Interview mit Sebastian von Sun Of Sadness

Nachdem kürzlich mehr oder weniger zufällig die neue Scheibe von SUN OF SADNESS (“Ghost”) den Weg in meinen Briefkasten fand, war es aufgrund der überzeugenden Qualität des Longplayers der Kölner nur allzu konsequent, der Band mal etwas genauer auf den Zahn zu fühlen. Keyboarder Sebastian erklärte sich gerne bereit und lieferte durch die Bank sympathische und aufklärende Antworten ab.

Hy Sebastian, sage mir doch schnell, wie es Dir so geht!
Ganz gut. Ich kann soweit nicht klagen.

In der Review zu Eurem letzten Output („Ghost“) habe ich versucht, einen kurzen Überblick über Eure Bandgeschichte zu geben. Zugegebenermaßen war es nicht ganz leicht, dies in zwei Sätzen zusammenzufassen. Kannst Du unseren Lesern vielleicht ein paar Info’s zukommen lassen, da ich annehme, dass viele Euch möglicherweise noch nicht so gut kennen?
Also, wir sind Sun of Sadness aus Köln. Unser erstes halbwegs interessantes Lebenszeichen stammt aus dem Jahr 1998, in dem wir unsere erste Demo-CD aufgenommen und veröffentlicht haben. 1999 haben wir dann die CD „Picture“ aufgenommen, die im Jahre 2000 zu einem Labeldeal mit M.O.S. Records führte und dann 2001 über M.O.S. Records veröffentlicht wurde. In diesem Jahr wurde auch „Forest“ eingespielt. Allerdings stellten M.O.S. zu diesem Zeitpunkt leider ihre Geschäftstätigkeit ein. Wir haben dann von ein paar kleineren Labels Verträge angeboten bekommen, die für uns allerdings nicht akzeptabel waren. So hätten wir z.B. als Einzelmusiker die schriftliche Genehmigung des Labels einholen müssen, wenn wir auch nur bei einem Live-Konzert einer anderen Band hätten aushelfen wollen. Da wir (mit oder ohne Label) weit davon entfernt sind von der Musik leben zu können und das ganze als eine Art Hobby betreiben, empfanden wir das dann doch als zu große Einschränkungen. Deshalb haben wir beschlossen, die CD komplett umsonst auf unserer Homepage als Download zu veröffentlichen. 2005 wurde dann „Ghost“ aufgenommen und jetzt veröffentlicht. Das war es erstmal in groben Zügen.

Vor „Ghost“ habt Ihr mit „Forest“ und „Picture“ bereits zwei komplette Alben mehr oder weniger veröffentlicht („Forest“ erschien ja „nur“ auf Eurer Homepage). Wo liegen Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Sagt jemandem, der „Ghost“ mag, auch der ältere Stoff zu und/oder umgekehrt?
Gemeinsam ist den Platten die Stimmung und die Art der Arrangements und der Melodien. Die Dosierung dieser Elemente ist allerdings unterschiedlich. „Ghost“ ist wohl das schnellste und komplexeste Album, das wir bisher geschrieben haben. „Forest“ ist um einiges eingängiger und melodiöser. Auch ist hier die Stimmung nicht ganz so düster. Man kann auch sagen, dass die Platte um einiges mehr Gothic ist. Trotzdem gefällt bisher eigentlich allen Leuten die „Ghost“ mögen auch die „Forest“. Bei der „Picture“ ist das schon was anderes. Zwar ist hier die Stimmung ähnlich düster und auch von der Komplexität der Arrangements liegt sie recht nah an „Ghost“, allerdings stehen bei „Picture“ die Metal-Elemente viel weiter im Hintergrund. Die Platte ist recht keyboardlastig und noch mal um einiges mehr Gothic als „Forest“. Deshalb gibt es schon ein paar Leute, die jeweils nur eine von beiden Platten gut finden (wenn überhaupt).

Ihr bezeichnet laut Bandinfo Euren Stil selber als „Dark Metal“. Ich denke zwar, dass Ihr im Vergleich zu Genre-Größen wie beispielsweise Suidakra völlig anders klingt, aber das Etikett kann man schon so stehen lassen. Was macht „Dark Metal“ für Euch aus?
„Dark Metal“ bezeichnet für uns einen Stil, der irgendwo zwischen „Gothic Metal“, „Black Metal“ und „Funeral Doom“ liegt. Es bedeutet für uns vor allem eine Verschmelzung der schönen, traurigen Melodien aus dem „Gothic Metal“, der verzweifelten Stimmung aus dem „Funeral Doom“ und der düsteren Atmosphäre und Aggresivität aus dem „Black Metal“.

