CD-Review: Axxis - Kingdome Of The Night II (White Edition)

Besetzung

Bernhard Weiß - Gesang
Marco Wriedt - Gitarre
Rob Schomaker - Bass
Harry Oellers - Keys
Dirk Brand - Schlagzeug

Tracklist

01. Hall Of Fame
02. Heaven In Paradise
03. Living In A Dream
04. 21 Crosses
05. My Eyes
06. Dance Into Life
07. Mary Married A Monster (Her Version)
08. We Are The World
09. Take Me Far Away
10. Gone With The Wind
11. Temple Of Rock


Die stets gut gelaunten Hardrocker AXXIS gelten in Deutschland längst als Szene-Legenden. Kein Wunder, schließlich hat die Band ja auch schon ganze zwölf Studio-Alben produziert, von denen nicht wenige Klassiker-Status erlangt haben. Nun bringen die Jungs mutig zwei Alben auf einmal heraus: „Kingdome Of The Night II“ gibt es in zwei Gewändern: einmal in blütenweiß mit der gewohnten Happy-Metal-Attitüde und einmal in einem düstereren, schwarzen Umhang. Das Review zum Gegenstück findet ihr hier.

Das weiße Album hört sich wesentlich frischer und eingängiger an. Es tut gut zu sehen, dass AXXIS auch nach über 25 Jahren musikalisch immer noch nicht erwachsen geworden sind, ja, dass sie ihre naiv wirkende Verspieltheit sogar stolz zelebrieren. Dieser Charme macht AXXIS aus und sorgt dafür, dass ihre Musik trotz nur geringer Weiterentwicklung über alle die Jahre spritzig blieb und es auch heute noch ist.

Das einzige, was ihnen eventuell anzukreiden ist, ist das manche ihrer Songs allzu sehr wie Versuche wirken, ihre eigenen alten Hits nachzuahmen, um deren Erfolg wieder aufleben zu lassen. In etwa wie Blind Guardian, die nun auch schon seit etlichen Jahren immer wieder ihrem Bard’s Song hinterher rennen.

Ja, ja, Stagnation auf hohem Niveau, nichts Neues… Stimmt ja alles! Aber das Album macht einfach einen Riesenspaß! AXXIS haben ihre wunderbaren Refrains auch 2014 immer noch drauf, die Hitquote liegt verdächtig nahe an der 100%-Marke und die Gitarrensoli sind mindestens ebenso klasse und unterhaltsam wie die Hooklines. Happy! Fucking! Metal!

P.S.: Wenn ihr euch unsicher seid, welches der beiden Alben besser zu euch passt, empfehle ich euch den Track „Marry Married A Monster“ als Anspieltipp, der in zwei unterschiedlichen Versionen auf beiden Scheiben enthalten ist. Der Song ist nicht nur ein herausragender Hit, an ihm kann man auch die Unterschiede der Black und der White Edition gut erkennen.

Bewertung: 7.5 / 10

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