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Mafuba - Nothing Comes To The End - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 19.05.2013 - 22:52 Uhr  

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 CD-Review: Mafuba - Nothing Comes To The End
Label:
Parodise

VÖ-Jahr:
2008

Spielart:
Alternative Rock / Metal

Besetzung:
René - Gesang
Marc - Gitarre
Peter - Bass
Zacky - Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. 4/ 18
02. Believe (Plan #1)
03. Stone
04. Germs
05. Girl's Club
06. Something
07. Beyoncé
08. Get Away (Plan #2)
09. Last Named Fool
10. Down
11. Out There (2007)



Aus dem hohen Norden, genauer gesagt Kiel, stammt die Gruppe MAFUBA, die bereits vor ein paar Jahren mit dem gleichnamigen Debüt in der Szene auf sich aufmerksam machen konnte. Umso gespannter kann man daher sein, ob auf der Fortsetzung, die „Nothing Comes To The End“ getauft wurde, ihr Alternative Rock weiterhin so enorm druckvoll herüber kommt.

Gleich vorneweg: Das, was die Jungs „New Alternative Rock“ nennen, hat mit dem, was ich hier mal als Supermarkt Rock bezeichnen würde, nicht viel zu tun. So ist anscheinend nicht alles, was ein „new“ oder „nu“ im Namen hat, schlecht. MAFUBA selbst erscheinen nämlich ab der ersten Minute als sehr reife Band, was bereits der knackige Opener „4 / 18“ deutlich macht, bei dem Sänger Réne einen sehr couragierten Eindruck hinterlässt, den er auf dem ganzen Album unterstreicht. Man scheint den Hörer gleich zu Beginn um den akustischen Finger wickeln zu wollen, denn mit „Believe (Plan #1“ zeigt man noch eine ganz andere Seite der Band: Eingängige, fast schon verträumt wirkende Melodien, die von Breitwandgitarren gezaubert werden, ohne in die Belanglosigkeit abzudriften. Nicht nur hier werden Themen schön variiert und mit dem Tempo gespielt, was für gute Abwechslung sorgt. Ganz nebenbei setzt sich „Believe (Plan #1“) auch noch unbemerkt im Gehörgang fest. Später wird die gefühlvolle Seite der Band noch einmal mit „Down“ ganz deutlich gezeigt. Während „Germs“ als drittes Lied den perfekten Start ins Hörvergnügen perfekt macht, lässt man danach meiner Meinung nach etwas nach. Es ist durchaus wünschenswert, wenn Bands versuchen zu experimentieren und ich nehme das keinem Musiker übel, falls er damit mal nicht so bei mir punkten kann, aber ein wenig möchte ich trotzdem Kritik üben. Oft wirken die Songs ein wenig zu verkopft bzw. ohne dass sie ein echtes Ziel vor Augen hätten. Manche Ideen sind eben nett anzuhören, aber zünden nicht wirklich. Trotzdem gibt es auf dem Album viel mehr Licht als Schatten und wenn man will kann man vor allem bei den verworrenen Parts einen kleinen Querverweis zu Tool wagen.

Am Besten gefallen mir die Nordlichter jedoch, wenn sie eben genau das machen, was sie so wunderbar gut können: Rocken. Hier schließt „Get Away (Plan #2) zum Beispiel qualitativ gesehen perfekt an den ersten Teil an und zeigt erneut ganz deutlich, was in der Band steckt. Alles in allem muss man MAFUBA nämlich nichtsdestotrotz bescheinigen, dass sie ein riesiges Potential haben und das auch nutzen, teilweise vielleicht sogar zu sehr, aber allen kann man es eben nicht recht machen. Freunde von anspruchsvollen Alternative Rock machen mit „Nothing Comes To The End“ jedenfalls keinen Fehler.
 
Bewertung: 7.5/10
Redakteur: Nicolai Teufel


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