Ihr macht es Euren Hörern nicht gerade leicht, viele Songs entfalten sich erst nach mehrmaligem Hören. Verfolgt Ihr damit ein bestimmtes Konzept (z.B. dass der Hörer auch nach häufigem Konsum der Platte neue Dinge entdecken kann) oder ist das Songwriting bei Euch ein ganz natürlicher Prozess?
Dass die Stücke abwechslungsreich sind und keine 0815-Songstrukturen haben und dass man somit auch nach mehrmaligen Hören was neues entdeckt, ist schon geplant. Es ist auch so, dass wir recht lange brauchen, um Stücke zu schreiben und die dann auch bis zum Erbrechen proben. Damit wir dann beim Spielen nicht grün anlaufen und die Stücke auch noch nach einiger Zeit für uns interessant bleiben, bringen wir viele Kleinigkeiten und Abwechslung mit ein, sonst würden wir wohl auch recht schnell den Spaß an den Liedern verlieren. Das die Stücke dabei auch schwer zugänglich sind, ist allerdings eher ein Seiteneffekt. Allerdings mögen wir schwer zugängliche Platten auch sehr gerne, da dass häufig Platten sind, in die man zwar beim Hören viel Zeit inverstieren muss, von denen man dann aber auch über sehr lange Zeit etwas hat. Um viele Fans zu gewinnen, ist die schwere Zugänglichkeit allerdings eher schlecht. Ich hab schon mitbekommen, dass sich Leute die Stücke auf unserer Homepage einmal anhören, die dann erstmal nicht so gut finden und dann auch nicht weiter anhören und ihren Freunden und Bekannten leider auch noch eine Art Anti-Empfehlung aussprechen. Dafür sind die Leute, die sich mal die Mühe gemacht haben, der Platte Zeit zu geben, um so begeisterter und leidenschaftlicher.

VISIONS nannte Guido Lucas, der mit Euch „Ghost“ aufnahm, einst Deutschlands „Indie-Papst“ und er arbeitete erfolgreich u.a. mit Blackmail zusammen. Wie kam es zu dieser nicht unbedingt typischen Zusammenarbeit?
Ich habe ein paar Jahre für Guido als Techniker im blubox-Tonstudio gearbeitet und auch nachdem ich aufgehört habe dort zu arbeiten, blieben wir in Kontakt, da ich häufig für von ihm produzierte Bands Keyboards eingespielt habe. Von daher kenne ich ihn ganz gut.. Da uns auch von vornherein klar war, dass wir in der blubox aufnehmen wollten, da ich das Studio ganz gut kenne und wir es auch für einen guten Preis bekommen, lag es natürlich auch nah, Guido zu fragen, ob er uns ein wenig helfen will. Er ist meiner Meinung nach vor allem was Schlagzeugsounds angeht ein Genie. Ich hab ihm z.B. in 30 Minuten am Telefon erklärt, was wir uns für einen Schlagzeugsound vorstellen. Als ich dann für die erste Aufnahmesession ins Studio kam und Guido mir den Schlagzeug-Basissound gezeigt hat, war ich sprachlos, da es genau der Sound war, den wir uns vorgestellt hatten. Außer dem Schlagzeug-Grundsound, hat er uns noch viele gute Tipps für den Gitarrensound gegeben. Die restlichen Aufnahmen sowie das Mischen habe ich dann allerdings selbst übernommen, weil Guido der Meinung war, dass er von dieser Musik einfach zu wenig Ahnung hat, um sie adäquat zu produzieren.

Bevor wir uns mal ganz dem neuen Album widmen, würden mich Bands und Künstler interessieren, die einen gewissen Einfluss auf Euch ausgeübt haben/ausüben.
Als Band werden wir von anderen Bands eigentlich weniger beeinflusst, dafür haben die einzelnen Mitglieder einen zu unterschiedlichen Musikgeschmack. Aber wenn ich trotzdem ein paar Bands nennen sollte, würde ich sagen, dass wir früher ziemlich begeistert von Tiamat, Moonspell, Cradle und Type 0 waren. Ich denke schon, dass diese Bands unsere Herangehensweise ans Songwriting beeinflusst haben, ohne dass man das vielleicht immer hört.

