CD-Review: Hooded Menace - Gloom Immemorial

Besetzung

Lasse Pyykkö – Gesang, Bass, Gitarre
Teemu Hannonen – Gitarre
Markus Makkonen – Bass
Pekka Koskelo – Schlagzeug

Tracklist

01. Fulfill The Curse [„The Eyeless Horde“-7“-EP]
02. The Eyeless Horde [„The Eyeless Horde“-7“-EP]
03. A Decay Of Mind And Flesh [7“-Split-EP mit ANIMA MORTE]
04. The Haunted Ossuary [7“-Split-EP mit COFFINS]
05. I, Devil Master [„Live Evil Volume One Compilation“-DLP]
06. Catacombs Of The Graceless [12“-Split-EP mit ILSA]
07. Abode Of The Grotesque [7“-Split-EP mit ASPHYX]
08. Instruments Of Eternal Damnation [12“-Split-EP mit HORSE LATITUDES]
09. Chasm Of The Wraith [„Labyrinth Of Carrion Breeze“-12“-EP]
10. The Creeping Flesh [„Labyrinth Of Carrion Breeze“-12“-EP]
11. Monuments Of Misery [12“-Split-EP mit LOSS]


Ein Demo, eine 12”-EP, ein Samplerbeitrag und lässige sechs Splits – HOODED MENACE haben neben ihren drei Alben schon ganz ordentlich was veröffentlicht. Dumm nur für die Fans, dass diese Veröffentlichung ihrem Charakter entsprechend bereits seit längerem vergriffen sind. Pünktlich zum Weihnachtsfest beschenkt die Band nun ihre Fans und veröffentlicht all diese Tracks gebündelt unter dem Titel „Gloom Immemorial“.

Mit „Fullfill The Curse“ vom „The Eyeless Horde“- Demo beginnt die CD standesgemäß mit der absoluten Bandhymne, die bereits alle Trademarks von HOODED MENACE zur Schau trägt. Primär im schleppenden Bereich des Death/Doom angesiedelt, scheuen sich die Finnen nicht davor gelegentlich auch mal Gas zu geben und ihre Musik mit dezenten aber feinen melodischen Leads zu garnieren.
Besonders deutlich wird dies erneut bei den beiden Tracks der „Labyrinth Of Carrion Breeze“-EP, die ja noch nicht einmal ein Jahr auf dem Buckel hat und somit den aktuellsten Eindruck vom Sound der Truppe vermittelt.
Das vielleicht Spannendste an dieser Veröffentlichung ist ist jedoch der Blick auf die Split-Partner. Denn hier versammeln sich neben den stilistisch naheliegenden Asphyx, Coffins und Anima Morte mit Isla auch eine D-Beat-Band. Der Underground scheint bei HODED MENACE nach wie vor im Vordergrund zu stehen, was den alteingesessenen Fan natürlich zutiefst berührt.
Musikalisch unterscheiden sich die hier vorhandenen Tracks erwartungsgemäß kaum von den Alben der Band. Es gibt Death/Doom der raueren Sorte, inklusive tiefer Growls, amtlicher Doublebass und schwerster Riffs. Alles beim Alten, alles im grünen Bereich und immer durchsetzt von heftigen Grooves.

„Gloom Immemorial“ lohnt sich eigentlich für Alle. Für die Fans der Band, da sie so in den Genuss der sonst nur schwer oder zu horrenden Preisen zu bekommenden Tracks kommen. Für Quereinsteiger lohnt sich die Anschaffung, da die Zusammenstellung einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten und Schaffensphasen von HOODED MENACE gibt und Genreneulingen kann man „Gloom Immemorial“ ebenfalls nur ans Herz legen, da HOODED MENACE unbestreitbar eine der wichtigeren Bands des Genres sind.

Bewertung: 8 / 10

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