CD-Review: Fallen Yggdrasil - Odyssey In Sorrow (MC)

Besetzung

Simon - Gesang, Bass
Sascha - Gitarre
Raffael - Gitarre
Philipp - Keyboards
Matze - Schlagzeug

Tracklist

Seite A:
Intro: Season of decease
Odyssey in sorrow
The Mirrosr`s bleeding
Clouds, fear and our destiny

Seite B:
Lament of the swanking
Stormsoul
Eternal flame
Outro


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Das 98`er Tape der Schwaben wurde in den heimischen Cat Studios aufgenommen.Das Intro präsentiert sich sehr düster, mit einem schon fast Black Metal angelehnten Keyboardsound.Dazu noch das kranke, eigenständige Gekreische von Simon, dem Sänger. Weiter mit: “Odyssey in Sorrow”, nachdem das Meisterstück auch benannt ist, geht es schnell weiter. Eingängige Riffs, sowie der Gesang, der in diesem Lied mehr in tiefe Growls übergeht und vereinzelt prägnante Keyboardelement, sowie ein tolles, aber leider sehr kurzes Solo im Mittelpart, zeichnen dieses Lied aus. Zwischendurch auch langsame Stellen, die beim Übergang in höhere Geschwindigkeiten direkt zum moschen animieren! Im Anschluss folgt ein von hymnischen Einlagen durchzogener Song. Hier fallen die kurzgespielten Töne des Gitarristen auf, die einen gewissen Touch von Angst mit sich bringen. Weiter gehts mit einem Track, indem sich schnell hämmernde Death-Metal Gesangs- und Gitarrenlinien etc. mit fast schon träumerisch verspielten Melodiceinlagen märchenhaft verbinden. Dieser Gegensatz wird auch im Text dargestellt: (Ja, Gegensatz, bringt sehr viel Abwechslung in den Song) I`ve seen an – utopia rise, out of the storms of my soul… Now I see an – utopia fall to the deepest ground, where dark Angels live, and darkness rules.

Den Anfang auf der nächsten Seite macht “Lament of the Swanking”. Anfangs langsam, dann mörderisch schnell. Solche Rhythmuswechsel sind Fallen Yggdrasil Fans ja bereits bekannt. Hier wechselt der Sänger auffällig oft vom kreischenden Gesang in tiefes Gegröhle. Das ganze Lied ist mit einer eingängigen Keyboardmelodie hinterlegt. Nicht allzu leicht eingänginge, jedoch sehr starke Riffs bietet das nächste Schmuckstück. “Eternal Flame” ist rein textlich eine Kriegserklärung an alle Verachter des Schwermetals!! (“….Music is my castle, heavy metal is the boarder, and if you cross, that means war….”) Aus musikalischer Hinsicht bietet sich uns ein sehr hymnisch, abwechslungreiches Werk. Recht nett klingt das Outro, welches an die Hintergrund Musik der letzten Dimmu Borgir DVD erinnert. Jedoch waren die Schwaben schneller! Wer auf anspruchsvollen Death-Metal steht, kommt an diesem Teil wohl nicht vorbei. Zur Zeit sicherlich mit das beste, was man im deutschen Untergrund findet!

(Psycho)

Bewertung: 7.5 / 10

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