Formal mögen HELIX NOIRE neu sein, doch die Musiker dahinter sind alles andere als neu im Geschäft. Die Band wurde erst in diesem Jahr von Kai Koslik und A. J. Brümmmer-Aschenbeck gegründet. Beide bringen Erfahrung aus früheren Projekten wie SHOCKGNOSIS, BY A STORM und im Fall von Brümmmer-Aschenbeck auch JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE mit. Unterstützt von Schlagzeuger Norman Lonhard präsentieren HELIX NOIRE mit „Becoming The Cure“ ihre erste EP und liefern Modern Metal.
Der Titeltrack „Becoming The Cure“ legt die Marschroute fest: ein intensiver Mix aus treibenden Gitarren, präzisem Drumming und aggressiven, aber klar verständlichen Vocals. Diese Mischung aus Groove, Industrial und Modern Metal kommt auch im weiteren Verlauf der EP zum Einsatz. Der Gitarrensound klingt massiv. Rhythmische Akzente und elektronische Nuancen sorgen für Abwechslung. Lonhard überzeugt mit klarem, technisch sauberem Spiel. Die Produktion verleiht dem Sound dabei eine enorme Tiefe, lässt aber dennoch Raum für Atmosphäre und Dynamik. Songs wie „The Rotten“ oder „Schizophrenia Of The Righteous“ zeigen die Band besonders düster, aber nie plakativ. Die Band versteht es, Aggression mit Nachdenklichkeit zu verbinden und erinnert dabei an SLIPKNOT und FEAR FACTORY.
Auf fünf Songs und etwas mehr als 20 Minuten Spielzeit lässt sich natürlich der Metal nicht neu erfinden. HELIX NOIRE liefern aber mit „Becoming The Cure“ ein Debüt ab, das modern und eigenständig klingt. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Songwriting auf Albumlänge eventuell abnutzen könnte, aber Potenzial hat die Band in jedem Fall und sollte im Auge behalten werden.
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