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cKy - Infiltrate, Destroy, Rebuild - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 18.05.2013 - 10:48 Uhr  

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 CD-Review: cKy - Infiltrate, Destroy, Rebuild
Label:
Island Records

VÖ-Jahr:
2002

Spielart:
Alternative Rock / Metal

Besetzung:


Internet:
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Tracklist:
01. Escape From Hellview
02. Flesh Into Gear
03. Sink Into The Underground
04. Attached At The Hip
05. Frenetic Amnesic
06. Shock And Terror
07. Plastic Plan
08. Inhuman Creative Station
09. Sporadic Movement
10. Close Yet Far



Da ist es nun, das langerwartete neue Werk von cKy (Camp Kill Yourself), den Alternativ-Rockern aus West Chester, Philadelphia. Nach dem Debut "Volume 1" und der Doppel-CD "Volume 2", welche Demos, Songs aus den ersten beiden cKy-Filmen und Pranks enthielt, ist mit "Infiltrate, Destroy, Rebuild" wieder eine "richtiges" Album mit neuen Songs am Start. Einige der Lieder kennen Fans von Bam Margera's "cKy 3" sicherlich schon als Vorab-Versionen, es ist jedoch interessant, was aus den Instrumentals geworden ist.

Losgelegt wird dann aber mit einem komplett neuen Werk, "Escape From Hellview". Dieses ähnelt "96 Quite Bitter Beings", dem Opener von Volume 1 und bisher wohl bekanntesten cKy-Song ein wenig, ohne dabei wie ein einfallsloser Abklatsch zu wirken. Der Riff reißt mit, der Gesang ist kräftig und vergleichsweise aggressiv, mit einem netten Schrei zum Ende des Songs hin. Gelungener Auftakt!

Mit "Flesh Into Gear" geht es mit einem cKy 3-Song weiter, der eindeutig auf gute Laune ausgelegt ist und sein Ziel wohl auch erreichen dürfte. Der Einklang der Instrumente und der passende Gesang von Deron Miller, in diesem Song auf harte Vocals verzichtet und seiner milden Stimme vorrang gibt. Die elektronischen Elemente im Mittelteil passen gut rein.
Ähnliches lässt sich über Song 3, "Sink Into The Underground" sagen. Ein typischer cKy-Song, der mit seinem dauerhaften Riff, ausgeglichenem Gesang und schönen Lyriks überzeugen kann.

"Attached At The Hip", mein persönlicher Lieblingssong auf der Platte, rockt von der ersten Sekunde richtig los. Beim Refrain kann man fast von der Ruhe vor dem Sturm sprechen, Miller spricht einige Sätze, unterlegt von einer sich steigernden Gitarre, bevor dann ein packender, sowohl instrumental als gesangstechnisch einfach perfekter Refrain losbricht. Große Klasse, einer meiner Lieblingssongs 2002! Der nächste Song, "Frenetic Amnesic" ist ausgesprochen lässig, rockt ein wenig, ohne dabei den sachten Touch zu verlieren. Der Gesang passt sich dem Gesamteindruck an und verzichtet auf Aggressivität und Schreierei. Nichts gegen Schreierei und Aggressivität, aber hätte hier nicht reingepasst ;)

Das nächste Stück heißt "Shock And Terror" und geht in Richtung "Frenetic Amnesic", legt dabei aber noch einen Zahn zu. Refrain und Text sind sehr gut gelungen und beinhalten eine etwas aggressivere Stimmlage als das vorher gegangene Stück. Mit Track Nummer 7, "Plastic Plan", hört man einen weiteren Titel, den es als Instrumental schon in cKy 3 gab. Das Lied will ebenso gute Laune verbreiten, einfach ein heiterer Song mit sehr sanftem Gesang, der sich im Gehörgang festsetzt. "Inhuman Creation Station" ist dann wieder entschieden rockiger ausgefallen, Deron Miller packt den gemäßigten Gesang wieder ein und setzt die netten Textpassagen mit entschlossener Stimme um, bevor es mit Track Nummer 9, "Sporadic Movement", sehr alternativ wird. Das lässt sich besonders durch den Refrain begründen, in dem ausgesprochen hoch gesungen wird. Das Lied an sich ist zudem eines der lauteren auf der Scheibe und klotzt von vorne rein ziemlich gut ran. Geschmackssache, aber mir gefällt's!

Der Abschluss des cKy-Werkes wird durch "Close Yet Far" dargestellt. Von einer Rock-Ballade zu sprechen wäre vielleicht etwas übertrieben, der Song ist jedoch einfühlsam und von der langsameren Sorte, bis es im Refrain dann wieder etwas rockiger zugeht, mit einem extrem schönen Text und super Gesang. Alle, denen der Song von irgendwo bekannt herkommt: Auf Bootleg-Demos war der Song bisher als "Fairman's Song" bekannt.

Alles in allem lässt sich festhalten, dass auf "Infiltrate, Destroy, Rebuild" eigentlich für jeden etwas dabei ist. Mir als Metal-Fan gefällt das Album genauso sehr wie zwei Freundinnen meinerseits, die eher auf Punk und Rock stehen, und auch meine beste Freundin, die musikalisch eigentlich alles andere als erleuchtet ist, meinte, dass sich das ja ganz gut anhöre. Ich kann nur empfehlen, dass man sich das Album einfach mal anhört, viel falsch machen kann man meiner Meinung nach nicht! Deswegen auch eine sehr gute Wertung von 8,5 Punkten!
 
Bewertung: 8.5/10
Redakteur: Marc


Alle Reviews von cKy:

- Infiltrate, Destroy, Rebuild (2002)
- Volume 1 (2001)

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