tumblr counter
Magnum - Princess Alice And The Broken Arrow - CD Review bei Metal1.info
     
 

» NAVIGATION



 HOME / AKTUELLES
 REVIEWS
  Album des Monats
  Entmetallisiert
 INTERVIEWS
 KONZERTBERICHTE
 ARTIKEL
  Kolumnen
  Vorberichte
 METAL1.INFO
  Impressum / Kontakt
  Redaktion
  © / Disclaimer
  Bewerbung
 SUCHEN
 



» home / reviews 20.05.2013 - 05:52 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
#   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M    N   O   P   Q   R   S   T   U   V  W   X   Y   Z

 
 CD-Review: Magnum - Princess Alice And The Broken Arrow
Label:
SPV

VÖ-Jahr:
2007

Spielart:
Hard Rock

Besetzung:
Bob Catley – Gesang
Tony Clarkin – Gitarren
Al Barrow – Bass
Mark Stanway – Keyboard
Jimmy Copley - Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. When We Were Younger
02. Eyes Wide Open
03. Like Brothers We Stand
04. Out Of The Shadows
05. Dragons Are Real
06. Inside Your Head
07. Be Strong
08. Thank You For The Day
09. Your Lies
10. Desperate Times
11. You’ll Never Sleep



Über 30 Jahre ist die Band schon im Geschäft, doch stets stand sie im Schatten großer Rockbands. Durch absolute Hingabe schafften sie es aber doch, sich eine treue Fangemeinde zu erspielen, die sehnsüchtig auf neue Outputs der Engländer wartet. Auch ich muss zugeben, dass ich mich mit der Band, deren Namen mir zwar vertraut war, nie wirklich beschäftigt habe. Auch die ausgezeichneten Reviews zu „On A Storyteller´s Night“ haben mich nicht dazu gewogen, mich mit MAGNUM auseinander zu setzen. Das war ein großer Fehler, wie ich nun feststellen musste. Schon das märchenhafte Cover von „Princess Alice and the Broken Arrow“ ist immer wieder einen Blick wert, bei denen man laufend neue Details entdeckt.

Das Album beginnt mit „When We Were Younger”, das als Hymne auf alle alternden Rocker und Menschen aller Couleur zu sehen ist. Der Opener weiß mit fast geschmeidiger, sanfter Melodie zu gefallen, der Refrain ist als satter Ohrwurm gestaltet. Der Song schließt im letzten Drittel mit wunderbarer Akustikgitarrenarbeit. Ich bin ja großer Fan von Keyboardpassagen und genau in diese Kerbe schlägt das anschließende „Eyes Wide Open“. Die leicht fremdländisch klingenden Keyboardmelodien treiben mir immer wieder ein befriedigtes Grinsen ins Gesicht. Der Song rockt aber gleichzeitig deutlicher nach vorne als es noch „When We Were Younger“ tat und auch das Solo zeigt, dass die Jungs immer noch Hard Rock machen. Und diese Sorte Rock stammt aus einer anderen Zeit. Die Engländer haben mit modernem Rock nichts am Hut, was auch der nächste Song „Like Brothers We Stand“ unter beweist stellt. Die „Yeah-Yeahs“ des Sängers scheinen direkt aus den Achtzigern zu uns gekommen zu sein, um den MAGNUM Hörern Freude zu bereiten. Der Song bietet aber ebenfalls wieder Melodien zum Zerschmelzen und Refrains zum Mitsingen. Kitsch? Auf jeden Fall! Und reichlich. Darüber muss sich der geneigte Hörer auch im klaren Sein: Die fünf Rocker wollen Gefühl vermitteln und dies machen sie nicht selten mit der Kitschkeule.
Eigentlich wollte ich gar nicht jeden Song erwähnen, doch auch das nachfolgende „Out Of The Shadows“ darf nicht außen vorgelassen werden. Kraftvoll, mit 7 Minuten überraschend episch und einprägsam sind nur einige Stärken, die dem Song zugeschrieben werden müssen.
Auch die anderen Titel lassen nur selten an Qualität vermissen. Das kindlich-naive (im positivsten Sinn) „Dragons Are Real“ oder die Ballade „Inside Your Head“ fallen in Sachen Eingängigkeit zwar ein wenig ab, doch schon „Thank You For The Day“ lässt einem wieder ganz warm werden. „Your Lies“ rockt gegen Ende noch mal geradewegs nach vorne und „You`ll Never Sleep“ lässt das Album gebührend ausklingen. Die Gesangslinie und Melodieführung, die der Rausschmeißer zu bieten hat, stellen sich nach häufigerem Konsum der Platte auch als härtester Ohrwurm heraus und wenn man in der Früh mit diesem Song aufsteht, scheint die Sonne!