Ich frage deshalb, weil das Album, wie bereits angedeutet, sehr vielschichtig ist. Wer ist bei Euch für das Songwriting zuständig?
Das Songwriting läuft eigentlich demokratisch ab. Einer von uns hat eine Idee und stellt diese vor. Wenn sie allen anderen gefällt, wird auf diese Idee solange gejammt, bis den anderen etwas dazu eingefallen ist. Dann überlegen wir, wie man diese Idee weiter fortsetzen könnte. Irgend jemand hat dann meistens ein anderes Thema, dass dann in Verbindung mit dem einen gesetzt wird. Wenn wir dann unserer Meinung nach genug Themen haben, arrangieren wir diese. Da hat jeder natürlich andere Vorstellungen, die dann alle ausprobiert werden. Am Ende haben wir dann ein fertiges Lied, das aber meistens nach ein paar Wochen wieder komplett umarrangiert wird, weil es manchen nicht gefällt. Dieser Prozess zieht sich solange hin, bis wir alle mit dem Stück zufrieden sind. Wenn das mal nicht der Fall sein sollte, wird es verworfen und wir fangen wieder komplett von vorne an. Das kann manchmal ein ganz schön frustrierender Prozess sein …

Worauf habt Ihr beim Schreiben von „Ghost“ besonderen Wert gelegt? Dem Info konnte ich entnehmen, dass Ihr bereits 2004 mit dem Schreiben begonnen habt, so dass am Ende eine recht lange Zeit zwischen Start des Schreibens und Veröffentlichung liegt.
Wir wollten, dass „Ghost“ eine düstere, atmosphärische Platte wird. Eine Platte, die dabei aber sehr abwechslungsreich sein sollte, damit sie nicht so schnell langweilig wird und auf der auch die eine oder andere schöne Melodie zu finden ist. Vor allen Dingen sollte es aber auch eine Metal-Platte werden. Es ist ganz wichtig, dass man sich dessen von vornherein bewusst ist. Wir arbeiten ja mit vielen genrefremden Elementen, die z.B. aus dem Gothic oder auch dem Indie-Rock stammen. Bei solch unterschiedlichen Elementen darf man dann das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn man nicht aufpasst und diese Elemente nicht richtig dosiert und an der richtigen Stelle einsetzt, kann es schnell passieren, dass man sich verzettelt und das Ganze dann am Ende wie ein zusammenhangsloser Haufen Musik klingt.

Gleich der erste Song („Gewalt“) wirft Fragen auf. Am Anfang recht bedächtig, steigert er sich zum Ende ganz gewaltig *g* mit einem fast epischen Ende. Besonders interessant finde ich jedoch, dass der Song einen deutschen Titel hat, aber im Text kein einziges deutsches Wort vorkommt.
„Gewalt“ war eins der ersten Stücke, die wir für „Ghost“ geschrieben haben und das letzte zu dem es einen Text gab. Da wir also lange Zeit keinen Namen für das Stück hatten, haben wir ihm irgendwann den Arbeitstitel „Gewalt“ gegeben. Wir fanden, dass das irgendwie gepasst hat. Martin hat dann auch einen Text mit dieser Thematik geschrieben und deswegen haben wir beschlossen, dass das Stück weiter „Gewalt“ heißen soll. Es ist ja auch ein Schlagwort (hehe), dass erst mal aufhorchen lässt. Musikalisch wollten wir einen Song machen, der sich, wie du schon beschrieben hast, immer weiter entwickelt und steigert … Dazu wollten wir auch kaum Parts wiederholen, sondern Parts immer weiter aufeinander aufbauen lassen und logisch weiterentwickeln. Ich schätze mal, dass es deshalb wohl recht schwierig ist, sich in das Lied reinzuhören. Aber wenn man es erstmal an die 10mal gehört hat und es endlich im Ohr ist, ist es ein wirklich schönes Stück (behaupte ich jetzt mal so).

