» NAVIGATION

 HOME / AKTUELLES
 FORUM
 REVIEWS
  Album des Monats   Entmetallisiert
 INTERVIEWS
 KONZERTBERICHTE
 ARTIKEL
  Kolumnen
  Vorberichte
  Mittelalterspezial
 UNDERGROUND-
 CONTEST
 INFORMATION
  Genre-Guide
  Metal-Lexikon
 METAL1.INFO
  metal1.radio
  Links
  Impressum
  Redaktion
  © / Disclaimer
  m1-Merchandise
  Cool werden.
 SUCHEN
 



» home / reviews 31.07.2010 - 02:02 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
#   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M    N   O   P   Q   R   S   T   U   V  W   X   Y   Z

 
 CD-Review: Rain - Stronger
Label:
MTM

VÖ-Jahr:
2006

Spielart:
Rock

Besetzung:
Michael Bormann – Gesang, Keyboards, Bass
Tore Moren – Gitarre, Gesang
Lars Forseth – Gitarre, Gesang
Per Helge Bruvoll – Schlagzeug, Gesang

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Do You Like It
02. Insobriety
03. Get Over It
04. Crazy
05. I’d Die For You
06. Flesh & Blood
07. Let Me Be Your Favorite
08. The Other Side
09. Deserve It
10. Love Is By Your Side
11. Lovesong



Hoch lebe der Hardrock! Der Hardrock ist tot!!
Zweifellos: Im melodischen bis harten Rockbereich findet heute kaum Innovation mehr statt. Das Genre existiert, ist gegenüber anderen Spielarten in den Hintergrund getreten, hat aber dennoch seine Anhänger, die fleißig die Veröffentlichungen abgreifen, genießen, hoch loben und sich gar nichts anderes wünschen, als nur noch mehr davon.

Oft sind es die „alten Hasen“ die die Flagge hochhalten und das Genre retten, wie Michael Bormann, der einstige Sänger von Jaded Heart, der dieses Jahr nicht nur ein Soloalbum veröffentlicht, sondern auch auf den neuen Platten von Zeno und RAIN mitmusiziert hat. Das aktuelle RAIN Album trägt den Titel „Stronger“ und erscheint dieser Tage über MTM Music. Auf diesem übernimmt Michael Bormann nicht nur den Gesang, sondern auch die Keyboard- und Bassarbeit. Im Gegensatz zum Rain-Debüt „House Of Dreams“ (2002) entstand der Zweitling in Bormanns eigenen Studios in Duisburg, wo sich aus einer Auftragsarbeit richtiges Bandfeeling und gemeinsames Songwriting entwickelte. „Stronger“ ist deshalb mehr den ein Album einer richtigen Band.

Darauf zu finden: Elf neue Nummern, die nicht nur erstaunlich catchy, melodisch und eingängig sind, sondern vor allem eins bieten: Einen Parforceritt durch die gesamte Stilbreite der melodischen Rockmusik! Das fängt bei den beiden stampfenden, hardrockigen Eröffnungsnummern „Do You Like It“ und „Insobriety“ an, kreuzt bei „Crazy“ und „I’d Die For You“ nicht nur einmal vor allem gesanglich sanftere Bon Jovi, um dann mit „Flesh & Blood“ oder „The Other Side“ wieder gute alte Mitsing-Hymnen für den Hörer bereit zu halten. Genauso wie „Love Is By Your Side“ sollte „The Other Side“ dabei auch Kuschelrock-kompatibel sein. Tempomäßig bewegt sich das Material eher im balladesken und Midtempo-Bereich, was jedoch auf aufgrund der tollen Gesangsmelodien rein gar nicht stört. Michael Bormann zeigt einmal mehr, dass er zu besseren deutschen Rocksängern gehört – ihm steht hartes wie gefühlvolles Material gleichermaßen, dabei wirkt seine Stimme jederzeit unanstrengend und nimmt den Hörer an die Hand. Auf „Stronger“ sind schon eine ganze Menge toller, warmer, harmonischer Passagen vorhanden, die jedoch keineswegs altbacken oder öde rüberkommen, wie bei so vielen der heutigen Melodic Rock-Releases.

Seine norwegische Begleitmannschaft an den beiden Klampfen und dem Schlagzeug gibt sich äußerst solide und stellt ihr Können ganz klar in den Dienst der Songs – es gibt nette Soli hier und da, doch also zuviel darf man hier nicht erwarten. Dennoch klingt „Stronger“ vor allem in der ersten Hälfte recht modern, was der Band meiner Ansicht nach in der heutigen Hardrock-Welt durchaus hoch anzurechnen ist. Gegen Ende geht der Platte etwas die Luft aus, es fehlt vielleicht an der ein oder anderen rockigeren Nummer im hinteren Drittel. Dennoch bleibt unter dem Strich ein gelungenes Melodic Rock-Scheibchen, das die Vorlieben eines jeden Melodic Rock-Fans gut bedienen sollte. Ich persönlich hätte mir gern etwas mehr Mut auf instrumentaler Seite gewünscht, wie es z.B. The Sign auf Alben wie „Signs Of Life“ gut hinbekommen haben. Aber das mag vielleicht einfach nur der Wunsch eines Progfans sein, der auch gern mal Melodic Rock hört! Macht Laune!
 
Bewertung: 7/10
Redakteur: Sebastian Mack (Profil)


Alle Reviews von Rain:

- Stronger (2006)
» NEUESTE INTERVIEWS
- Nyseius
- Eisenwahn-Veranstalter
- Nàttsòl
- Lantlôs
- The Hirsch Effekt

» NEUESTE REVIEWS

Excrementory Grindfuckers - Headliner der HerzenExcrementory Grindfuckers
Headliner der Herzen

Stilübergrei...

Blind Guardian - At The Edge Of TimeBlind Guardian
At The Edge Of Time

Progressive ...

Skullview - Metalkill The WorldSkullview
Metalkill The World

Heavy Metal

Ransom - Better DaysRansom
Better Days

Rock

Ethereal Blue - Essays In Rhyme On Passion & EthicsEthereal Blue
Essays In Rhyme On P...

Doom Metal

Mechanical God Creation - Cell XIIIMechanical God Creation
Cell XIII

Death Metal

The Last Felony - Too Many HumansThe Last Felony
Too Many Humans

Death Metal

Akrival - VitriolicAkrival
Vitriolic

Black Metal

Blind Effects - Heartland Sound FormationBlind Effects
Heartland Sound Form...

Electronic /...

Sister Sin - True Sound Of The UndergroundSister Sin
True Sound Of The Un...

Heavy Metal

Styggelse - Heir Today - God TomorrowStyggelse
Heir Today - God Tom...

Black Metal

Tales Of Dark... - Perdition CallsTales Of Dark...
Perdition Calls

Doom Metal

Various Artists - Magic – A Tribute To Ronnie James DioVarious Artists
Magic – A Tribute To...

Heavy Metal

Various Artists - Hornsup Attack Vol. 1Various Artists
Hornsup Attack Vol. ...

Stilübergrei...

Necare - RuinNecare
Ruin

Doom Metal

Mehr Reviews
 
» KONZERTBERICHTE
- Everlast, w/ Team Makasi
- Sycronomica /w Commander, Waldwind
- Maryland Deathfest 2010 (USA)
- Hörnerfest 2010
- ASP w/ Faun, Letzte Instanz
 
Copyright 2002 - 2010 Metal1.info Onlinemagazin