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Asgaia - Trinegra - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 19.05.2013 - 12:24 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Asgaia - Trinegra
Label:
STF

VÖ-Jahr:
2011

Spielart:
Melodic Death Metal

Besetzung:
Marcel Fischer – Gesang, Gitarre
Thomas Thiele – Gesang, Bass, Keyboards
Stefan Hornschuh – Gitarre
Randy Girullat – Schlagzeug
Christian Winterberg – Keyboards

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Sexual Magic
02. Right Path Into Doom
03. Cold Winterday
04. Unseen Attack
05. The Void
06. Disappearing I
07. Downfall Of Land
08. Temple Of Life
09. The Eyes That Do Not See
10. Outro
11. Locrian Time Of Arrival



Bereits seit 1997 unterwegs, kann man ASGAIA guten Gewissens als alte Hasen im Business bezeichnen – auch, wenn sie in dieser Zeit erst zwei Alben veröffenltich haben, das letzte im Jahre 2006. Mit "Trinegra" steht nun das dritte Album in den Regalen – und auch, wenn ich zugeben muss, dass ich mit dem alten Material nicht eben vertraut bin – nach großen Veränderungen sieht es nicht aus im Lager ASGAIA:

So bietet auch "Trinegra" melodischen Death Metal, welcher vor allem durch Epik und, nunja, "Kitsch" auffällt. Das ist jedoch nicht automatisch negativ zu verstehen, machen ASGAIA das, was sie tun, dabei doch ziemlich gut – die Erfahrung ist ihnen anzumerken: Zwar ist mir der Sound eine spuz zu dünn, gerade hinsichtlich der Kompositionen ist klar erkennbar, dass man es mit Routiniers zu tun hat. Flüssig laufen die Songs sowohl als solche, als auch im Albumkontext durch, ohne dabei erkennbare Schwachstellen aufzuweisen – und machen "Trinegra" so recht leicht einschätzbar: Wer den ersten Song mag, wird auch am Rest der Scheibe Freude haben – wer bereits hier von den ausladenden Gitarrenmelodien oder den Keyboardteppichen abgeschreckt wird, braucht an das Album eigentlich keine weitere Minute verlieren – wird ihn auch der Rest des Materials nicht mehr umstimmen können.

Musik ist immer Geschmackssache, und, zugegebenermaßen, auch mir persönlich ist "Trinegra" etwas zu weichgespühlt und, wie gesagt, kitschig – wer jedoch auf diese Art Metal steht, kann mit dem Album gewiss seine Freude haben – ist es doch musikalisch allemal gut gemacht und in seinem Genre sicherlich nicht zu unterschätzen.
 
Bewertung: 7.5/10
Redakteur: Moritz Grütz (Profil)


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