen reineren Zugang zu mehr Erkenntnis als über die Natur. Man muss nur fühlen…
Mehr möchte ich eigentlich nicht umschreiben, denn der Text spricht sehr deutlich für sich.

Was symbolisiert der Blutbaum, was sollen die Toten, die unheimlich auf das Leben und die Natur wirken, ausdrücken?
- In diesem Text wird ausgesprochen viel mit Symbolik gearbeitet. Es geht – grob gesagt – um die morbide Schönheit, welche in der Natur ebenfalls vertreten ist. Und es geht um Orte, die bösartig beseelt sind… ungute Orte und niedere Kräfte. Und oftmals werden Orte erst durch Menschen verdunkelt. So heißt es im Text: „Doch wie ein dunkler Traum steht fernab der Blutbaum. Lässt niedere Brut erahnen, ist dem Hass ein stummer Diener!“

In „Der Leidensweg“ heisst es:

„Die Visionäre werden sein
Die Realisten vergessener Sphären
Die Träumer werden sein
Die Krieger mondbeglänzter Stunden“

Sind also Menschen, die sich mit ihrer Zeit beschäftigen diejenigen, welche in der Zukunft bedeutend sind? Was ist mit den Träumern gemeint?
– Grob gesagt geht es darum, dass der forsche Geist schon immer seiner Zeit voraus war. Und damit meine ich jetzt nicht unbedingt die Wissenschaftler. Es gibt Menschen, welche auf ganz anderer Ebene viel weiter sind. Dorthin wird es Wissenschaft auch nie schaffen, denn sie hat als Nährboden leider nur Materie und Maßstäbe und Tabellen. Die „entrückten“ Menschen sind also teilweise dem Leben viel näher, als ein Laborant, der über seinen Geräten sitzt und meint, er hätte das Leben in Form einer Desoxyribonukleinsäure (Anmerkung: Hier handelt es sich um Zellen, die die genetische Information der biologischen Entwicklung enthalten) vor sich. Wenn ich in den Nachrichten höre, dass der Mensch das Leben entschlüsselt hat, kann ich nur hohl lachen.

Welche Seelen werden vom „Dämonentreiber“ gejagt oder ist schlicht jeder dämonisch?
- Ich finde es zwar überaus schmeichelhaft, wenn so interessiert auf die Texte eingegangen wird, aber ich will jetzt nicht alles zerpflücken. Das ist so ähnlich, als würde ich eine Geschichte erklären… und nicht lesen und fühlen. In aller Kürze: bei „Dämonentreiber“ geht es um eine wütende Austreibung von Wut, um eine dämonische Austreibung von Dämonen. In Bayern entstanden somit die Perchten. Und bevor ich die jetzt erkläre, soll lieber jeder selbst in Google „Perchten“ eingeben. Mehr möchte ich jetzt nicht erklären. Lied und Text ergeben zusammen mehr Sinn.

„Flammen der Sehnsucht“ erzählt von einem Wesen, welches von finsteren Zeiten sowie astronomischen Sphären träumt und in der Dunkelheit die Wünsche vollstreckt, richtig? Was für ein Wesen ist das und weshalb scheut es den Tag und die damit verbundenen brennenden Qualen?
- Und wieder in aller Kürze: es geht um eine der treibende Kräfte hinter allen Dingen… um Sehnsucht. Sie tritt in verschiedensten Formen auf und beinhaltet Leidenschaft und Leidensbereitschaft. Letztendlich sehnen wir uns nach ewigem Frieden (alle Kulturen hatten dafür Namen) und der Weg dorthin ist voller Sehnsucht… ob bewusst oder unbewusst, aber es lässt uns marschieren. Und damit sind nicht die kleinen oder größeren Ziele im Leben gemeint, denn auch sie entspringen letztendlich einer übergeordneten Sehnsucht!

In „Aasfresser“ geht es unter anderem darum, dass die Ewigkeit (Astralkörper) auf die Vergänglichkeit (Lebewesen) herabsieht und über sie spottet, weil ihre Kadaver von den Todesboten aufgezehrt werden. In welche Relation kann man den Tod und die Sterne setzen, ähneln sie sich in manchen Eigenschaften gar?
- So ist das leider nicht zu interpretieren. Dies ist ein Text über Wut und Gier, über das haltlose Schlingen und Fressen. Sowohl in materieller, als auch in geistiger Hinsicht. Es ist der Kampf um „Energie“.

