CD-Review: Collapse Under The Empire - The Silent Cry (MCD)

Besetzung

Chris Burda
Martin Grimm

Tracklist

01. We Are Close As This
02. Stjarna
03. The Silent Cry
04. Infernal
05. Ashfall
06. Shut Off The Lights


Und wieder einmal gibt es Neues aus dem Hause COLLAPSE UNDER THE EMPIRE. Nach ihren Alben „Shoulders & Giants“ (2011) und „Fragments Of A Prayer“ (2012) kommt nun unter dem Titel „The Silent Cry“ ein Mini-Album mit gut zwanzig Minuten Spielzeit auf den Markt.

Der Begriff Mini-Album klingt immer ein wenig despektierlich – als wäre das Werk nicht für voll zu nehmen und lediglich ein zwischengeschobenes Etwas zwischen zwei „echten“ Alben. Das mag in vielen Fällen auch so sein – nicht jedoch bei „The Silent Cry“.

Denn was COLLAPSE UNDER THE EMPIRE hier abliefern, bietet das maximale Hörerlebnis auf minimalem Raum: In nur 23:34 Minuten präsentiert sich das Duo nämlich so vielseitig wie wohl noch nie. Von sanften elektronischen Klängen über orchestrale Elemente und stark vom Piano beeinflusste Passagen bis hin zu Post-Rock-Gitarrenwänden, welche sich langsam aber stetig aufbauenden, bis sie über den Hörer hereinzubrechen drohen, ist hier alles zu finden. Dabei klingt „The Silent Cry“ dennoch flüssig und wie aus einem Guss. Was hier fehlt, ist eigentlich nur noch der Film, zu dem COLLAPSE UNDER THE EMPIRE mit „The Silent Cry“ schon einmal den Soundtrack aufgenommen haben.

Episch, empfindlich, energiegeladen, erholsam – auf „The Silent Cry“ treffen all diese Attribute zu. So veröffentlichen COLLAPSE UNDER THE EMPIRE mit diesem Mini-Album ein Werk, an dem man sich so schnell nicht satt hört – und das trotz seiner kurzen Spielzeit. Eine absolut gelungene CD, die es eigentlich verdient hätte, als reguläres Album geführt zu werden. Aufgrund dieser Kategorisierung sowie der geringen Spielzeit gibt es dieses Mal keine Punktwertung – dennoch eine ausdrückliche Kaufempfehlung!

Keine Wertung

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