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Final Breath - Let Me Be Your Tank - CD Review bei Metal1.info
     
 

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» home / reviews 21.05.2013 - 22:52 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Final Breath - Let Me Be Your Tank
Label:
Remedy

VÖ-Jahr:
2004

Spielart:
Thrash Metal

Besetzung:
Jürgen Aumann – Gesang
Werner Müller – Gitarre
Jörg Breitenbach – Gitarre
Heiko Krumpholz – Schlagzeug

Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Intro
02. Strong Pain
03. Eyes Of Horror
04. Greed For Revenge
05. Empty Eyes
06. Exposed To Hatred
07. Let Me Be Your Tank
08. Bemoaned Animosity
09. Sociopathically Insane
10. Coma Divine



Nachdem man mit dem zweiten Album „Mind Explosion“ ein kurzes Gastspiel bei Nuclear Blast gegeben hat, sind Final Breath nun mit „Let Me Be Your Tank“ zurück. Nur verstehen hier wohl die wenigsten, warum Nuclear Blast diese Band einfach so davon ziehen lässt, wenn man sich das neue Werk zu Gemüte führt.

Nach dem an Exodus erinnernden Intro geht’s mit „Strong Pain“ gleich in die Vollen. Die Riffs pflügen fies durchs knallende Soundgewand, wie man das von einer Andy Classen-Produktion gewohnt ist, und Jürgen Aumann legt mit seinem krächzigem Gesang noch mal einen großen Wutbrocken oben drauf. Heraus kommt dabei zwar nichts neues, aber das braucht bei diesem Batzen teutonischem Old School Thrash Metal mit einer kleinen Prise Modernem auch keiner.
Stücke wie „Exposed To Hatred“, „Bemoaned Animosity“ oder „Sociopathically Insane“ knüppeln sich hochaggressiv und ohne Kompromisse in die Herzen der bangfreudigen Thrasher. Final Breath variieren aber gerne mit dem Tempo, Midtempo-Passagen („Eyes Of Horror“) und teilweise überraschende Breaks („Greed For Revenge“, mit Hardcore-mäßigen Chören) fügen sich hier ins Geschehen ein und geben dem Ganzen ordentlich was an Abwechslung mit. So viel man eben von einer traditionellen Thrash-Scheibe erwarten kann.
Als ersten Anspieltipp würde ich hier „Empty Eyes“ nennen, das mit einem richtig genialen Ausnahmeriff daherkommt und melodische und knüppelnde Parts gekonnt vereint.

Einen Durchhänger sucht man in der ganzen Dreiviertelstunde vergebens, und da auch der Sound hammermäßig knallt, kann für alle Thrasher eine uneingeschränkte Reinhörpflicht ausgesprochen werden.
Alle Freunde von Kreator über Destruction und Tankard bis Dew-Scented können hier eh nichts falsch machen und holen sich mit „Let Me Be Your Tank“ eins der frischesten und besten Thrash-Keulen der letzten Zeit ins Haus.
 
Bewertung: 8/10
Redakteur: Stefan Popp (Profil)


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