CD-Review: Demolition Hammer - Epidemic Of Violence

Besetzung

Steve Reynolds - Bass, Gesang
James Reilly - Gitarre
Derek Sykes - Gitarre
Vinny Daze - Schlagzeug

Tracklist

01. Skull Fracturing Nightmare
02. Human Dissection
03. Pyroclastic Annihilation
04. Envenomed
05. Carnivorous Obsession
06. Orgy Of Destruction
07. Epidemic Of Violence
08. Omnivore


DEMOLITION HAMMER! Wer? So geht es sicher vielen wenn sie Nachwuchsmetallern die „Epidemic Of Violence“ vorspielen. Eine weitere Thrash Metal Perle die oft übersehen wird, leider.

DEMOLITION HAMMER bieten dabei genau die richtige Kost die Thrash Metal so triumphieren ließ. Stakkato-Riffing, Drumsalven, dröhnender Bass und eine als hätte man sich früh am Morgen übergeben und wär dazu noch in einen Nagel getreten. Aggresion pur meine Damen und Herren, so wie wir es lieben. Kein Bombastsound, kein noch so böses Image kann dieses Gefühl ersetzen welches manche Alben einfach gepachtet haben.
Eine Mischung aus Bay Area und deutsche Größen wie Kreator oder Sodom liegt hier sehr nahe. Aber irgendwie haben DEMOLITION HAMMER doch ihre ganz eigene Art Ärsche zu treten. Besonders die groove Parts und die Soli kommen äußerst druckvoll rüber was nicht zuletzt am Drummer Vinny Daze liegt der das Soundgerüst super unterstützt. Die Gitarren müssen auch nicht tief sein um euch gegen die Wand zu drücken. Diese typischen, thrashigen Riffs reichen da vollkommen aus. Und dann diese reingekotzten Wortfetzen von Steve Reynolds, einfach ein morbider Genuss. Die ab und zu eingestreuten, mehrstimmigen Passagen geben der „Epidemic Of Violence“ noch einen Funken mehr Innovation der sogar Genre-Kollegen wie z.B. Dark Angel alt aussehen lässt. Auch die häufigen Tempowechsel kommen dem Ganzen zu gute. Aber keine Spur von Chaos, im Gegenteil. Hier gibt es eine klare Struktur und trotzdem viel Abwechlung.

In „Epidemic Of Violence“ findet man schnell hinein was nicht zuletzt an dem genialen Opener „Skull“ liegt der im up Tempo Bereich beginnt und gen Ende zu einer groove Granate im mid Tempo Bereich mutiert. Mit knapp 40min Spielzeit kann man sich auf einen ausgedehnten Hörgenuss freuen.
Das einzige, kleine Manko ist die Produktion. Hier hätte man definitiv mehr auf den Bass Rücksicht nehmen sollen, der fast nicht zu lokalisieren ist und auch die Gitarren klingen ab und zu etwas matschig. Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern und so steht einer Infektion durch die Seuche der Gewalt nichts im Wege.

Bewertung: 9 / 10

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