tumblr counter
Falconer - Falconer - CD Review bei Metal1.info
     
 

» NAVIGATION



 HOME / AKTUELLES
 REVIEWS
  Album des Monats
  Entmetallisiert
 INTERVIEWS
 KONZERTBERICHTE
 ARTIKEL
  Kolumnen
  Vorberichte
 METAL1.INFO
  Impressum / Kontakt
  Redaktion
  © / Disclaimer
  Bewerbung
 SUCHEN
 



» home / reviews 23.05.2013 - 00:27 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
#   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M    N   O   P   Q   R   S   T   U   V  W   X   Y   Z

 
 CD-Review: Falconer - Falconer
Label:
Metal Blade

VÖ-Jahr:
2001

Spielart:
Melodic / Power Metal

Besetzung:
Matthias Blad – Gesang
Stefan Weinerhall – Gitarre, Bass
Karsten Larsson – Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Upon the Grave of Guilt
02. Heresy in Disguise
03. Wings of Serenity
04. A Quest for the Crown
05. Mindtraveller
06. Entering Eternity
07. Royal Gallery
08. Substitutional World
09. Lord Of The Blacksmiths
10. The Past Still Lives On
11. Per Tyrssons Döttrar I Vänge (Bonustrack)



Aus der Asche der 1999 aufgelösten Viking Metal Götter Mithotyn enstanden Falconer, bei der immerhin noch Mastermind und Kopf Stefan Weinerhall und Drumgetier Karsten Larsson mit von der Partie sind. Aufgrund dieser Nachfolgestellung hatten es Falconer verdammt schwer, bei mir überhaupt zu landen und so verstaubte das Zeug lange Zeit in meinem Regal dahin, denn an Mithotyn kann man ja von vorneherein schon gar nicht rankommen, auch wenn man die Stilrichtungen nicht wirklich vergleichen kann. Doch irgendwann hab ich’s dann doch geschafft, und den beiden ersten Falconer Scheiben eine dritte Chance gegeben. Und siehe da, es hat gefunkt!

Ich hatte anfangs anscheinend nie wahrgenommen, wie verdammt geil schon der Opener „Upon the Grave of Guilt“ tönt, und nicht nur wegen dem ruhigen und epischen Part in der Mitte versprüht der Song einen unwiderstehlichen, nordischen Charme, so dass man sich einfach nur in das eben gehörte verlieben kann! Kraftvoll und treibend kommt „Heresy in Disguise“ daher, das auf einen starken Riff aufgebaut ist, mit „Wings of Serenity“ wird’s dagegen um einiges schneller.
Meine absoluten Höhepunkte stehen an den Stellen 4 und 5: „A Quest for the Crown“ beginnt und endet auch mit truem Minne-Gesang, dazwischen steht ein epischer Mid-Tempo-Kracher, der es über die 4 Minuten verdammt in sich hat. Beim epischen und majestätischen „Mindtraveller“ kommt ein Mithotyn-Flair auf, das kaum in Worte zu fassen ist, einfach genial gemacht, quasi ein Tribut an alte und vergangene Zeiten!
Ein unglaublich mächtiger Groove schleicht sich bei „Entering Eternity“ ein, wobei man im Refrain nicht auf die epischen Vocals vom Frontmann verzichten muss. Nach der Speednummer „Royal Gallery” gibt’s beim anfangs doch sehr True Metal mäßigem „Substitutional World“ (mit fast 8 Minuten übrigens der längste Song) in der Mitte einen ruhigen Akustikpart, der sich mit der Zeit wieder zum Grundriff steigert. Vor allem diese eineinhalb Minuten des Songs beeindrucken mich aufs Äußerste, einfach nur atemberaubend, vor allem als kurz Gesang einsetzt!
Nach den ebenfalls hochklassigen „Lord of the Blacksmiths“ und „The Past Still Lives On“ gibt’s mit dem Bonustrack „Per Tyrssons Döttrar I Vänge“ noch einen wunderbaren Abschluss, bei dem man sich an einem schwedischen Folk-Song vergreift. Nach anfänglich nur Gesang setzen langsam die Instrumente und auch Frauengesang ein... das ganze geht fast 5 Minuten und ist einfach nur traumhaft anzuhören!

Leider habe ich Falconer und auch ihr Debüt viel zu spät für mich entdeckt, denn was hier geboten wird ist wirklich ganz große Klasse! Hier stimmt alles, dazu hebt man sich mit den nordischen Einflüssen deutlich vom üblichen Heavy/Power/Speed Metal Kram ab, nie kitschig wirkt und ist schon mit dem ersten Album sehr eigenständig. Übrigens sollte ich noch erwähnen, dass Matthias Blad ausgebildeter Opernsänger ist und so das Entscheidende zu Falconers „Anderheit“ beisteuert. Seine Vocals sind unglaublich energiegeladen und haben einen dramatischen und epischen Unterton, dass es einfach nur eine Freude ist, dem zuzuhören und zu genießen.
Holla, da wird die Waldfee ganz schnell von ganz alleine feucht. Sollte sich jeder, der auch nur teilweise auf Power Metal und folkige Elemente steht, mal reinziehen.
 
Bewertung: 8.5/10
Redakteur: Stefan Popp (Profil)


Alle Reviews von Falconer:

- Among Beggars And Thieves (2008)
- Northwind (2006)
- Chapters From A Vale Forlorn (2002)
- Falconer (2001)

» NEUESTE INTERVIEWS
- Träumen von Aurora
- Purgatory
- Todtgelichter
- Frank Turner
- Rotting Christ


» NEUESTE REVIEWS

Norse - All Is Mist And FogNorse
All Is Mist And Fog

Extreme Meta...

Amaranthe - The NexusAmaranthe
The Nexus

Symphonic Me...

Incite - All Out WarIncite
All Out War

Thrash Metal

Mystic Circle - The Bloody Path Of GodMystic Circle
The Bloody Path Of G...

Black Metal

Sound Of Contact - DimensionautSound Of Contact
Dimensionaut

Progressive ...

Bloodattack - AlphakillerBloodattack
Alphakiller

Metalcore

Breed 77 - The Evil InsideBreed 77
The Evil Inside

Heavy Metal

Massemord (Pol) - A Life-Giving Power Of Devastation Massemord (Pol)
A Life-Giving Power ...

Black Metal

Serenity - War Of AgesSerenity
War Of Ages

Symphonic Me...

Diamond Dawn - OverdriveDiamond Dawn
Overdrive

Hard Rock

War From A Harlots Mouth - VoyeurWar From A Harlots Mouth
Voyeur

Metalcore

Zen Zebra - AwaystationZen Zebra
Awaystation

Alternative ...

Leprous - CoalLeprous
Coal

Progressive ...

Timo Tolkki’s Avalon - The Land Of New HopeTimo Tolkki’s Avalon
The Land Of New Hope

Melodic / Po...

Entrails - Raging DeathEntrails
Raging Death

Death Metal

Mehr Reviews
 
» KONZERTBERICHTE
- Cult Of Luna w/ The Ocean, LO!
- Meat Loaf
- Eric Fish & Friends /w Jo!hanna
- Amenra w/ Hazarder, Livia Sura
- Nachtgeschrei

 
Copyright 2002 - 2010 Metal1.info Onlinemagazin