„Geist der Nebelsphären“ mutet wie eine Absage an das Leben und alles Vergängliche an. Was erhebt den Tod denn über das Leben?
- Dieser Text ist ebenfalls von Whyrhd und ich kann dazu nur soviel sagen, dass ich es als eine Ode an die Wanderer in der Zwischenwelt (zwischen Leben und Tod) sehe. Als eine Hinwendung an die Geister im Reich des Geists der Nebelsphären. Irgendwo zwischen den Welten gibt es eine graue, zwielichtige Welt, wo erdgebundene Geister verstrickt verharren. Und darüber hinaus sehe ich es übergeordnet so, dass man sich im Leben immer wieder in Situationen wiederfinden kann, wo alles um einen verschleiert und nebulös wirkt. Man findet keinen Weg…

Wer ist der „Alte“ in „Augenblick“?
- Dieser Text ist von Sindar und zu dieser sehr spezifischen Frage, wer den der „Alte“ in seinen Gedanken ist, kann ich beim besten Willen nichts sagen.

Was bleibt in „Hier und jetzt“, was steckt hinter diesem Szenario?
- Es ist der Versuch, den wir vielleicht alle kennen: nur in diesem Moment zu leben. Weder mit den Gedanken in der Zukunft, noch in der Vergangenheit. Es sind dies die rar gestreuten Momente im Leben, wo man für kurze Zeit in eine totale Ruhe fällt.

„Zyklus“ greift in gewisser Hinsicht die Wiedergeburt der Seele auf, so scheint es mir. Ihr sprecht von dem ewigen Zyklus und der Rückkehr in das Leben, das stetige Verlassen des Äthers, bis die Seele ein letztes Mal stirbt und ewige Ruhe findet, richtig? Was lässt euch daran glauben respektive wie kommt ihr zu dieser Erkenntnis?
- Das sind fundamentale Fragen, die ich nicht in einem Interview erklären kann. Wenn man tief in das Leben horcht und die Gesetzmäßigkeiten in der Natur ansatzweise verstehen kann, dann spürt man unweigerlich, wie alles in einen großen, immer wiederkehrenden Kreislauf eingebunden ist. Hinzu kommen noch diverse persönliche Erfahrungen, die mein Bild über den „Zyklus“ und die Reinkarnation massiv verstärkt haben… ja, bis zu einer erfahrbaren Normalität geführt haben. Mehr will ich an dieser Stelle nicht schreiben, denn all zu schnell wird man in eine Ecke mit Esoterikern gestellt.

Grundsätzlich scheint ihr dem Leben selbst auf diesem Album doch Gutes abgewinnen zu können, so ist „Der Abend“ in manchen Zeilen durchaus lebensfreundlich eingestellt, oder?
- Ja, warum nicht? Das Leben und der Tod sollten nicht konkurrierend gegenübergestellt werden. Alles hat seinen Platz und seine Bedeutung.

Letzten Endes scheint man durch eine Zwischenwelt reisen zu müssen, wenn man stirbt, man sieht nochmal das Leben vor einem ablaufen und legt alles ab, erfährt also eine Katharsis. Zumindest teilweise deckt es sich mit den Aussagen von Menschen, die an der Schwelle zum Tode standen. Was unterscheidet eure Vorstellung von den empirischen Berichten eben jener Leute, welche ja eher von einem Lichte am Ende des Tunnels erzählten?
- Nicht jeder „erlebt“ das Sterben auf gleiche Weise. Aufgrund seiner eigenen Konstitution und Geisteshaltung kann man sich alles zu einer „persönlichen Hölle“ machen, oder den leichten Weg hinüber wählen. Die einen sehen ein Licht, die anderen Dämonen… und dazwischen gibt es noch viele Realitäten. Ich sage Realitäten, denn wer sagt, dass nur das jetzt erfahrbare Leben real ist?! Natürlich fechten manche Menschen die Nahtoderfahrungen damit an, indem sie sagen, dass es Hirngespinste waren, die noch durch diverse Regungen im Gehirn hervorgerufen wurden. Aber jeder wird es erleben… und hat es schon viele Male erlebt.

