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69 Chambers - Torque - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 21.05.2013 - 22:11 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: 69 Chambers - Torque
Label:
Massacre

VÖ-Jahr:
2012

Spielart:
New Metal / Crossover

Besetzung:
Nina Treml – Gesang, Bass
Maddy Madarasz – Gitarre
Diego Rapacchietti – Schlagzeug

Internet:
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Tracklist:
01. Cause And Effect (feat. Chrigel Glanzmann)
02. Bring On The Flood
03. Naughty Naughty Naughty
04. Anhedonia
05. Burn Some Gasoline
06. The Peep Hole
07. Ring A Bell
08. Closure
09. And Then There Was Silence
10. Temple Down
11. Your Fool
12. The Doom Of Her Power
13. Grace
14. Elegy



Das zweite Werk des Schweizer Duetts/Trios (Drummer Rapacchietti wirkt nur auf der Bühne mit) hört auf den Namen „Torque“. Nur zur Erläuterung: „Torque“ ist die englische Übersetzung von „Drehmoment“.

Das ist gar nicht niedrig, möchte man meinen, denn der Opener „Cause And Effect“ mit Chrigel Glanzmann von Eluveitie macht ordentlich Dampf unter der Haube und ist gleichzeitig der härteste Track der Platte, denn derartige Growls gibt es sonst auf „Torque“ kaum zu hören. „Bring On The Flood“, das darauf folgt legt noch ein ganz ordentliches Tempo hin – „Naughty Naughty Naughty“ ist dagegen ziemlich zäh und hauptsächlich vom Gesang getragen, da kaum bemerkenswerte Gitarrenarbeit vorhanden ist. Gegen Ende legen 69 CHAMBERS zwar ein wenig an Härte zu, trotzdem zieht sich der Track ein wenig. Auch in „Anhedonia“ passiert nicht gerade viel und „The Peep Hole“ klingt fast schon wie ein Anastacia-Song. Ein Manko von „Torque“ ist, dass ein Großteil der Lieder komplett von der Gesangsstimme Nina Tremls getragen werden und davon abgesehen zu 100 Prozent unspektakulär bleiben – das heißt, sich in Sachen Riffs auf die ewige Wiederholung des selben Power Chords beschränken („Ring A Bell“) und auch tempomäßig monoton ausfallen. Da ist dringend mehr Variation notwendig.
Glücklicherweise legen 69 CHAMBERS pünktlich zu Beginn der zweiten Hälfte des Albums qualitativ eine ganze Schippe drauf: Songs wie „Closure“, „The Doom Of Her Power“ und „And There Then Was Silence“ überzeugen mit harten Gitarren, abwechslungsreicher Riffarbeit, intensiverem Schlagzeugspiel mit einer Menge Double-Bass sowie einem höheren Growlanteil. In „Temple Down“ ist man zwar wieder deutlich seichter unterwegs – das machen die durch halbakustische Gitarren gespielten Melodien aber wett.

Die beiden letzten Songs „Grace“ und „Elegy“ bilden einen gelungenen Abschluss für das Album – wenn 69 CHAMBERS in Zukunft den Fokus mehr auf die Instrumentalarbeit setzen, könnte am Ende ein richtig gutes Album stehen. „Torque“ bietet zwar eine Menge Licht, jedoch auch viel Schatten.
 
Bewertung: 6/10
Redakteur: Pascal Stieler (Profil)


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