tumblr counter
Icy Steel - As The Gods Command - CD Review bei Metal1.info
     
 

» NAVIGATION



 HOME / AKTUELLES
 REVIEWS
  Album des Monats
  Entmetallisiert
 INTERVIEWS
 KONZERTBERICHTE
 ARTIKEL
  Kolumnen
  Vorberichte
 METAL1.INFO
  Impressum / Kontakt
  Redaktion
  © / Disclaimer
  Bewerbung
 SUCHEN
 



» home / reviews 20.05.2013 - 04:48 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
#   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M    N   O   P   Q   R   S   T   U   V  W   X   Y   Z

 
 CD-Review: Icy Steel - As The Gods Command
Label:
Pure Steel

VÖ-Jahr:
2010

Spielart:
Melodic / Power Metal

Besetzung:
Stefano Galeano - Gesang, Gitarre
Pietro Bianco - Gitarre
Roberto Ladinetti - Bass
Claudio Sechi - Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Impetuos Fire
02. The Persistance Of Time
03. The Holy Sun
04. Out Of Your Time
05. Mjöllnir
06. Fallen Heroes
07. Fly Without Wings
08. As The Gods Command (Pt.1)
09. As The Gods Command (Pt.2)
10. The Hymn Of The Brave
11. The Commander
12. There Was Once A Weeping Willow



Power-Metal-Bands aus Italien sind ja inzwischen längst keine Seltenheit mehr. Von der Insel Sardinien kommen aber sicherlich nicht allzu viele, und ICY STEEL, die 2007 über Pure Steel Records bereits ihr selbstbetiteltes Debut veröffentlicht haben, dürften die Metal-Szene dort anführen. Jetzt legen sie ihr Zweitwerk "As The Gods Command" nach. Auch für dieses Release zeichnet das Label Pure Steel verantwortlich.

ICY STEEL darf man weniger der schnellen, melodischen Unterart des Genre zurechnen. Ihre Songs sind zumeist sehr episch ausgerichtet, warten mit einer ordentlichen instrumentellen Breitseite auf, spielen auch mit komplexeren Arrangements und suchen so ein wenig mehr die Reminiszensen bei Bands wie Manilla Road, Battleroar, Crescent Shield oder auch bei den bekannten Landsleute von Doomsword.
Allerdings kommt man auch gut ohne einen Vergleichszwang aus, denn ICY STEEL agieren ziemlich selbständig und bringen durch gelegentliche exotische Anleihen, die bei mir unwillkürlich Bilder aus der Computer-Spiel-Serie "Prince Of Persia" heraufbeschwören, auch ihre eigenen Markenzeichen in den Sound ein. Ein gelegentliches Rückbesinnen auf die Hochzeiten des Heavy Metal Anfang bis Mitte der 80er (mit einem Seitenblick gen US-Power-Metal) runden den Stil der Sardinier ab.
Die Songlänge auf "As The Gods Command" geht mitunter bis zu zehn Minuten Spieldauer. Da wird klar, das die Konstrukte der Kompositionen zumeist vielschichtig und abwechslungsreich sind. Wirklich geradlinig geht es selten zu Werke. ICY STEEL ist es wichtiger, eine epische, heroische Atmosphäre zu entwickeln und diese dann auch schön auszureizen. An tollen Melodien fehlt es dabei nicht. Ein wenig schwer tue ich mir nur mit der Benennung von Anspieltipps. Das liegt daran, dass das Level bei diesen gelungenen und anspruchsvollen Songs einfach permanent sehr hoch gehalten wird.
Der Opener "Impetuous Fire" fällt mit seiner deutlichen 80er-Traditional-Metal-Hommage etwas aus dem sonstigen Rahmen, dürfte Freunde dieses Old-School-Sounds aber ohne Zweifel ansprechen. Bei den reichlichen epischen Tracks sind es nur Kleinigkeiten, die "Mjöllnir", "Fallen Heroes", "As The Gods Command Pt. I" und "The Commander" zu meinen persönlichen Favoriten machen. Doch sind eigentlich alle Stücke gelungen und einen Ausfall findet man nicht.
Technisch ist alles im grünen Bereich. Was die Jungs sogar ohne Sänger für eine klasse Leistung hinlegen, beweisen sie bei dem sechseinhalb-Minuten-Instrumental "The Persistance Of Time", doch auch sonst legen die Musiker einen astreinen Auftritt hin. Der Gesang von Stefano Galeano ist ausdrucksstark und sehr variabel, was dem vielseitigen Sound zu Gute kommt. Bei "Mjöllnir" erinnert mich seine Gesangsleistung sogar an einen Eric Adams zu seinen Glanzzeiten.

Pure Steel Records haben hier ein wirkliches Schmuckstückchen unter Vertrag. ICY STEEL sind seit ihrem Debut noch besser geworden, und "As The Gods Command" sollte sich kein Anhänger eines episch angehauchten Heavy- und Power Metal entgehen lassen.
 
Bewertung: 8.5/10
Redakteur: Steffen M. (Profil)


Alle Reviews von Icy Steel:

- As The Gods Command (2010)
» NEUESTE INTERVIEWS
- Purgatory
- Todtgelichter
- Frank Turner
- Rotting Christ
- Vroudenspil


» NEUESTE REVIEWS

Sound Of Contact - DimensionautSound Of Contact
Dimensionaut

Progressive ...

Bloodattack - AlphakillerBloodattack
Alphakiller

Metalcore

Breed 77 - The Evil InsideBreed 77
The Evil Inside

Heavy Metal

Massemord (Pol) - A Life-Giving Power Of Devastation Massemord (Pol)
A Life-Giving Power ...

Black Metal

Serenity - War Of AgesSerenity
War Of Ages

Symphonic Me...

Diamond Dawn - OverdriveDiamond Dawn
Overdrive

Hard Rock

War From A Harlots Mouth - VoyeurWar From A Harlots Mouth
Voyeur

Metalcore

Zen Zebra - AwaystationZen Zebra
Awaystation

Alternative ...

Leprous - CoalLeprous
Coal

Progressive ...

Timo Tolkki’s Avalon - The Land Of New HopeTimo Tolkki’s Avalon
The Land Of New Hope

Melodic / Po...

Entrails - Raging DeathEntrails
Raging Death

Death Metal

Lychgate - LychgateLychgate
Lychgate

Black Metal

Woe - WithdrawalWoe
Withdrawal

Black Metal

As They Burn - Will, Love, LifeAs They Burn
Will, Love, Life

Metalcore

Corners of Sanctuary - HarlequinCorners of Sanctuary
Harlequin

Heavy Metal

Mehr Reviews
 
» KONZERTBERICHTE
- Cult Of Luna w/ The Ocean, LO!
- Meat Loaf
- Eric Fish & Friends /w Jo!hanna
- Amenra w/ Hazarder, Livia Sura
- Nachtgeschrei

 
Copyright 2002 - 2010 Metal1.info Onlinemagazin