Was liest der Erwachende in „Aufgewacht“ erneut, nachdem er von den Schatten geweckt wurde? Was sind die Schatten?
- Der „Erwachende“ erkennt, was er eigentlich schon immer hätte wissen müssen; was er aber erst jetzt erkennt, da die Zeit reif ist. Manchmal erkennt man im Leben erst Dinge, wenn sie schon lange vorbei sind. Dann erkennt man dessen Wert oder dessen Bedeutung. Die Schatten sind die Schatten der Zeit, die sich irgendwann lösen und den Blick frei machen für das, was einen schon immer nahe lag.
Ich möchte aber langsam zum Ende kommen mit dieser Zerpflückung der Texte. Es ist sicher für den Ein oder Anderen interessant, aber es geht leider auch der Charme der Lyrik verloren.

In „Grimm“ erzählt ein „schwarzes Nass“ von einem Kriegsvorgang und davon, wie die Truppen in ihm selbst untergehen werden. Was steckt hinter dieser Oberfläche?
- Also, ein letztes Mal: hier geht es um die Vernichtung durch Bewusstlosigkeit. Wie Massen und Scharen in ihr Verderben rennen… dumpf und ohne Gefühl. Die Massen taumeln durch ein prassendes Szenario und werden in Trunksucht von ihrem eigenen „Schwarz“ verschlungen. Es ist die Faszination am Rausch… in jeder Hinsicht. Natürlich tauchen noch viele andere Facetten in diesem Lied auf, aber das mal so zur groben Erläuterung.

Gut, nun noch ein paar grundlegendere Fragen:

Was ist Erfüllung?
- Seelenheil

Was ist der Tod und was ermöglicht er?
- Der Tod ist eine kurze Heimkehr, bevor es wieder in das Leben geht, um sich so lange zu verändern, bis man endgültig heimkehren kann. Im Tod wird uns unter anderem eine Reflektion ermöglicht, um mit neuen Zielen weiterzugehen. Ein „Kassensturz“, sozusagen.

Was ist der Kosmos mit all seinen Facetten?
- Du willst mich fertig machen… hahahaha…

Was bedeutet Magie in der Musik für dich?
- Das bisherige Interview zeigt es wohl.

Vervollständige bitte: Der Mond ist…
- …der Träger aller Gegensätze. Der Gegenpol zur Sonne, zum Intellekt, …und noch tausend Facetten mehr! Physikalisch und psychisch nicht ersetzlich für das Leben auf dieser Erde. Er bündelt die Kräfte des Unterbewussten und der Gefühlswelten.

Zum Schluss noch eine Frage, die ich mir mehr und mehr stelle: Ich habe das Gefühl, bei den Werken von Lunar Aurora stimmt alles; Die Musik ist die Vertonung der Texte, die Graphiken sind die Visualisierungen der Musik und eben der Texte. Vielleicht interpretiere ich zuviel hinein, aber als Exempel: Die letzten, spacigen Töne von „Aasfresser“ passen so exzellent zu der Zeile „Spöttisch blicken die ewigen Sterne“, dass es mir ganz genau ausgeklügelt und kalkuliert vorkommt. Ist da was dran oder überanalysiere ich hier?
- Das hat schon alles so seinen Sinn! Natürlich ist nicht jeder Ton abgestimmt, aber vieles ist genau platziert. Doch ich sehe noch viel mehr Möglichkeiten, Gefühle durch Musik und Texte „perfekter“ auszudrücken. Da war LUNAR AURORA in seinen 12 Jahren „nur“ eine Lehrzeit. Ich lasse mich überraschen, was mich noch so erwartet… es geht weiter!

Dann danke ich vielmals für dieses Interview, es war mir eine Freude!
- Ich danke für die ausgeklügelten Fragen und bitte nicht persönlich nehmen, wenn ich manchmal zu kurz geantwortet habe. Aber letztendlich zählt immer die Musik!


Geschrieben am 11. Dezember 2006 von Gastredakteur


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