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P.M.T - Here Lies P.M.T - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 18.05.2013 - 17:14 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: P.M.T - Here Lies P.M.T
Label:
Headstrong

VÖ-Jahr:
2010

Spielart:
Rock

Besetzung:
Frankfrancois Ff – Gesang
PX – Gitarre
Kasper – Gitarre
Dom Favez – Gitarre
Ray – Bass
Björn Rapp – Schlagzeug
Doom – Samples

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Clean Cut
02. Kinky Kamikaze II: Fetishtocracy
03. Flies & Butterflies
04. RubEast Cube
05. Without You I'm Only Me
06. SufFur
07. Helldorado
08. Swisstika
09. H.I. Vampire
10. Some Tears Never Dry
11. Closer To God



P.M.T – nie gehört. Psychocore spielen die also. Klingt ja wie gemacht für Progressive Rock-Liebhaber wie mich. Ein Cover im Comic-Stil mit Totenköpfen. Na, was das wohl wird. Immerhin, sie haben schon im Vorprogramm von Marily Manson, Meshuggah, Machine Head, KoRn und Sepultura gespielt. Mal reinhören, als Rezensent ist man ja immer neugierig auf neue Musik.

Erwartet habe ich nichts vom vierten Longplayer der sage und schreibe siebenköpfigen Rock-Combo aus der Schweiz. Dafür wurde ich dann aber doch 43 Minuten ziemlich gut unterhalten. Elf Songs versammeln sich auf dem total innovativ und aussagekräftig betitelten „Here Lies P.M.T“, doch Gott sei Dank ist die Mucke der Herren um ein Vielfaches besser als ihre Songtitel oder die Gestaltung des Albums.

Aus den Boxen tönt unterhaltsamer, hervorragend produzierter und moderner Rock, der stellenweise in Metal-Regionen vorstößt. P.M.T. verheiraten ihre ohrwurmigen Gesangsmelodien mit treibenden Grooves und Elektro-, Gothic- und Industrial-Elementen. Das Ergebnis ist zwar nicht allzu eigenständig, aber ungleich professioneller und routinierter eingespielt. Man merkt der Band ihre 13-jährige Geschichte und eine entsprechende Erfahrung an.

Die Kompositionen wirken komplett, rund, nicht bitterböse und auch nicht zuckersüß. Gerade dieser Spagat gelingt in dieser Musiksparte nicht jedem Act. Spaß machen die hier versammelten Nummern allesamt – und live sind diese Jungs bestimmt granatenstark. Sänger Frankfrancois Ff überzeugt mit einer variablen, einfühlsamen und kraftvollen Stimme, die wie die Faust aufs Auge zum instrumentalen Unterbau passt.

Mit 43 Minuten ist die Scheibe keine Minute zu lang oder zu kurz. Abgesehen von der Tatsache, dass Abwechslung nicht allzu groß geschrieben wird, sind keinerlei grobe Schnitzer zu verzeichnen. Die Halbwertszeit ist nicht allzu hoch, aber das dürfte für alle Bands dieser Spielart gelten. Das große Plus der Platte ist die wirklich fette Produktion, für die sich Logan Mader – ex-Mitglied von Machine Head und Soulfly sowie Produzent von u.a. Devildriver, Gojira und Cavalera Conspiracy – verantwortlich zeichnet.

Alles in allem: Kurzweilige Party-Mucke, die schlichtweg gut gemacht ist. Die ersten beiden Nummern anchecken und und ihr wisst, ob es eure Baustelle ist.
 
Bewertung: 7/10
Redakteur: Sebastian Mack (Profil)


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