Hell Over Hammaburg-Festival: Erste Bands

Für das am Samstag, den 02.03.13 in der Markthalle Hamburg angesetzte „HELL OVER HAMMABURG“, welches mit Livekonzerten in zwei Räumen auf zwei Bühnen (große Markthalle & Marx) sowie einer Aftershowparty plus Metal-DJ aufwarten kann, wurden nun erste Details sowie die ersten Bands bekanntgegeben:

Einlass: 16 Uhr
Beginn: 17 Uhr
Tickets: Vorverkauf: 30 Euro / Abendkasse: 36 Euro
VVK ab sofort hier.

Bislang bestätigt (weitere Band-Bestätigungen folgen in Kürze):

JESS AND THE ANCIENT ONES:
So jung und schon auf großem Triumphzug: Mit seinem gleichnamigen Debütalbum rollte das Septett die Charts seiner finnischen Heimat auf und kletterte bis auf Platz 7. Die europäische Hardrock- und Metalpresse bejubelte begeistert das „Debütalbum des Jahres 2012“ sowie den besten Song des Jahres („Sulfur Giants“), und die Szene feiert euphorisch ihre neuen Helden. JESS AND THE ANCIENT ONES verbinden Okkultes von Coven und Roky Erickson mit Black Sabbath, Heart, frühen Iron Maiden und Blue Öyster Cult, und diesem Gebräu setzen sie die Krone in Form von Pop-Appeal der Marke Abba auf. Drei Gitarristen sorgen für großflächige Riffharmonien, die sich prächtig mit dem Sound der Hammondorgel ergänzen. Und über allem thront die wunderbare, Gebirgsbach-klare Stimme von Madame Jess. Erstmals in Deutschlands Norden zu Gast und erstmals Stücke der neuen EP im Live-Repertoire – das sollte man nicht verpassen!

DENIAL OF GOD:
Black Horror Metal lautet die Bezeichnung ihres gefährlichen Spiels, und ihre Shows werden um Pyros, Fleisch, Maden, Feuer und Kerzen bereichert: Seit seiner Gründung im Jahr 1991 zählt das dänische Schwarzmetall-Kommando DENIAL OF GOD zu den glaubwürdigsten und kompositorisch originellsten Instanzen des Black Metal. Beeinflusst von Bands wie Mercyful Fate, Alice Cooper, Death SS, Paul Chain, Hellhammer, Infernal Mäjesty und alten Mayhem steht die Truppe für eine spannende Verbindung aus starkem Songwriting und großem Bühnen-Entertainment. Freut euch auf eine epische Kombination aus Black, Death, Doom und straighten Heavy Metal und auf brillante Songs des aktuellen Albums „Death And The Beyond“, das in der weltweiten Metalpresse ausschließlich Höchstnoten einsackte!

SLINGBLADE:
Du möchtest eine Abenteuerfahrt durch die Historie des Heavy Metal unternehmen? Dann bist du bei SLINGBLADE absolut richtig! Die Stockholmer riffen sich durch die schönsten Momente der NWOBHM und erinnern ein ums andere Mal an Judas Priest, Saxon, Ozzy und Maiden. Manchmal scheinen noch etwas Accept durch, im nächsten Moment fühlt man sich an alte Großtaten der Scorpions erinnert, plötzlich hört man Krokus heraus – und über allem thront der klare, kraftvolle und markante Gesang von Frontfrau Kristina Karlsson, die stimmlich ein tolles Warlock-Flair verströmt! Zu diesem prallen Metal-Gebräu passt das lyrische Konzept über eine misshandelte nordschwedische Priestertochter, die sich auf einen blutigen Rachefeldzug begibt, wie die Faust aufs Auge und sorgt zusätzlich für ein gewisses Mercyful Fate- und King Diamond-Flair. Checkt das Debütalbum der Schweden an – „The Unpredicted Deeds Of Molly Black“ ist beim Qualitätslabel High Roller Records erschienen, und der Nachfolger steht bereits in den Startlöchern!

BLACK SHAPE OF NEXUS:
Sie zählen sich zur „Low and slow with attitude“-Szene, sind Mannheims gefährlichste Söhne und die maßgeblichste deutsche Band im Bermudadreieck des Drone-Doom-Sludge. Seit 2005 überwältigen B-SON ihre Hörerschaft mit Bitterkeit, mit Aggression im Lavasound, mit einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Was das Sextett im Studio einwütet und erleidet, bringt es erschreckend brutal auch auf der Bühne zustande. Ungezähmt, heavy as fuck, und absolut dunkel! „Negative Black“ heißt programmatisch das aktuelle Album, welches beim Liebhaberlabel Exile On Mainstream erschienen ist. Fazit: „B·SON’s black sonic miasma needs to be experienced!“

ESSENZ:
„A purposeful sonic ether, a decomposition of the physical, the invocation of a metamorphosis, a stimulation of remote realms of the psyche that dwells on the borders of musical extremes and opens the gate to…“ – so beschreibt sich das Berliner Trio ESSENZ selbst.
Eine Mischung aus Doom Metal, Black Metal, Sludge und Occult-Rock, gepaart mit der abgründigen Tiefe von Celtic Frost und Triptykon, hörten die Fachmedien, als sie das grandiose 2012er Album „Mundus Numen“ euphorisch abfeierten. ESSENZ sind seit jenem Meisterwerk beim finnischen Qualitätslabel Svart Records unter Vertrag, und auch dieser Fakt spricht für die besonderen Qualitäten der Ausnahmecombo. Wie auch immer: Freunde von Pentagram, Black Sabbath, Darkthrone, Saint Vitus und des Schaffens von Tom G. Warrior werden voll auf ihre Kosten kommen.

WARHAMMER:
Wie ein Fels in der Brandung verteidigen WARHAMMER das Erbe des Black-, Death- und Thrash Metal der frühen Achtziger im Allgemeinen und das musikalische Erbe von Hellhammer, der kultigen Vorgängerband von Celtic Frost, im Speziellen. So fanatisch Tribut an die finstere alte Zeit zollt keine zweite Band der Welt! Die Rüpelbande aus dem Ruhrpott hat es in ihrer 15-jährigen Karriere auf fünf erstklassige Alben gebracht. Vor allem „Deathchrist“ und „The Doom Messiah“ sind Meilensteine des primitiven Ur-Black-Metal. Schwere Riffs, Analog-Sound und jede Menge „Uuuhh!“-Grunzereien erfreuen die Herzen wahrer Musikgourmets. In den vergangenen Jahren hat sich die Truppe livetechnisch sehr rar gemacht. Um so erfreuter und stolzer sind wir, dass sie unsere Einladung angenommen hat!