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IC Rex - Vedenjakaja (LP-Re-Release) - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 20.05.2013 - 07:55 Uhr  

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 CD-Review: IC Rex - Vedenjakaja (LP-Re-Release)
Label:
Temple Of Torturous

VÖ-Jahr:
2011

Spielart:
Black Metal

Besetzung:
Cinatas aka Artifex IC – Gesang, alle Instrumente

Internet:
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Tracklist:
01. Prologi
02. Valolanka
03. Kristallipalatsi
04. Näky Hävityksestä
05. Hautajaiskulkue
06. Mestarin Ääni
07. Vedenjakaja
08. Kaukomieli (Re-Release-Bonustrack)
09. Punaisen Tulen Vihityt (Re-Release-Bonustrack)



Die Kunst des Finnen Artifex IC war immer schon nur für die bis auf die Knochen truen Black Metaller, deren Ohren derart frostbitten sind, dass ihnen auch die klirrende Kälte eisig-flirrender Black Metal-Gitarren nichts mehr anhaben kann: Zwar waren die Kompositionen des Vorgängerwerkes „Valonkantajan Alkemia" durchaus in gewissem Maße innovativ und individuell, gerade der Sound jedoch vermochte den nicht ganz so harten Knochen diese schnell zu verleiden.

Doch genau darin scheint Mastermind Artifex IC eine Stärke und keine Schwäche zu sehen, hat er sich doch für sein drittes Album, "Vedenjakaja", welches nun auf Vinyl mit zwei Bonustracks wiederveröffentlicht wird, dazu entschlossen, dieses charakteristische Merkmal seiner Kunst nochmals weiterzuentwickeln: Die Gitarren klingen noch stumpfer als auf dem Vorgänger und ergeben, gemeinsam mit dem Schlagzeug, das aus wenig mehr als einigen flirrenden Becken und ab und an einem dumpfen Tom-Schlag besteht, höchstens ein neblig-unscharfes Bild dessen, was IC REX eigentlich zeigen könnten – ist die Musik doch immer noch, kompositorisch gesehen, interessant arrangiert und auch die spielerischen Fähigkeiten der beteiligten Musiker bieten eigentlich keinen Anlass, das Gespielte zu verstecken.
Wie auf dem Vorgänger bieten IC REX auch dieses Mal eine grundsätzlich recht ausgewogene Mischung aus Mid- und Uptempo-Passagen, wobei dieses Mal eher die schnellen Passagen überwiegen.
Dem LP-Re-Release vorbehalten sind dabei zwei Stücke, „Kaukomieli“ sowie „Punaisen Tulen Vihityt“, welche sich ohne Probleme in den Albumkontext fügen: Auch hier dominieren nicht ganz eingängige, dafür aber auch nicht abgedroschen wirkende Melodieführungen auf der Gitarre sowie dem Synthesizer, begleitet von Schrei- und Klargesang. Mit insgesamt 18 Minuten Spielzeit geben die beiden Songs dabei einen anständigen Bonusteil ab – für wen jedoch ist die Frage... würde ich doch schätzen, dass die Schnittmenge der Vinyl-Liebhaber und der Liebhaber wirklich räudigen Black Metals gar nicht allzu groß ist...

Den Sinn und Unsinn von LP-Only-Re-Releases ausklammernd, kann festgehalten werden, dass die Bonussongs für Fans der Band durchaus hörenswert sind – alle anderen sollten sich erst einmal mit der Band als solcher vertraut machen, ist das Soundgewand des Albums doch ungefähr so roh wie das Fleischkostüm von Lady Gaga... und damit, wie dieses, wohl vor allem eines: Geschmackssache.
 
Bewertung: 7/10
Redakteur: Moritz Grütz (Profil)


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