CD-Review: Necrowretch - Bestial Rites 2009 - 2012

Besetzung

Vlad – Gesang, Gitarre
Amphycion - Bass
Desecrator - Schlagzeug

Tracklist

01. Putrefactive Infestation
02. Sepulchral Pleading
03. A Rancid Spree
04. Sadistic Expiation
05. From A Hideous Summoning
06. Zombie Ritual (Death Cover)
07. Pure Hate (Merciless Cover)
08. Evil Dismay / Necrollections
09. Unholy Stench Of Sin
10. Supposed To Rot (Nihilist Cover)
11. Called From The Grave
12. Regurgitated Remains
13. Impending Morbidity
14. Repugnizer
15. Assumed Dead
16. Rising From Purulence
17. Buried To Death


Es kommt immer wieder vor, dass die alten, lange vergriffenen Demos legendärer Bands neu veröffentlicht werden. So erschien z.B. gerade das gesamte Schaffen von Treblinka, die Massacra-Demos werden ebenfalls neu aufgelegt und auch die Demos von NECROWRETCH erhalten eine Re-Release-Behandlung.

NECROWRETCH? Haben die nicht gerade erst ihr Debüt veröffentlicht? Korrekt – Anfang diesen Jahres. Und wie der Titel von „Bestial Rites 2009 – 2012“ deutlich macht, gibt es die Band auch noch gar nicht so lange. Dass es da mit dem legendären Status so weit noch nicht her ist, erscheint wenig verwunderlich.
Nun gut, dann mal angeworfen die Scheibe. Immerhin gibt es mit ganzen 17 Songs ordentlich was fürs Geld. Enthalten sind neben der “Putrefactive Infestation” MLP, die “Now You’re In Hell”-7” und die beiden Demos “Necrollections” und “Rising From Purulence”, sowie das bisher unveröffentlichte Cover von Merciless “Pure Hate”.

Klanglich bewegt sich das Ganze auf einer entsprechenden Ebene, auch wenn die Qualität für Demos recht anständig ist und eine gewisse Rohheit dem Sound des Death Metal ja durchaus gut zu Gesicht steht. Bei der MLP und der 7″ ist der Sound noch einen Zacken besser bzw. klarer, als bei den Demos, was dem Material nicht schlecht zu Gesicht steht.
NECROWRETCH zocken auf „Bestial Rites 2007 – 2012“ ganz klassischen Old School Death Metal, der von treibendem Drumming angetrieben wird, mit dicken Riffs und massiven Grooves aufwartet und von gekeiftem Gesang begleitet wird. Dazu gesellen sich gelegentlich doomige Passagen, was die Songs abwechslungsreich hält. Überraschungen halten sich entsprechend in Grenzen, was der Qualität der Songs jedoch keinen Abbruch tut.

Neben den eigenen Kompositionen geben NECROWRETCH auf „Bestial Rites 2009 – 2012“ auch drei Coverversionen zum Besten, wobei man sich hier recht nah an den Originalen bewegt.

Warum man bei einer derart jungen Band bereits die Demos neu veröffentlicht ist zwar fraglich, was allerdings außer Frage steht, ist die Qualität des hier gebotenen Materials. „Bestial Rites 2009 – 1012“ ist für Fans von NECROWRETCH und Old School Death Metals allgemein definitiv interessant. Spannend ist außerdem, dass der Sound größtenteils fast besser, oder doch zumindest nicht schlechter ist, als er es auf dem Debüt-Album „Putrid Death Sorcery“ war. Und dem schließen sich die Songs irgendwie sogar an…

Bewertung: 7.5 / 10

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