Slipknot verkaufen Musik-Rechte an Investmentfonds HarbourView

SLIPKNOT haben die Mehrheit an den Nutzungsrechten an ihren Aufnahmen an den global agierenden Investmentfonds HarbourView Equity Partners verkauft, wie das Unternehmen am Dienstag exklusiv gegenüber The Hollywood Reporter bestätigte. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht öffentlich gemacht, ebenso ist nicht bekannt, wie hoch der veräußerte Anteil an den Rechten ist, aber das Unternehmen bestätigte, dass die Partnerschaft sowohl Verlags- als auch Tonträgerrechte umfasst.

SLIPKNOT-Boss Shawn „Clown“ Crahan kommentiert den Deal: „Nach 25 Jahren im Musikgeschäft haben wir nun einen Partner gefunden, der bereit ist, das fortzusetzen, was Slipknot begonnen hat. Nur wollen sie noch größer werden. Macht euch bereit. Hail The Knot.“

„Die Musik von Slipknot hat den Heavy Metal neu definiert und ein globales kulturelles Phänomen geschaffen“, sagt Sherrese Clarke, Gründer und CEO von HarbourView Equity Partners, in einer Erklärung. „Ihr Repertoire ist ein Beweis für ihren Einfluss, ihre Leidenschaft und ihre beständige Kunstfertigkeit innerhalb des Genres. Wir sind stolz darauf, am Puls der Kultur zu sein, und dank einer gründlichen Analyse des Publikumsengagements sehen wir deutlich den kulturellen Einfluss von Slipknot von den 1990er Jahren bis heute. Die beständigen und relevanten Beweise für Slipknot bleiben der Kern unserer Investmentthese, und HarbourView fühlt sich geehrt, dazu beizutragen, das Werk der Gruppe für die kommenden Jahrzehnte und Generationen zu bewahren und zu verstärken.“

Gerüchte über den Deal gab es schon seit Monaten (Metal1.info berichtete). Billboard berichtete damals als Erstes und schätzte, dass der Deal einen Wert von etwa 120 Millionen Dollar haben dürfte. Der Deal reiht sich für HarbourView in eine Reihe von Einkäufen ein: Bereits im Mai schloss das Unternehmen einen Vertrag mit Rodney „Darkchild“ Jerkins, sowie Juli einen Vertrag über eine Beteiligung am Katalog von Kelly Clarkson ab.

SLIPKNOT im Dezember 2024 in Stuttgart
SLIPKNOT im Dezember 2024 in Stuttgart

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2 Kommentare zu “Slipknot verkaufen Musik-Rechte an Investmentfonds HarbourView

    1. tja nun, schwierige frage, wann oder wo das anfängt. produkt ist ja schlussendlich alles, was verkauft wird – das war woodstock und jimi hendrix genauso wie die beatles oder bob marley – und natürlich auch jede metal-band. dass bei slipknot (wie auch eigentlich allen anderen) großen bands mittlerweile geld gemacht wird wie heu bzw. es eben auch darum geht, steht außer frage, ob deswegen gar keine künstlerische vision mehr dahinter steht, würde ich zumindest mal noch mit einem fragezeichen versehen. sonst müsste man das vielen bands ja seit je her absprechen – waren korn als adidas-werbeträgter nicht schon in den 2000ern mehr „produkt“ als kunst?

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