Im Review habe ich den Verdacht geäußert, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt, auf dem die Geschichte quasi rückwärts erzählt wird. Würdest Du mir zustimmen?
Ein Konzept im engeren Sinne hat die Platte eigentlich nicht. Textlich gesehen zieht sich allerdings schon ein roter Faden durch das Album. Dabei geht es meist um Selbstzweifel, Ängste und den Tod. Wichtig ist uns dabei, dass wir den Hörern Platz für eigene Interpretationen und eigene Gefühle lassen, so dass man sich in der Musik wiederfinden kann und aus der Musik das rausnehmen kann, was man gerade braucht. Deine Interpretation finde ich hiebei auch sehr cool, sie spiegelt auf jedenfall die Stimmung sehr gut wieder.

Die Vermutung, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt, nährt sich auch durch die vier mittellangen Instrumentalstücke, die eine gewisse Dynamik in den Ablauf bringen. Haben diese Songs genau diese Funktion oder steckt mehr dahinter?
Yap, das ist genau die Funktion der Stücke. Wir wollten mit den Stücken die Platte etwas auflockern und auch etwas Ruhe und somit auch eine gewisse Dynamik einbringen, damit die Platte von vorne bis hinten interessant bleibt. Außerdem macht es auch mal Spaß, neben dem ganzen anderen komplexen Liedern, einfache Stücke zu schreiben, die nur auf einem Thema aufgebaut sind.

„Abschiedsbrief“ hat im Gegensatz zu „Gewalt“ nicht nur einen deutschen Titel, sondern einen ebensolchen Text. Ich nehme doch mal stark an, dass es sich hierbei nicht um einen „Quoten“-Text handelt, sondern dass der Text für das Konzept der Platte/Band besonders wichtig ist.
Es ist Martins Entscheidung, ob ein Text deutsch oder englisch ist und er fand, dass man über die Thematik bei „Abschiedsbrief“ am besten auf deutsch singt. Durch die vielen Konsonanten ist deutsch eine recht harte Sprache, die dabei auch kälter und in gewisser Weise auch zerbrechlicher klingt. Das ist der Grund, warum Martin die deutsche Sprache für den Text gewählt hat. Um zu deiner andere Frage zu kommen: Wie schon erwähnt, ist „Ghost“ kein Konzeptalbum im eigentlich Sinne. Dennoch ist die Stimmung, die Text und Musik zusammen vermitteln, an dieser Stelle (als letztes reguläres Lied vor einem sehr traurigen Instrumental) von äußerst wichtiger Bedeutung. Hier erreicht die Stimmung und die Atmosphäre ihren Höhepunkt oder vielmehr ihren Tiefpunkt …. ein letztes Aufbäumen, dass dann doch zu einem verzweifelten Zusammenbrechen führt … und dann ist alles vorbei.

Das Artwork hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem das Cover ist zwar schlicht, aber umso schöner geworden. Kannst Du kurz erklären, welche Symbiose Musik, Texte und Artwork miteinander eingehen?
Musik, Texte und auch Artwork sollen eine Stimmung und Atmosphäre erzeugen, durch die sich die geneigten Zuhörer in eine andere Welt versetzen können. In eine traurige und düstere Welt, ja, aber ebenso in eine Welt, in der man sich verstanden fühlt und bei der man weiß, dass man nicht alleine ist.

Habt Ihr eigentlich schon mal Vergleiche mit „Opeth“ gehört? Ich würde zwar nicht sagen, dass Ihr genau gleich klingt (was wohl weder bei „Opeth“ noch bei „Sun Of Sadness“ möglich wäre), aber einige Parallelen sehe ich schon.
Ich glaube in ein oder zwei Reviews ist ein Vergleich mit „Opeth“ gefallen. Viel kann ich dazu leider nicht sagen, da ich nicht besonders viele Sachen von „Opeth“ kenne und mich auch nie wirklich mit denen auseinandergesetzt habe (sollte sich ändern…[Anmerkung des Redakteurs]). Ich glaube, ich hole das bald mal nach (jawoll ;-) [Anmerkung des Redakteurs]).

In Eurer Musik steckt viel Herzblut und mit Sicherheit auch jede Menge Zeit. Wie sieht Euer Leben außerhalb der Band eigentlich aus? Bleibt das viel Zeit für andere Hobbies oder seid Ihr mit der Band völlig ausgelastet?
Inwieweit die anderen Zeit für andere Dinge haben, kann ich leider nicht beurteilen. Bei mir ist es aber so, dass ich regulär berufstätig bin. Abgesehen davon fliesst allerdings meine ganze Energie in diese Band. Daher habe ich definitiv keine Zeit für andere Sachen (von ein paar kleinen anderen musikalischen Projekten mal abgesehen). Ich schätze aber mal, dass ich derjenige bin, der das meiste für diese Band tut und dass der Rest noch Zeit für andere Sachen hat.

