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» home / reviews 02.09.2010 - 22:12 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Perishing Mankind - Fall Of Men
Label:
Black Lagoon

VÖ-Jahr:
2005

Spielart:
Melodic Death Metal

Besetzung:
Holger – Gesang
Gernot – Gitarre
Georg – Gitarre
Paul – Bass
Beate - Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. I Nox
02. First Fallout
03. Fire In The Sky
04. Noone
05. Rage
06. System Mutilation
07. Perishing Mankind
08. Last Exit
09. Disillusion (live)



„Fall Of Men“ ist das erste Album der österreichischen Melodic Death Metal Kapelle „Perishing Mankind“ und wurde Mitte 2005 von Black Lagoon Records veröffentlicht. Die vier Jungs und das Mädel an der Schießbude spielen in der klassischen Melo Death Formation mit 2 Gitarren, einem Sänger sowie Bass und Schlagzeug.

Was sofort sehr positiv auffällt ist die sehr variable Stimme des Frontmanns. Er deckt mit seinem Stimmvolumen eigentlich alle im Genre üblichen Gesangsmethoden ab. Tiefe Growls, aggressive Schreie, heiseres Krächzen, klarer Gesang. Herz, was willst du mehr ? Der Kerl hat’s wirklich drauf, und sorgt allein mit seinem Organ für eine ganze Portion Abwechslung.
Aber auch die Songs sind stark. An allen Ecken und Enden wird man mit Melodien, Riffs und Breaks bedient, die einen sofort zum mitwippen animieren. Man merkt schon beim ersten Hören, dass die Musik einfach funktioniert. „Fall Of Men“ hat das gewisse Etwas, welches einen an der Hörbar animiert, dieses Album zu kaufen und nicht die anderen. Neu ist das freilich alles nicht. Das ist der eindeutige Nachteil an dem Album, aber auch am ganzen Genre. Man muss schon etwas außergewöhnliches schaffen, um nicht in der Masse der guten Bands unterzugehen, dies gelingt „Perishing Mankind“ allerdings nicht. Der Fokus liegt eindeutig auf Melodic Death Metal und dieses selbst auferlegte Schema wird niemals durchbrochen.

Es ist schon geil, was „Perishing Mankind“ da zusammengezimmert haben. Natürlich ist es schwierig, in einem so stark frequentieren Genre mit einer neuen Band noch heraus zu stechen. „Fall Of Men“ ist ein handwerklich gut gemachtes Album, bei dem Freunde der Stilrichtung sofort zugreifen können. Um damit Genrefremde zu konvertieren, reicht es wahrscheinlich nicht, aber das darf auch kaum der Anspruch sein, den man das erste Album einer jungen Band stellen sollte.
 
Bewertung: 7.5/10
Redakteur: Sebastian Klein


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