CD-Review: Johnny Deathshadow - Blood And Bones

Besetzung

Jonn-Tillo Schneider - Gesang
Tobey-Espen Cramer - Gitarre
Damian-Xavien Meier - Bass
Malloy-Farrell Wentzien - Schlagzeug

Tracklist

01. From Hell
02. We Are The Night
03. Black Eyes
04. Blood & Bones
05. Night Of The Living Dead


(Death Metal / Rock) Jawoll, mal wieder eine Band, bei der man das Programm alleine anhand von Bandnamen und CD-Titel festmachen kann. JOHNNY DEATHSHADOW kommen aus Hamburg, haben früher Chartbreaker von Rihanna und Kate Perry verhunzt und sich nun entschlossen, selber ihre Lieder zu komponieren. Das Resultat ist die Debüt-EP „Blood And Bones“, welche mit fünf frischen Death´n´Roll-Songs ausgestattet ist.

The 69 Eyes in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist beinahe unnötig, von der ersten Note stehen die Finnen Pate und so gibt es 20 Minuten entspannte, eingängige und leicht-verdauliche Musik auf die Lauscher. Schön im Midtempo gehalten, wagt es kein Lied über die normale Radiolänge, Sänger Jonn-Tillo hat nicht nur eine angenehm ruhige und vor allem tiefe Stimme. Er schüttelt sich auch die Ohrwurmmelodien wie selbstverständlich aus dem Ärmel, beinahe jeder Song hat somit eine einprägsame Stelle und dürfte rasch seine Freunde finden. Man sollte allerdings keine besondere Nachthaltigkeit erwarten, JOHNNY DEATHSHADOW wollen schnell Gefangene machen, wie lange man „Blood And Bones“ die Stange halten mag, ist eher unsicher.

Denn: je heller ein Feuer brennt, umso schneller verglüht es auch. Die Hamburger sollten auf der Langdistanz schauen, den einen oder anderen etwas „progressiveren“ Song hinzuzufügen. Für einen netten Musikgenuss zwischendurch ist das Debüt allemal geeignet, interessant wäre schon, wie das Ganze im Full-Length-Bereich klingt.

Keine Wertung

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