Def Leppard + Skid Row

  • Eulachhalle Winterthur
  • 11. November 2003

18.45 Ricky Warwick

Nicht schlecht staunte man als Ricky Warwick alleine auf die Bühne kam und eine One Man Show ablieferte. Ich muss sagen, stark was der Junge zeigte der wie Stallone in Over the Top aussah, also wie ein Truckerfahrer. Mit Gitarre bewaffnet und unerschrocken zog Warwick einen 20 Minuten Gig durch der beeindruckte, alles akkustisch bis auf einen Song den er zusammen mit Vivian von Def Leppard performancte. Tolle Stimme und trotzdem das er alleine war machte er Stimmung, ich hab mir nach der Show seine Debut CD gekauft, toller Typ muss ich sagen.

19.15 Skid Row

Slave to the Grind so hiess der Opener von Skid Row, einer meiner absoluten lieblings Bands und mit diesem Hit machten die Amis auch gleich alles richtig, die Stimmung bei den Fans war auch sehr gut, man merkte das viele Skid Row noch von früher kannten. Der zweite Song war dann von der neuen Scheibe *New Generation* eigentlich der Song der mir am wenigsten gefällt aber live hörte es sich trotzdem um klassen besser an. Der neue Mann an den Vocals war verdammt gut, er brachte auch die alten Songs perfekt rüber und erinnte an Sebastan Bach, bis auf ein paar hohe Voizes brachte er alles genial rüber. 18 and life und die Halle kochte ein erstes mal richtig, mit I remember you auf akkustisch gings dann weiter, wirklich genial wie die Jungs spielten und man merkte ihnen die Freude an. Tolle Version, ich war froh das sie nicht die punk angehauchte 2003 Version gespielt haben. Thick Is The Skin der Titeltrack von der neuen Scheibe rockte auch tierisch, auch hier war die Stimmung sehr gut und ein mancher wird wohl nach dem Gig an den CD Stand gegangen sein und das Album gekauft haben das hier zu Lande leider nicht so bekannt ist. Nun war es schon am letzten Song, schade eigentlich ein viel zu kurzer Gig, wie könnte man eine Skid Row Show besser beenden als mit *youth gone wild*? Die Post ging nochmals ab und live ist der Song noch um einiges kuuler als auf Platte. Ich war hin und weg nach dem Auftritt, Daumen hoch für die Band, was die live bieten an Rock n Roll Energie ist grandios.

Setlist:
Slave to the Grind
New Generation
18 and live
I remember you
Thick Is The Skin
Youth gone Wild

20.15 Def Leppard

Da hätte ich mir doch einen anderen Opener gewünscht als die Coverversion von „Action“ aber was solls, jedenfals eröffneten Def Leppard die Show mit diesem Song und die Euphorie hielt sich in Grenzen. Besser wars dann schon bei *make love like a man* und das erste mal wurde es laut als *Woman* gespielt wurde, echt toll den das sah man auf den letzten beiden Touren nämlich nie. Der Sound war sehr laut aber toll abgemischt, die Basslaute haute es einem tierisch um die Ohren. Joe Elliot machte mir einen ziemlich guten Eindruck, er hat aber einige Pfund zugelegt seid ich ihn das letzte mal gesehen habe. Zwischendurch wurde es einbisschen langweilig als zu lasche Nummern gespielt wurden, das kann man unten auf der Setliste vielleicht nachvollziehen. Die Show war sehr *Hysteria* lasstig was mir allerdings gefiel, von diesem Album wurden noch der Titeltrack gespielt, dann Rocket, Animal, Pour some sugar on me, Love Bites und ARMAGEDDON IT welches ich auch nie und nimmer erwartet habe, aber ein kuuler Song der live sehr stark klingt.
Ich fand es auch toll das von der X Scheibe lediglich 2 Songs gespielt wurden, die Stimmung hielt sich dann auch in Grenzen und man hat wohl aus vergangenen Gigs gelernt sie nicht mehr zu spielen. Def Leppard hatten einen sehr guten Tag und spielten wirklich ein starkes Konzert, ich persönlich hätte mir das eint oder andere Lied aus den ersten Scheiben gewünscht aber was solls, es war ein super Abend der übrigens mit *lets get rocket* zu Ende ging.

Setlist:
Action
Make love like a man
Foolin
Woman
Hysteria
Promises
When Love & hate Collide
Long way to go
Two steps behind
Photograph
Armageddon it
Now
Rocket
Animal
Rock of Ages
———-
Love Bites
lets get rock


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