Als ich die Promo zu diesem Album bekam, habe ich niemals damit gerechnet, dass ich solche Freude daran haben könnte. MAGNUM bieten auf „Princess Alice and the Broken Arrow“ Musik aus einer anderen Zeit. Ob es eine bessere Zeit war, muss jeder für sich entscheiden. Die Produktion ist sehr organisch ausgefallen, der Sound aber stets klar. Wie ich oben schon erwähnt habe, ist das Album manchmal sehr pathetisch und wer mit ein wenig Kitsch nicht umgehen kann, sollte am besten die Finger von diesem Album lassen. Doch allen Fans melodiösen Hard Rocks kann ich das neuste Werk der Engländer nur wärmstens empfehlen. So warm wurde mir bei einem Hard Rock Album unserer Zeit selten ums Herz. So, und ich gehe jetzt „On A Storyteller’s Night“ kaufen!
 
Bewertung: 8/10
Redakteur: Roland Wiesmüller


Alle Reviews von Magnum:

- On The Thirteenth Day (2012)
- The Visitation (2011)
- Into The Valley Of The Moon King (2009)
- Princess Alice And The Broken Arrow (2007)
- On A Storytellers Night (1985)

» NEUESTE INTERVIEWS
- Purgatory
- Todtgelichter
- Frank Turner
- Rotting Christ
- Vroudenspil


» NEUESTE REVIEWS

Sound Of Contact - DimensionautSound Of Contact
Dimensionaut

Progressive ...

Bloodattack - AlphakillerBloodattack
Alphakiller

Metalcore

Breed 77 - The Evil InsideBreed 77
The Evil Inside

Heavy Metal

Massemord (Pol) - A Life-Giving Power Of Devastation Massemord (Pol)
A Life-Giving Power ...

Black Metal

Serenity - War Of AgesSerenity
War Of Ages

Symphonic Me...

Diamond Dawn - OverdriveDiamond Dawn
Overdrive

Hard Rock

War From A Harlots Mouth - VoyeurWar From A Harlots Mouth
Voyeur

Metalcore

Zen Zebra - AwaystationZen Zebra
Awaystation

Alternative ...

Leprous - CoalLeprous
Coal

Progressive ...

Timo Tolkki’s Avalon - The Land Of New HopeTimo Tolkki’s Avalon
The Land Of New Hope

Melodic / Po...

Entrails - Raging DeathEntrails
Raging Death

Death Metal

Lychgate - LychgateLychgate
Lychgate

Black Metal

Woe - WithdrawalWoe
Withdrawal

Black Metal

As They Burn - Will, Love, LifeAs They Burn
Will, Love, Life

Metalcore

Corners of Sanctuary - HarlequinCorners of Sanctuary
Harlequin

Heavy Metal

Mehr Reviews
 
» KONZERTBERICHTE
- Cult Of Luna w/ The Ocean, LO!
- Meat Loaf
- Eric Fish & Friends /w Jo!hanna
- Amenra w/ Hazarder, Livia Sura
- Nachtgeschrei

 
Copyright 2002 - 2010 Metal1.info Onlinemagazin