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Falkenbach - Heralding: The Fireblade - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 23.05.2013 - 02:55 Uhr  

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 CD-Review: Falkenbach - Heralding: The Fireblade
Label:
Napalm

VÖ-Jahr:
2005

Spielart:
Viking / Pagan Metal

Besetzung:
Vratyas Vakyas - Gesang, Gitarre, Keyboard
Hagalaz - Gitarre, Keyboard
Tyrann - Gesang
Boltthorn - Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Heathen Foray
02. Of Forests Unknown
03. Havamal
04. Roman Land
05. Heralder
06. Laeknishendr
07. Walkiesjar
08. Skirnir
09. Gjallar (Bonustrack)



Nachdem sich die Düsseldorfer/Isländer Viking Metal-Legende mit ihrem 2003er Album „Ok Nefna Tysvar Ty“ sehr lang Zeit ließ, steht nun unerwartet schnell mit „Heralding – The Fireblade“ der vierte Streich von den Mannen um Vratyas Vakyas ins Haus. Es handelt sich aber um kein völlig neues Album, sondern vielmehr um eine Sammlung von Songs, die für das allererste Album konzipiert wurden, was allerdings aus Mangel an technischem Know-How nicht veröffentlicht wurde.

Dass einige Titel dem geneigten Hörer doch bekannt vorkommen, liegt an dem nicht unüblichen Liedrecycling. So stehen mit „Heathen Foray“, „Heralder“ und „Laeknishendr“ drei Songs auf der Tracklist, die schon alle mal irgendwie veröffentlicht wurden. Dass außer „Heralder“, das in ein raueres (aber geniales!) Gewand gehüllt wurde als der damalige Bonustrack der ersten LP, die Lieder nicht sonderlich anders klingen als bekannt, ist ja nicht verwerflich. Der Rest des Liedgutes ist sehr vielfältig: Während „Of Forests Unknown“ oder „Roman Land“ als schneller Black Metal die Fans des offiziellen Erstlings „En Their Medh Riki Fara“ ansprechen, gehen Tracks wie das verträumt-epische „Havamal“ oder „Skirnir“ eher in die Richtung des dritten Werkes. Besonders herrausstechen tut dabei keiner der achteinhalb (mit „Gjallar“ ist noch ein Bonus-Instrumental fürs Limited Digpack spendiert worden) Tracks. Gekonnt demonstriert Vakyas, der abermals von seinen Labelmates der Band Vindsfal unterstützt wurde, seine Spannweite an musikalischem Können, das zwischen räudigen, aggressiven Nummern und kuscheligen Halbballaden variiert. Dabei wirkt jeder Song – abgesehen von „Heathen Foray“, dass schon in der ursprünglichen Version seine Schwächen hatte – stimmig, vollkommen und tiefgründig.

Allerdings kann man sagen, dass eben durch die Vielfältigkeit des Songmaterials ein wenig die Gesamtstimmung des Albums leidet. So wirkt es teilweise wie ein bunt zusammengewürfelter Haufen an Liedern, denen der Zusammenhang fehlt. Somit wird zwar jeder Fan der Band, egal welchen Teils der bisherigen Schaffensperiode, hieran seine Freude finden. Ein Gesamtkunstwerk wie die „Ok Nefna Tysvar Ty“ ist hiermit aber nicht gelungen.
 

Bewertung: 7.5/10
Redakteur: Justus Ledig (Profil)


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