tumblr counter
Lost World Order - Parasites - CD Review bei Metal1.info
     
 

» NAVIGATION



 HOME / AKTUELLES
 REVIEWS
  Album des Monats
  Entmetallisiert
 INTERVIEWS
 KONZERTBERICHTE
 ARTIKEL
  Kolumnen
  Vorberichte
 METAL1.INFO
  Impressum / Kontakt
  Redaktion
  © / Disclaimer
  Bewerbung
 SUCHEN
 



» home / reviews 19.05.2013 - 14:57 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
#   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M    N   O   P   Q   R   S   T   U   V  W   X   Y   Z

 
 CD-Review: Lost World Order - Parasites
Label:
GoodDamn

VÖ-Jahr:
2012

Spielart:
Thrash Metal

Besetzung:
Matty – Gesang, Gitarre
Hedrykk – Gitarre, Gesang
McZ – Bass, Gesang
KG – Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Before The Light
02. Shadows At The Graveyard
03. Parasites
04. Resurrection (Of The Order)
05. Ritual
06. Coma
07. Dependance Day
08. Agents Of Betrayal
09. The Disowned Son
10. Merciless (A Brutal Finale)



Erst zwei Jahre ist es her, dass die deutschen Thrasher LOST WORLD ORDER, ehemals Spectre Dragon, mit ihrem zweiten Album unter neuem Namen für Aufsehen sorgten – war „Marauders“ doch ein Thrash-Album, wie man es sich nur wünschen konnte: Energiegeladen, mit Biss und bei alledem nicht bloß ein lauwarmer Aufguss in die Jahre gekommener Heldentaten anderer Kapellen.
Nun steht mit „Parasites“ das nächste Album der Nordrhein-Westfalen in den Startlöchern – bereit, die Thrash-Szene ein weiteres Mal wachzurütteln.

Denn wo Thrash in den USA und England boomt wie selten, und junge Bands wie Warbringer, Municipal Waste oder Evile zu echten Metal-Größen aufsteigen, ist „Deutscher Thrash Metal“ immer noch ein Synonym für die Heldentaten heutiger Legenden wie Kreator, Sodom, Destruction oder Tankard – vollbracht zumeist jedoch vor rund einer Dekade.
LOST WORLD ORDER könnten dies, zumindest im kleinen, ändern – hat doch auch „Parasites“ mehr als nur Potential. Vielmehr vereinen die vier Musiker hier alte Tugenden deutscher Dresch-Kultur mit dem frischen, ungezügelten Spirit der neuen Thrash-Bewegung – und präsentieren so ein Album, das jeden Fan des Genres verzücken wird – und dennoch mehr ist als nur eine Hommage an die Vorreiter des Genres.
Ganz ohne Parallelen kommt man in einem Genre wie Thrash Metal dann aber doch nicht aus – ist die Schublade dafür doch ein bisschen zu eng. Als erste Referenz kommt einem hier, wie bereits beim letzten Album, Kreator in den Sinn – erinnert Mattys Stimme doch stellenweise derart stark an die von Mille Petrozza, dass man meinen könnte, dessen kleiner Bruder stünde hier am Mikrophon.
Doch auch andere Sänger-Koryphäen lassen sich hier problemlos „wiederfinden“ – weiß doch beispielsweise der Titeltrack mit merklicher Destruction-Note aufzuwarten, „jodelt“ sich Matty hier in guter Schmier-Manier in die Verse. Auch musikalisch ist man bei beiden Bands nicht ganz verkehrt – sind die Songs doch ziemlich genau zwischen den eher elaborierten Kompositionen der Essener sowie den eher straighten Riffs des Trios aus Weil am Rhein anzusiedeln. Dass der Kreator-Bezug stellenweise fast einen Zacken zu weit geht, sei an dieser Stelle nur als Randnotiz vermerkt - dürfte sich daran in diesem Genre doch wohl keiner so wirklich stören.

Wie so oft – oder eigentlich fast immer – im Thrash Metal liefern auch LOST WORLD ORDER mit ihrem dritten Album nichts gänzlich Neues ab – unverbraucht klingt „Parasites“ trotzdem: In dynamischem, lebendigem Soundgewand präsentiert Band, die von Bassist McZ bis vor Kurzem noch geschlossen bei der deutschen Black Metal-Band Geist (beziehungsweise Eis) engagiert war, zehn Thrash-Granaten – und füllt damit ganz nebenbei fast eine Stunde, fallen die Songs doch eigentlich durch die Bank für das Genre ungewöhnlich lang aus. Langeweile kommt hier dennoch nicht auf – viel mehr der Wunsch, LOST WORLD ORDER endlich auch einmal live erleben zu dürfen.
 
Bewertung: 8.5/10
Redakteur: Moritz Grütz (Profil)


Alle Reviews von Lost World Order:

- Parasites (2012)
- Marauders (2009)
» NEUESTE INTERVIEWS
- Purgatory
- Todtgelichter
- Frank Turner
- Rotting Christ
- Vroudenspil


» NEUESTE REVIEWS

Sound Of Contact - DimensionautSound Of Contact
Dimensionaut

Progressive ...

Bloodattack - AlphakillerBloodattack
Alphakiller

Metalcore

Breed 77 - The Evil InsideBreed 77
The Evil Inside

Heavy Metal

Massemord (Pol) - A Life-Giving Power Of Devastation Massemord (Pol)
A Life-Giving Power ...

Black Metal

Serenity - War Of AgesSerenity
War Of Ages

Symphonic Me...

Diamond Dawn - OverdriveDiamond Dawn
Overdrive

Hard Rock

War From A Harlots Mouth - VoyeurWar From A Harlots Mouth
Voyeur

Metalcore

Zen Zebra - AwaystationZen Zebra
Awaystation

Alternative ...

Leprous - CoalLeprous
Coal

Progressive ...

Timo Tolkki’s Avalon - The Land Of New HopeTimo Tolkki’s Avalon
The Land Of New Hope

Melodic / Po...

Entrails - Raging DeathEntrails
Raging Death

Death Metal

Lychgate - LychgateLychgate
Lychgate

Black Metal

Woe - WithdrawalWoe
Withdrawal

Black Metal

As They Burn - Will, Love, LifeAs They Burn
Will, Love, Life

Metalcore

Corners of Sanctuary - HarlequinCorners of Sanctuary
Harlequin

Heavy Metal

Mehr Reviews
 
» KONZERTBERICHTE
- Cult Of Luna w/ The Ocean, LO!
- Meat Loaf
- Eric Fish & Friends /w Jo!hanna
- Amenra w/ Hazarder, Livia Sura
- Nachtgeschrei

 
Copyright 2002 - 2010 Metal1.info Onlinemagazin