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Soulscar - Character Assassination - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 26.05.2013 - 03:47 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Soulscar - Character Assassination
Label:
Eigenproduktion

VÖ-Jahr:
2003

Spielart:
Melodic Death Metal

Besetzung:
Andrew Staehling – Gesang, Gitarre, Keybord
Brent Mackenzie – Bass, Gesang
David Henriksen – Schlagzeug
Alexandra Kilborn – Gesang

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Fatalist Mantra
02. Interceptor
03. Sacrifices
04. Living Nightmare
05. Relentless
06. It Takes A Wolf
07. The Voyeur
08. Character Assassination
09. A Reprieve



Andrew Staehling und Brent Mackenzie sind Soulscar, und mit der Unterstützung von David Henriksen und Alexandra Kilborn spielten sie ihr Debütalbum „Character Assassination“ ein. Die Band kommt aus Kanada, aber trotzdem klingt die Scheibe schon sehr skandinavisch, vor allem Arch Enemy kommt mir hier beim Riffing und den Soli immer wieder in den Sinn.

Mit „Fatalist Mantra“ wird das Album durch einen Song eröffnet, der mit intelligenten Riffs und ziemlich technischen und stellenweise fast schon verfrickelten Leadgitarren aufwartet. In Geschwindigkeitsräusche verfällt man dabei aber nicht, sondern setzt auf viel Groove. Das bleibt auch bei „Interceptor“ und „Sacrifices“ so, dazu gibt’s ständig fesche Breaks und tolle Solos.
„Living Nightmare“ beginnt erst sehr elektronisch, nach dem Intro gefällt hier neben dem sehr coolem Gitarrenspiel vor allem das technisch anspruchsvolle und toll anzuhörende Drumming, das gibt dem Song neben dem ohrwurmigen Riff schon einen besonderen Anstrich.

Nun folgen mit „Relentless“ und „It Takes A Wolf“ die beiden thrashigen Stücke des Albums, hier steigt der Schlagwerker mal richtig aufs Gaspedal.
Mit „The Voyeur“ werden eher etwas gemäßigtere Töne angeschlagen, aber 'ne Ballade ist es trotzdem nicht...einfach nur etwas ruhiger. Der Titeltrack „Character Assassination“ gibt als letzter richtiger Song noch mal alles und steigert sich nach dem fast einminütigen Intro immer mehr und baut auf sich selbst auf. Ist so schon klasse, dazu kommt auch noch der Gesang von Alexandra Kilborn, der hier wirklich gut reinpasst. „A Reprieve“ ist zum Abschluss noch ein Instrumental, quasi ein Abspann, in dem aber nichts besonderes mehr passiert.

Andrew Staehling sollte hier vielleicht noch etwas an seiner Stimme arbeiten, denn zumeist sind seine Vocals noch zu wenig aggressiv und druckvoll. Für eine Eigenproduktion klingt die Produktion sogar überraschend gut und auch passend zur Musik. Auch die Verpackung ist gelungen, alle Texte sind im Beiblatt abgedruckt... Hier ist ein Plattenvertrag fällig, ohne Frage. Für ein Debüt wurde hier hervorragende Arbeit geleistet, so dass man hier durchaus noch eine Steigerung erwarten muss.
 
Bewertung: 8/10
Redakteur: Stefan Popp (Profil)


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