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» home / reviews 09.02.2010 - 08:46 Uhr  

 REVIEWS DURCHSTÖBERN
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 CD-Review: Marilyn Manson - Mechanical Animals
Label:
Interscope

VÖ-Jahr:
1998

Spielart:
Industrial Metal

Besetzung:


Internet:
zur Band-Webseite...
Tracklist:
01. Great Big White World
02. The Dope Show
03. Mechanical Animals
04. Rock Is Dead
05. Disassociative
06. The Speed Of Pain
07. Posthuman
08. I Want To Disappear
09. I Don't Like The Drugs
10. New Model Nr. 15
11. User Friendly
12. Fundamentally Loathsome
13. Last Day On Earth
14. Coma White



2 Jahre nach ihrem internationalem Durchbruch mit „Antichrist Superstar“ bringen Marilyn Manson 1998 das zweite Album in der Holy Wood Trilogie raus. Schon ein Blick aufs Cover lässt einiges Vermuten. Es wird um Drogen gehen und es wird nicht mehr so düster sein wie „Antichrist Superstar“.

Ich lege also die CD in den Player und betätige Play. Schon am ersten Song merkt man, welchen Style das Album einschlägt. Nicht mehr den Industrial Style. Jetzt wird mehr auf Rock/Goth Rock mit Keyboards gesetzt. Man merkt sofort, dass man hier falsch ist, wenn man auf blankes Geschranze und pures Gebrülle steht. Die Töne der Instrumente sind klar definiert, die Stimme klingt klar wie selten, auch wenn sie mittels Synthesizer manchmal verzerrt wird.

Der zweite Song „Dope Show“ beschäftigt sich gleich damit, was wir zu erst vermutet haben, als wir aufs Cover geschaut haben – Drogen. Manson vereinigt hier das Unfaire des Musikbiz mit den Nachteilen der Drogen. Er selbst hat den Absprung von den Drogen geschafft und spricht also aus Erfahrung.

Bei dem Song zum Album „Mechanical Animals“ hört man auch einen sehr schönen Sound raus, leider ist der Song aber auch wieder ziemlich eintönig und hat so nur bedingt Hit Potenzial.

Der Song „Rock is Dead“ ist nun mal wieder ein fetziger Rock Song, den man nach der ruhigen Einleitungsphase auch braucht. Hier wird ordentlich aufs Gas Pedal getreten und nicht umsonst hat es dieser Song auf den OST von Matrix geschafft.

An den nächsten Songs sieht man leider die schlechten Seiten des Albums. Viele auf den ersten Blick gleich klingende Songs, bei denen man kaum merkt wann einer endet und der nächste beginnt.
Diese Serie wird mit „I Don’t Like The Drugs“ und „New Model Nr. 15“ aber glücklicherweise unterbrochen. Diese beiden Songs haben wieder eindeutig Ohrwurmcharakter und fetzen auch mal wieder nach dieser Öde-Periode. Genau das kann man auch über „Last Day On Earth“ sagen. Dieser ist zwar nicht so rockig, aber dennoch nicht zu überhören.
Mit Coma White schaffen Manson eine großartige Ballade am Schluss ihres insgesamt 4. Albums.

Fazit: Alles in allem ein gutes Rock Album mit einem leichten Pop Touch. Manson können auch so etwas, aber ich persönlich würde mich freuen wenn sie den alten Style bei behalten.
 
Bewertung: 7.5/10
Redakteur: Erik


Alle Reviews von Marilyn Manson:

- Eat Me, Drink Me (2007)
- The Golden Age of Grotesque (2003)
- Holy Wood (2000)
- The Last Tour On Earth (live) (1999)
- Mechanical Animals (1998)
- Antichrist Superstar (1996)
- Smells like Children (1995)
- Portrait Of An American Family (1994)


- Zur Marilyn Manson-Biografie
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