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Violent Headache / Necromorph - Split (Split) - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 24.05.2013 - 20:01 Uhr  

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 CD-Review: Violent Headache / Necromorph - Split (Split)
Label:
F.D.A. Rekotz

VÖ-Jahr:
2009

Spielart:
Technical / Brutal Death / Grindcore

Besetzung:
Violent Headache:
Fres - Gesang
Chico - Gitarre
Kortät - Bass
Tony - Schlagzeug

Necromorph:
Fritz - Gesang
Benner - Gitarre
Dori - Gitarre
Jockel - Bass
Schlagzeug - Micha

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
Violent Headache:
01. Redimoni (Intro)
02. Corte de Manga
03. Burmar Flash
04. Imbecil La Hora?
05. Tres Tristes Tigres
06. Helado De Fresa
07. El Dia De Manana Es Hoy
08. 4-F
09. Burn
10. Error 404
11. Ansarforbia
12. Turbocapitalismo
13. Hospital Song
14. Romescore
15. Cataclismo Final

Necromorph:
16. Don't
17. Wallshitter
18. Inhale The Thrill
19. Warfixed Bastards
20. Snipers Paradise
21. Hear
22. 08/06/1945 - 8:16:02 AM - 34°23´N.132°27´E. (They've Made the Rain Black)
23. A Life Is A Life
24. Grin
25. Wave Of Violence
26. Victims Of Progression
27. Death Court Earth
28. Time To Act
29. Enforced Life
30. This
31. Neurological Bastard



Um Langeweile zu vermeiden, sollte man wie überall auch beim Rezensieren immer für Abwechslung sorgen. Und wenn man sich zuvor mit tonnenschweren Doom Death- oder subtil aufs Gemüt einwirkenden Black Metal-Alben beschäftigt hat, ja, dann muss mal etwas Entspannung her. Also Lautstärke hoch, Kopfhörer runter, zurücklehnen und rein mit der neuen VIOLENT HEADACHE / NECROMORPH-Split. Kennt ihr nicht? Macht nichts, ich auch nicht, aber wo Grindcore draufsteht, ist auch Grindcore drin.

Wie erwartet ist auf F.D.A. Rekotz Verlass. Weder die Spanier von VIOLENT HEADACHE noch die Deutschen von NECROMORPH werden jemals einen Preis für irgendetwas gewinnen, diese Split sticht qualitativ nicht hervor und dennoch macht die mit 40 Minuten erfreulich lang ausgefallene Split eine Menge Spaß.
Dafür sind zu einem eher kleinen Teil die Prügelgenossen aus dem Land des Stierkampfes verantwortlich, zu einem umso größeren die Jungs aus der Hauptstadt. Erstere bieten Grindcore der klassischsten Sorte und haben dementsprechend bis auf die ein-zwei obligatorischen punklastigeren Einsprengsel keine einzige Passage in ihren 15 Stücken, die auch nur ansatzweise bemerkenswert wäre. Das ist zwar absolut okay, aber mehr Standard geht nun wirklich nicht mehr.
Da ziehen NECROMORPH deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, die sich während den eigenen 17 Songs durchweg redlich um Abwechslung sowohl instrumentaler als auch gesanglicher Art bemühen. So schlägt sich sowohl in der Musik als auch in den Vocals ein gewisser Death Metal-Touch nieder, der den Sound variabel wirken lässt. So gibt es sowohl die klassischen hohen Screams als auch tiefe Growls zu hören, die Rhythmik besteht zumindest nicht ausschließlich aus Geschrubbe (im Gegenteil gibt es ab und zu auch das ein oder andere galoppierende Thrash-Riff zu hören), was den Songs zusammen mit dem ebenfalls nicht eintönigen Schlagzeug zumindest einen Hauch von Struktur verleiht. So gelingt es, die meisten der Nummern als straighte, groovige Dreschmaschinen zu präsentieren, denen sogar eine gewisse Dynamik innewohnt. NECROMORPH gehen also einen Schritt über klassischen Grindcore hinaus, was den Songs überaus gut tut und sie vergleichsweise interessant und einprägsam erscheinen lässt, obwohl es auch in diesem Bereich an sich natürlich nichts mehr zu holen gibt. Aber macht ja nichts.

Wie anfangs gesagt, NECROMORPH haben die Nase qualitativ eindeutig vorne, etwas Besonderes bieten beide nicht, die Platte rumpelt wunderbar durch, wie sich das gehört. Die Deutschen kann man im Auge behalten, die Spanier getrost vergessen, mit der 2009er Split macht man als Grindcore-Fan aber jedenfalls nichts falsch.
 
Bewertung: 6.5/10
Redakteur: Marius Mutz (Profil)


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