SUBWAY TO SALLY haben im Vorfeld ihrer jährlich stattfindenden Konzertreihe Eisheilige Nächte die Verlegung einer ihrer Shows bekannt gegeben.
Die Band schreibt über Facebook:
„Die Eisheilige Nacht in Gießen bekommt ein neues Zuhause – in der Bruderus Arena Wetzlar!
Ursprünglich war das Konzert in der Hessenhalle Gießen geplant. Doch dort soll wenige Wochen vorher eine große politische Veranstaltung stattfinden. Wir wissen, dass dies für die Stadt Gießen und die ganze Region eine große Belastung und Herausforderung darstellt.
Daher haben wir gemeinsam mit dem lokalen Veranstalter entschieden dieses Jahr in eine andere Location auszuweichen. In Wetzlar erwartet euch eine moderne Arena, ein starkes Team und der perfekte Rahmen für ein Konzert, das für Gemeinschaft, Energie und positive Haltung steht.
Wir freuen uns auf euch – am 20. Dezember 2025 in der Buderus Arena Wetzlar – für eine Eisheilige Nacht voller Musik, Leidenschaft und klarer Haltung! Und eine fette Party zur größten Eisheiligen Nacht, die Hessen jemals gesehen hat!“
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Wie der Gießener Anzeiger berichtet, habe sich das für die Show zuständige Konzertbüro Bahl gegen eine Veranstaltung der Eisheiligen Nächte in der Hessenhalle ausgesprochen. Hintergrund für die Aufkündigung aller Vertragsverhältnisse seitens des Konzertbetreibers sei eine am 29.11.25 stattfindende Veranstaltung der Bundes-AfD zur Gründung von deren Jugendorganisation in der Hessenhalle. Dennis Bahl, Geschäftsführer des Konzertbüros, äußerte sich dem Gießener Anzeiger gegenüber wie folgt:
„Wir respektieren sowohl das verfassungsmäßige Recht auf politische Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung als auch die unternehmerischen Entscheidungen der Messe Gießen, als privater Träger diese Veranstaltung als Vermieter anzunehmen“, heißt es zur Begründung. „Gleichwohl halten wir es für legitim, solche Entscheidungen im Kontext ihrer weitreichenden Auswirkungen auf Stadt, Region und lokale Akteure kritisch zu hinterfragen. […] „Insbesondere dann, wenn Entscheidungen getroffen werden, die das öffentliche Klima in unserer Stadt und Region unmittelbar berühren oder sogar gefährden.“
