Review Luca Turilli – Kings Of The Nordic Twilight

Hier ist es nun also, das erste Solo Album des Rhapsody Gitaristen Luca Turilli. Er beschreibt seinen Stil selber als Epic Fantasy Metal. Wer jetzt denkt das er bei dem Solo Album Luca selbst singen hört, der liegt falsch, den außer um das Songwriting kümmert er sich nur um die 1. Gitarre und die Keyboards, für den Rest hat er sich Gastmusiker geholt.

Das Album beginnt mit dem Intro“To Magic Horizons“ welches sehr Symphonisch gestaltet ist mit hohem Frauen Gesang und tiefem Männer Gesang. Das ganze wirkt etwas mittelalterlich.

Richtig Gas wird gleich bei dem 2. Song „Black Dragon“ gegeben, welcher auch zu den besten auf der CD zählt, schnelle Gitarren mit coolen Riffs, einen schönen Melodischen Gesang und eine Double Bass die nur so knallt, klasse Song.

Mit „Legends of Steel“ kommt meiner Meinung der beste Song des Albums, der Song beginnt mit einer Flöte und Gitarre, bevor dann wieder mit Double Bass und superschneller Gitarre Gas gegeben wird. Ein schnelles Solo zeigt hier einmal die Klasse von Luca Turilli.

„Lord of the Winter Snow“ beginnt mit Keyboard und kurzen abgehackten Gitarren Riffs, bis eine Frauenstimme eine art Chor singt und das Schlagzeug dazu kommt. Der Song ist eher in Mid-Tempo gehalten und der Gesang wirkt nicht ganz so Melodisch und Hoch wie bei den vorherigen Songs. Erst im Refrain kommt die Double-Bass kurz zum Einsatz und das wird einen Moment schneller. Auch bei diesem Song gibt es ein Solo von Luca zu hören.

Der 5. Track „Princess Aurora“ wirkt etwas Geheimnisvoll und geht dann in eine ruhige Ballade mit Frauengesang über.

Als nächstes kommt die Single des Album „The Ancient Forest of Elves“ ein sehr schöner Melodischer Metal Song, bei dem eine Flöte zum Einsatz kommt. Recht schnelle Doublebass und ein coole Gitarren Spur, hinzu kommt noch ein schöner Gesang. Klasse Song !

Dann folgt „Throne of Ice“ , der Song beginnt nur mit Keyboard und Kindergesang bis er dann nach ein paar Sekunden in eine eher ruhige düstere Nummer übergeht die mit viel Keyboard und Frauengesang kommt. Nach 1:51 ist dann aber auch schon wieder Schluss, hätte man sich sparen können.

Mit „Where the Heroes Lie“ geben die Jungs aber gleich wieder Vollgas, ein sehr schöner Melodischer Refrain und ein schnelles Solo runden diesen Song ab.

Mit „Warriors Pride“ läutet man schon den Endspurt ein, eine ruhiger Nummer mit einem schönen Gesang, die mit einem Chor aufkommt, ein guter Song, mehr aber auch nicht.

Den Abschluss macht das Titelstück „Kings of the Nordic Twilight“ , der Song geht 11:37 Minuten und kommt nach einem sehr Atmosphärischen, Melodischen Anfang der fast 2:30 Minuten geht auf einen gute Mid Tempo-Nummer mit schönem Gesang, auch hier wird wieder eine Flöte eingesetzt. Im Chor wird es wieder ruhiger, alles in allem eher eine ruhige Nummer.

Dann kommt noch ein Hidden Track mit Frauen Opern Gesang, was eigentlich keiner braucht.

Alles in allem eine gute CD für Fans von Rhapsody und Co., aber auch nicht Rhapsody Fans könnten ihren Gefallen an der CD finden.

Boris aka PsychoBons

Wertung: 7.5 / 10

Geschrieben am 6. April 2013 von Metal1.info

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