CD-Review: Daksinroy - Tournament Of Destruction

Besetzung

Michael „DJ“ Halisch – Gesang
Konstantin „Tini“ Zeller – Gitarre
Uli Birk – Gitarre
Sebastian Klonk – Bass
Uli Strodel – Schlagzeug

Tracklist

01. Testament
02. Obsolesence
03. Paranoia
04. Riot
05. Who Knows
06. Wizard Of War
07. Terror
08. Demons
09. Dictatorshit


Was macht man, wenn man der Labelsuche überdrüssig ist? Richtig, man gründet sein Eigenes. So geschehen im Jahre 2008 durch Uli Birk, seines Zeichens Gitarrist bei DAKSINROY. Blacksnake Records nennt sich der Laden, über den kürzlich auch das fünfte Album „Tournament Of Destruction“ der hauseigenen Band erschien.

DAKSINROY spielen dabei nach wie vor lupenreinen Thrash Metal der ganz alten Schule, der nicht nur dezent an die großen deutschen Bands der Szene erinnert. Dies führt zwangsläufig dazu, dass man auf „Tournament Of Destruction“ auch immer wieder in Gefilde vordringt, die man durchaus als Death Metal klassifizieren könnte. Dies ist allerdings ein Pluspunkt von DAKSINROY, da die Musik hierdurch facettenreicher wirkt.
Konsequenterweise liegt der Fokus von „Tournament Of Destruction“ auf den Riffs, wie das im Thrash eben so ist. Diese können sich aber auch hören lassen, kommen grundsolide daher und werden von einer starken Rhythmusfraktion nach vorn getrieben. An dieser Stelle ist zudem anzumerken, dass die Band stilistisch zwar old schoolig ist, technisch allerdings sehr versiert agiert, was sich besonders in den Soli und kurzen Licks zeigt.
In puncto Geschwindigkeit gibt man sich keinen großen Experimenten hin und hält das Tempo über die kompletten 34 Minuten Spielzeit hoch, was auf Dauer allerdings etwas eintönig wirkt.

Und so hat man trotz der technisch guten Leistung, der dicken Riffs und coolen Grooves irgendwie das Gefühl, dass sich die Songs wiederholen. Was DASKINROY auf „Tournament Of Destruction“ abliefern ist absolut solide, aber eben auch nicht viel mehr als das. Irgendwie fehlt das gewisse Etwas, der Funke will einfach nicht so recht überspringen. Fans der alten Schule des Thrash sollten hier trotzdem mal reinhören.

Bewertung: 5.5 / 10

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