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Eisbrecher - Eiszeit - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 24.05.2013 - 19:27 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Eisbrecher - Eiszeit
Label:
AFM

VÖ-Jahr:
2010

Spielart:
Electronic / Gothic / Darkwave

Besetzung:
Alexander „Alexx“ Wesselsky - Gesang
Jochen „Noel Pix“ Seibert - Gitarre
Jürgen Plangger - Gitarre
Olli Pohl - Bass
Maximilian „Maximator“ Schauer - Keyboard
René Greil - Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Böse Mädchen
02. Eiszeit
03. Bombe
04. Gothkiller
05. Die Engel
06. Segne Deinen Schmerz
07. Amok
08. Dein Weg
09. Supermodel
10. Der Weg des Lebens



Die meisten werden die Historie der deutschen Truppe EISBRECHER kennen, für alle Neufrostbeulen sei kurz zusammengefasst, dass die Band 2003 von Alexander Wesselsky - ehemals "Megaherz" - gegründet wurde und seit dem vier Alben herausgebracht hat. Durchaus also eine gewisse Größe der Szene, dennoch sind die ersten Riffs von "Böse Mädchen" das erste, was ich von den Bayern zu hören bekomme, somit beziehe ich die einleitende Erklärung natürlich auch auf meine eigenen Wissenslücken ;-)

Da ich die ersten drei Alben nicht kenne, ist logischerweise ein Vergleich mit früheren Werken nicht möglich, aber das ist ja auch nicht immer zu schlecht. Unvoreingenommen läuft "Eiszeit" und lässt mich in gewisser Weise etwas zwiegespalten zurück. Zum einen ist da die erste Hälfte des Albums, bei der man nahezu jeden Song nach einem Durchlauf mitsingen kann; kein Wunder, dass die Single "Eiszeit" als erster EISBRECHER-Song in die Charts eingestiegen ist. Eingängigkeit wird hier riesengroß geschrieben, von Kommerzialität möchte ich aber nur ungern sprechen, denn Songs wie "Gothkiller" (mit nettem Frauengesang veredelt) oder "Böse Mädchen" klingen zwar recht glattgebügelt, aber nie übers Knie gebrochen arrangiert. Man nimmt es den Herrschaften schon ab, dass das die Musik ist, die sie gerne spielen und wenn dann etwas dabei herauskommt, was dem Publikum auch noch gefällt, ist es um so besser.

Auf der anderen Seite kommt die zweite Hälfte - so in etwa ab "Segne Deinen Schmerz" - irgendwie nicht mehr so frisch, so ausgewogen oder auch leicht daher. Ich kann nicht so genau sagen, ob es an den einzelnen Songs liegt oder vielleicht daran, dass man in diesem Bereich ein klein wenig zu sehr auf Nummer sicher gegangen ist. Die Lieder klingen nicht unbedingt gleich, aber doch ein wenig uniform. "Kennt man einen, kennt man alle" ist zu hart gesagt, aber es geht in die Richtung, ein wenig mehr Abwechslung wäre nett gewesen.

Nun ja, für Fans von EISBRECHER ist das sicher kein Problem, Anhänger von anderen "Deutsch-Härte"-Bands mögen auch ihren Gefallen finden, vermutlich sogar die Freunde von "Ramstein" und Konsorten. Die zweite Hälfte fällt einfach etwas ab, aber unter dem Strich bekommt man schon Qualität geboten, keine Frage. Von wegen also Eiszeit, "Eiszeit" rockt ordentlich nach vorne los und wird sicherlich für massig heiße Bewegung auf den Tanzflächen sorgen.


 
Bewertung: 7/10
Redakteur: Jan Müller (Profil)


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