CD-Review: Sonata Arctica - The Collection (Best Of)

Besetzung

Tony Kakko - Gesang, Keyboard
Jani Liimatainen - Gitarre
Tommy Portimo - Schlagzeug
Marko Paasikoski - Bass
Henrik Klingenberg – Keyboard

Tracklist

01. The Ruins of My Life
02. 8th Commandment
03. Don't Say A Word
04. Victoria's Secret
05. Tallulah
06. Wolf & Raven
07. Black Sheep
08. Broken
09. Kingdom for a Heart
10. FullMoon
11. My Land (2006)
12. The Cage
13. Last Drop Falls
14. UnOpened
15. San Sebastian (Revisited)
16. Ain't Your Fairytale
17. Replica (2006)


Wer braucht’s? Das ist die Frage, die man sich bei neuen Best Of-Veröffentlichungen wohl zumeist mit als erstes stellt. Die Antwort ist meistens so einfach wie einleuchtend: Die Leute, die sich in eine für sie neue Band einhören wollen, sich aber nicht gleich ein ganzes Album kaufen wollen.

Die Prozedur ist ja bekannt: Eine finnische Band wird bei Spinefarm groß und wechselt nach vielen Jahren und als bekannte Nummer zu Nuclear Blast. So geschehen etwa mit Nightwish und „Tales From The Elvenpath“ vor nicht allzu langer Zeit, eine sehr halbgare Veröffentlichung. Neue Lieder sind aus rechtlichen Gründen auf diesen Zusammenstellungen meist nicht vorhanden, im Falle SONATA ARCTICA hat Spinefarm aber immerhin zwei Lieder von Nuclear Blast lizensieren können, so sind mit „Don’t Say A Word“ und „Ain’t Your Fairytale“ auch Stücke vom aktuellen „Reckoning Night“-Album vorhanden. Ansonsten werden die restlichen Tracks relativ gleichmäßig von den restlichen drei Alben gestellt. Vom Debüt „Ecliptica“ kommen sechs Lieder und von „Silence“ und „Winterheart’s Guild“ stammen jeweils fünf Tracks.

Über die musikalischen Qualitäten der Finnen muss man wohl kaum mehr Worte verlieren, SONATA ARCTICA sind heutzutage eine der besten und eigenständigsten Bands im Melodic Speed/Power Metal Bereich, diesen Status haben sie sich seit Jahren erarbeitet. Die alten Fans, die bereits alle Scheiben im Regal stehen haben, bekommen eher mageren Kaufanreiz geboten. Neue Lieder gibt es nicht, „My Land“ und „Replica“ vom Erstling wurden aber neu aufgenommen, um die Veränderungen zu zeigen, die die Lieder über die Jahre auf der Bühne gezeichnet hatten. So schreibt es Sänger Tony Kakko im Booklet, dort nämlich finden sich zu jedem Lied ein paar Zeilen von ihm als Liner-Notes, dazu gibt es dort noch einige Bandfotos von 1997 bis 2004.

Für Neulinge wie gesagt eben lohnenswert, wenn man sich direkt einen Überblick (mit guter Songauswahl) über das Schaffen von SONATA ARCTICA verschaffen möchte. Für alle anderen ist es eine Veröffentlichung, die im Laden höchstens mit einem kurzen Blick bedacht werden könnte. Überflüssig eben.

Keine Wertung

Geschrieben am

Antworten

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: