CD-Review: Abaddon Incarnate - Pessimist

Besetzung

Bill Whelan - Gesang, Gitarre
Steve Maher - Gesang, Gitarre
Steve Finnerty - Bass
Johnny King - Schlagzeug

Tracklist

01. Pessimist
02. Aborted Genesis
03. Yester Hara
04. Warping The Necro Spawn
05. Broken Spectre
06. Fear
07. Impaled Upon Your Zodiac
08. Prison Of Introspection
09. Nameless Grave
10. Morbid Epiphany
11. Solstice Of Homicide
12. Undead Outcasts
13. Funeral Hag
14. Summoning Famine-Inherit An Empty World


ABADDON INCARNATE haben mit „Pessimist“ unlängst ihr fünftes Album auf den Markt gebracht. Und obwohl die Iren bei dem renommierten Label Candlelight Records unter Vertrag stehen und bereits seit 20 Jahren musizieren, findet ihr Death-Metal-Grindcore-Gemisch nicht den nötigen Anklang innerhalb der Szene, wie es dem Quartett gebührend zustehen würde.

Denn „Pessimist“ ist ein auf vielen Ebenen gelungenes Album, da es ABADDON INCARNATE gelingt, die Kraft des Death Metals mit der Schnelligkeit des Grindcores zu verknüpfen, sodass ein Album entstand, welches die Vorteile beider Genres zu einer ansprechenden Mixtur zusammenfügt. Drummer Johnny King (ehemals bei den mittlerweile aufgelösten Altar Of Plagues aktiv) prügelt die Snare mit Highspeed, das Gitarristen-Dou Whelan und Maher, beide ebenfalls für die Vocals auf „Pessimist“ zuständig, unterlegt Kings Toberei mit ihren Grindore-typisch tiefer gestimmten Gitarren und keifen sich ausdrucksstark durch die kurzen 14 Tracks.

Instrumente und Gesang wurden so aufgewogen aufgenommen, sodass sich weder ein penetrant hämmerndes Schlagzeug noch ein dumpfes Riffing in Vordergrund drängt, was der Produktionsqualität von „Pessimist“ gut zu Gesicht steht. ABADDON INCARNATE sind eh technisch so versiert, dass penetranter oder dumpfer Stumpfsinn von den Iren nicht zu erwarten ist, stattdessen präsentieren die Herren akkurat gespielte Übergange und messerschafte Taktwechsel, womit sich „Pessimist“ aus der Masse von mittelmäßigen Veröffentlichungen im Grindcore-Sektor hervortut.

Das Quartett liefert mit ihrer fünften Platte zwar kein Paradebeispiel für Innovation in puncto wechselnde Songstrukturen, sie machen dies aber durch ihre hörbare Spielfreude wieder wett. Und die Songs bergen auch keine überraschenden Leads, aber dafür zeigen sie durchweg das Potenzial von ABADDON INCARNATE: Präzise Schnelligkeit und ein kraftvolles Spiel. „Pessimist“ geht schlichtweg in die Beine!

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Bewertung: 7.5 / 10

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