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Monument - Rock The Night (EP) - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 22.05.2013 - 16:12 Uhr  

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 CD-Review: Monument - Rock The Night (EP)
Label:
Eigenproduktion

VÖ-Jahr:
2012

Spielart:
Heavy Metal

Besetzung:
Peter Ellis – Gesang
Lewis Stephens – Gitarre
Dave del Cid – Gitarre
Jim Ramses – Bass
Matt C. – Schlagzeug

Gastmusiker:
Ritchie Faulkner – Gitarre

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Rock The Nation
02. Carry On
03. Midnight Queen
04. Fatal Attack
05. Blood Red Sky



Man glaubt es kaum, aber es gibt auf Youtube noch die Möglichkeit, aktuelle und komplette Alben zu hören, ohne in das grimmige Smiley-Gesicht der GEMA zu blicken. Wer diesen Link anklickt, landet zunächst bei dem Song „Fatal Attack“ von der erst Ende letzten Jahren gegründeten Formation. Ich erspare an dieser Stelle mögliche Grübeleien und löse das Rätsel direkt auf: Das einsetzende Riffing ist fast identisch mit dem Song „Iron Maiden“ von Iron Maiden. Das ist zumindest eine ehrliche Ansage, wohin die Reise geht. MONUMENT entführen den geneigten Hörer auf eine Zeitreise in das England der frühen 80er Jahre, als Bands wie Iron Maiden, Judas Priest und Saxon als Begründer des sogenannten New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM) gefeiert wurden. Wenn man akzeptiert, dass die Verwandtschaft zu Iron Maiden fast inzestuöse Züge annimmt, ist die nur 23 Minuten währende EP eine gute Investition.

Das gute Songwriting sorgt zusammen mit der markanten ins Falsett gehenden Stimme von Peter Ellis für eine gute Grundlage. Die spielerisch-reife Technik lässt zudem keine Zweifel aufkommen, dass MONUMENT sich an den musikalischen Vorbildern nicht verhebt. Und schließlich ist die Produktion zeitgemäß und entsprechend angemessen mit fetten Elementen angereichert. Für ein sportives Workout der Nackenmuskulatur ist also gesorgt. Obwohl es stilistisch nicht besonders auffällt, gibt es überdies mit Ritchie Faulkner von Judas Priest, der das Solo zu „Rock The Night“ beisteuert, etwas metallischen Glamour als Sahnetopping für diese EP.

Mir gefällt der Gedanke, dass eine Band durch die Clubs tingelt und den unvergessenen Sound des NWoBHM zeitgemäß auf die Bühne bringt. Ich kann mir denken, dass die damit verbundene Live-Erfahrung besonders und unvergesslich ist. Natürlich ist Iron Maiden besser und kann auch die alten Songs selbst live nachhaltig fett umsetzen. Daher besteht für die Entwicklung von MONUMENT natürlich die Gefahr, niemals aus dem Schatten des großen Vorbilds herauszutreten und eigene Akzente zu setzen. Genau das erwarten wir aber von dem Longplayer, der sicherlich auch schon in der Mache ist.

Mit der demonstrierten Energie und Leidenschaft wäre es schade, auf Dauer nur den alten Stil zu imitieren, ohne außer moderner Produktion keine neuartigen und eigenen Ideen beizusteuern.

(Nicolas Sander)
 
Bewertung: -/10
Redakteur: Gastredakteur


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