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Firewind - Allegiance - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 22.05.2013 - 22:57 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Firewind - Allegiance
Label:
Century

VÖ-Jahr:
2006

Spielart:
Heavy Metal

Besetzung:
Apollo Papathanasio – Gesang
Gus G. - Gitarre
Petros Christo – Bass
Bob Katsionis – Keyboard
Mark Cross – Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Allegiance
02. Insanity
03. Falling To Pieces
04. Ready To Strike
05. Breaking The Silence
06. Deliverance
07. Till The End of Time
08. Dreamchaser
09. Before The Storm
10. The Essence
11. Where Do We Go From Here?



Nach ihrem Label-Wechsel zu Century Media im Jahre 2005 ging es für FIREWIND steil bergauf. Ihr dortiges Debüt „Forged By Fire“ erhielt durch und durch starke Kritiken und einige Shows als Support von Hammerfall waren die Folge. Nach mehreren gespielten Auftritten musste Bandboss Gus G. Die Band allerdings neu strukturieren. Er selbst wollte sich fortan ausschließlich auf FIREWIND konzentrieren und legte seine Mitarbeit bei Mystic Prophecy, Dream Evil und Nightrage nieder. Zwar spielte er noch einige Shows mit Arch Enemy, wo er Michael Amott live ersetzte, aber danach stand einzig die eigene Gruppe im Zentrum seines Schaffens. Mit Mark Cross (ex-Helloween, ex-Metalium) am Schlagzeug und Sänger Apollo Papathanasio, ehemals bei Majestic und Time Requiem, wurde das insgesamt vierte Album der Band „Allegiance“ im Studio Fredman im perfekten Soundgewand aufgenommen.

Die Ausrichtung der gesamten Marschroute FIREWINDs ist, anders als beim Power Metal-Vorgänger, nun zum Teil sehr zügiger Melodic Metal. Dies lässt sich natürlich durch den Sängerwechsel begründen. Während ex-Fronter Chity Somapala mit einer eher rauen Stimme zu Werke ging, steht Papathanasio zumeist für klassisch hohen Gesang. Ebenso gut gelangt seine Stimme aber auch in dunklere Zonen, so dass er den Stil seines Vorgängers ebenfalls gut aus seinem Repertoire schöpfen kann. Diese kleine Stiländerung sollte man aber gar nicht groß beachten, so haben die hier vorliegende Platte und der Vorgänger so gut wie gar nichts gemeinsam. Außer natürlich dem vorzüglichen Gitarrenspiel von Axtakrobat Gus G. Schon beim Opener, dem Titeltrack, stellt Gus seine rasanten, wie ebenso dynamischen Qualitäten unter Beweis, zudem singt sich Apollo spielerisch durch den Refrain, der sich auf Anhieb als leicht melancholischer Ohrwurm festsetzt. Die gesanglichen Qualitäten des neuen Mannes am Mikro sollen im Verlauf des Albums aber noch deutlicher werden. So Beispiel bei den nacheinander folgenden Songs „Ready To Strike“, „Breaking The Silence“, bei dem es ein wunderschön gesungenes Miteinander zwischen Apollo und einer Dame namens Tara zu bewundern gilt. Sie erinnert doch merklich an Lisa Miskovsky, die ihr Gastspiel auf der jüngsten In Flames-Scheibe „Come Clarity“ hatte. Akustische Gitarrenklänge leiten nun den nächsten, ganz erstaunlichen Song ein: „Deliverance“ kommt sehr episch daher und glänzt durch weltklasse Gesangslinien, wundervolle Rhythmen ein langes Solo in der Mitte, bis es wieder mit der Akustikgitarre ausklingt.

Egal, wie kritisch man einem Album gegenüberstehen mag, auf der „Allegiance“ gibt es nicht ansatzweise zu motzen. Der Sängerwechsel überzeugt auf voller Linie, weil Papathanasio klar der stärkere Mann im Gegensatz zum Vorgänger ist, der selbst schon einer der besseren Sänger ist. Apollo braucht sich vor niemandem verstecken, egal ob da Namen wie Dio, Dickinson oder Owens fallen. FIREWIND mausern sich zu einer der Topadressen für schnellen Melodic Metal und man kann nur hoffen, dass dieses Lineup nun endlich mal länger bestehen bleiben kann. Vielleicht ist dieses Album der große Durchbruch, lange kann es nicht mehr dauern!
 
Bewertung: 9/10
Redakteur: Andi Althoff


Alle Reviews von Firewind:

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- The Premonition (2008)
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