Ex-Drummer Andersson mit schweren Vorwürfen gegen Amon Amarth

Fünf Jahre nachdem sich AMON AMARTH von ihrem langjährigen Bandmitglied Fredrik Andersson (Schlagzeuger von 1998 bis 2015) getrennt haben, hat dieser nun einen offenen Brief an die Band veröffentlicht. Darin fragt er die Mitglieder, wie diese sich die Verteilungsmodalitäten des Geldes in der Band vorgestellt haben. Konkret beschuldigt er AMON AMARTH in den offenen Brief, dass er als einziger ehemaliger Musiker der Gruppe seine Rechte an den Songs verloren habe und nicht weiter von den Tantiemen profitiere.

Während er keinen Anspruch auf einen Teilbesitz an den Verstärkern und Gitarren erhoben habe, hätten AMON AMARTH sein Schlagzeug als Bandeigentum deklariert. Auch habe er keinen Anspruch auf einen Teil der Markenrechte erhoben, obwohl er die Marke AMON AMARTH über 17 Jahre mitentwickelt habe.

Die Band habe damals behauptet, er habe nicht zum Songwriting beigetragen und die Crewmitglieder haben nicht mit ihm arbeiten wollen – beides weist Andersson von sich. Weiterhin sei ein Grund für seinen Rauswurf mangelnde Qualität als Musiker gewesen. Hier zeigt Andersson im Gegenzug auf andere in der Gruppe, die sich unter diesem Aspekt ihres Platzes in der Band auch nicht sicher sein sollten.

Andersson bedauere nicht, so schreibt er weiter, nicht mehr Teil von AMON AMARTH zu sein – beschuldigt seine ehemaligen Kollegen jedoch, ihm in den Rücken gestochen, ihn in ein schlechtes Licht gerückt zu und ihn seines Anteils an den Tantiemen und damit einer gesicherten Pension beraubt zu haben.

Hier der offene Brief im O-Ton – eine Antwort der Band steht noch aus – ob diese, so überhaupt, ebenfalls öffentlich gegeben wird, ist mehr als fraglich.

 

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