Ist es eigen
lich schwierig, diese besondere Atmosphäre Eurer Musik auf die Bühne zu transportieren? Wie sieht es generell mit Live-Aktivitäten aus? Beschränkt sich das (zur Zeit noch) auf Einzelkonzerte oder ist auch mal eine kleine Tour geplant?

Als wir mit „Ghost“ im Studio waren, haben wir eigentlich nicht großartig mit Studiomöglichkeiten gearbeitet. Das heißt, wir haben die Sachen so aufgenommen, wie wir sie im Proberaum geschrieben und kaum was an den Songs rumgeschraubt. Hier und da haben wir zwar mal einen kleinen Effekt verwendet, aber das war’s auch schon. Dementsprechend spielen wir die Sachen live genauso wie im Proberaum bzw. im Studio und daher müsste es eigentlich ganz gut klappen, die Stimmung zu transportieren. Wir probieren dabei natürlich zu zeigen, was uns unsere Stücke bedeuten. Hin und wieder probieren wir auch mal ein paar Sachen aus. So haben wir auch schon mal Kerzenständer auf der Bühne, was mir sehr gut gefällt, und bei unserem letzten Konzert haben wir mit einem Videobeamer gearbeitet. Inwieweit es uns aber wirklich gelingt, die Atmosphäre rüberzubringen, können wohl nur die Zuschauer entscheiden. Wir sind da zu sehr auf der Bühne gefangen, um das wirklich beurteilen zu können.
Was die weitere Planung anbelangt:
Einzelaktivitäten sind geplant, da steht aber noch nichts fest. Weiterhin versuchen wir auch nächstes Jahr, so viele Festivals wie möglich zu spielen, aber auch da kann ich noch nichts definitives sagen. Eine Tour ist allerdings nicht geplant. Das würden wir momentan zeitlich nicht koordiniert bekommen. Abgesehen davon glaube ich auch, dass sich das nicht wirklich lohnen würde, obwohl wir das schon mal ganz gerne machen würden.

Wagen wir einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Wo geht die Reise von „Sun Of Sadness“ in den nächsten Monaten oder auch in den nächsten Jahren hin? Euer Info endet ja mit dem bedeutungsschwangeren Satz „Alles was danach kommt, steht noch in den Sternen“. Habt Ihr den Blick in der Zwischenzeit ein wenig über das weite Himmelszelt wandern lassen und könnt uns daher ein bisschen über Eure Pläne erzählen?
Unser momentanes Hauptziel ist es, so viel wie möglich live zu spielen und dabei vor allem auf Festivals zu spielen. Das ist das, was am meisten Spaß macht. Wenn jemand also mit uns spielen will: Meldet euch unter info@sunofsadness.de.
Abgesehen davon befinden wir uns momentan in der Frühphase des Songwritings für die nächste Platte. Das heißt, wir überlegen uns zur Zeit grob, wie das neue Album klingen soll und sondieren Themen.

Kommen wir zum Schluss noch zu unserem allseits beliebten Assoziationsspiel. Gib bitte kurz und knapp wieder, was Dir bei den folgenden Begriffen als erstes durch den Kopf geht.
Politik: Macht mich momentan sehr traurig
Herbst: Die schönste Jahreszeit
Alkohol: Ohne Bitburger wäre die CD wahrscheinlich nie entstanden (und wie geil wäre sie erst mit vernünftigem Bier geworden :D [Anm. des Redakteurs])
Schach: Opfer den Läufer
Stripshows: Nicht meine Welt, aber ich nehme mal an: nackte Haut
Köln: macht Spaß dort zu leben
Internet: … is for porn (Songtitel).
Metal1.info: rockt!

Wie in allen guten Häusern ist es natürlich auch bei uns üblich, dass dem Interview-Partner die letzten Worte gebühren. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Dir und wünsche Euch viel Erfolg in der nächsten Zeit. Ich hoffe, wir hören dann mal wieder voneinander.
Wenn Euch die CD gefällt, empfehlt sie euren Freunden. Wenn sie Euch nicht gefällt, empfehlt sie wenigstens Euren Feinden, hehe.


Geschrieben am 16. November 2006 von Jan Müller


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