CD-Review: Dark Buddha Rising - The Black Trilogy

Besetzung

Vesa Ajomo - Gesang, Gitarre
P. Rämänen - Bass, Percussion
Juka Rämänen - Schlagzeug

Tracklist

01. Ritual IX - Enneargy
02. Ritual IX - Enneanacatl
03. Ritual IX - Enneathan
04. Ritual IX - Enneathan
05. Entheomorphosis - Transperson I
06. Entheomorphosis - Transperson II
07. Entheomorphosis - Transcent
08. Entheomorphosis - Nog Uash'Tem
09. Abyssolute Transfinite - Ashtakra I
10. Abyssolute Transfinite - Ashtakra II
11. Abyssolute Transfinite - Chonyidt 45
12. Abyssolute Transfinite - Sol'Yata
13. 2007 Demo - Intro
14. 2007 Demo - Se Y Es
15. 2007 Demo - Atra Hasis
16. 2007 Demo - Nihilvana
17. 2007 Demo - Dapuris


Bevor DARK BUDDHA RISING bei Svart Records unterschrieben haben, veröffentlichten die Doomer bereits eine Demo und drei Alben über ihr eigenes Underground-Label Post-RBMM. Die Releases erschienen ausschließlich in kleinen Pressungen auf Vinyl und sind heute komplett vergriffen. 2017 entschieden sich die Band und Svart Records dazu, das Frühwerk von DARK BUDDHA RISING den Fans wieder zugänglich zu machen. Das Resultat dieser Bemühungen liegt nun in Gestalt der Compilation „The Black Trilogy“ vor. Darauf sind neben dem 2007er Demo auch die Alben „Ritual IX“ (2008), „Entheomorphosis“ (2009) und „Abyssolute Transfinite“ (2011) vertreten. Alle Songs wurden remastert und liegen nun in neuem Klanggewand vor.

Besonders die drei ersten Alben sind für neue und auch alte Fans von großem Interesse. Mit „Ritual IX“ begann die Reise der Finnen und machte von Anfang an klar, dass man es hier nicht mit leichter Kost zu tun hat. In etwas mehr als einer Stunde Spielzeit rumpelte man sich hier noch durch den tiefsten Doom-Underground. Die Riffs fließen zäh, träge und bleischwer aus den Boxen und haben mehr als genug Raum zur Entfaltung. Wirklich spannend ist aber das Drumming. Von straightem, rockigem Drumming über Offbeats bis hin zu wildem Geprügel ist alles vertreten und hält die 20-Minuten-Songs zusammen.

Auf dem nachfolgenden „Entheomorphosis“ beschritten DARK BUDDHA RISING ihren auf dem Debüt eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter, reichterten ihren Sound aber um noch etwas mehr Psychedelic und Kraut-Rock an. Immer noch haben die Finnen keine Lust auf einfache Strukturen und immer noch knacken die Nummern regelmäßig die 20-Minuten-Marke.

„Abyssolute Infinite“ ist der letzte Eigenrelease von DARK BUDDHA RISING und nur in Nuancen anders, als die vorherigen Scheiben. Hier kommen die Keyboards noch etwas mehr zur Geltung und auch der progressive Touch der ohnehin schon komplexen Musik wurde noch einmal etwas gesteigert. Besonders spannend ist auf diesem Album wohl der Song „Ashtraka I“. Er bündelt alle Komponenten des speziellen Sounds von DARK BUDDHA RISING und ist so ein guter Einstieg für neue Hörer.

Alles in allem ist „The Black Trilogy“ eine lohnende und angemessen remasterte Zusammenfassung der frühen Phase der finnischen Doomer. Wer die ersten DARK-BUDDHA-RISING-Alben noch nicht sein Eigen nennt oder neugierig geworden ist, sollte hier definitiv reinhören.

Keine Wertung

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