CD-Review: SupaRed - SupaRed

Besetzung

Michael Kiske - Gesang, Gitarre
Sandro Giampetro - Gitarre
Aldo Harms - Bass
Jürgen Spiegel - Schlagzeug

Tracklist

01. Reconsider
02. Can I know now?
03. Let’s be Heroes
04. He Pretends
05. Freak-Away
06. Hey
07. Boilingpoints of no Reburn
08. Ride on
09. Hakneyed
10. That’s why
11. A bit of her
12. Overrated
13. Dancers bug
14. Turn it


Unter dem, etwas Gewöhnungsbedürftigen, Namen „SupaRed“ verbergen sich neben Mastermind Michael Kiske noch Sandro Giampetro (Ex Helge Schneider), Aldo Harms und Jürgen Spiegel. Nach einiger Verzögerung liegt uns jetzt deren selbstbetiteltes Erstlingswerk vor, dessen Musik mindestens genauso ungewöhnlich wie der Bandnahme oder das Cover-Design ist.

Los geht’s mit „Reconsider“, einer eher rockigen Nummer die zwar viel Drive hat, aber wie der zweite Song „Can I know now?“ nicht zu den Highlights dieses Albums gehört.
Während uns als Track 3 mit „Let’s be Heroes“ ein typisches Pop-Rock Stück entgegenkommt, das zwar schnell gefällt aber auch bald langweilig wird, folgt mit „He Pretends“ ein deutlich komplizierteres und meiner Meinung nach besseres Stück.
Was man dem Album absolut zugute halten muß ist die Abwechslungsreiche Songauswahl die uns Kiske da beschert hat: Eingängie, aber trotzdem nicht öde Rock-Nummern wie „Freak-Away“ (sollte es jemals eine Single von diesem Album geben, dann „Freak-Away“), „Hackneyed“ und „Reconsider“ treffen auf emotionelle Tracks wie „Thats Why“, „Ride on“ und ein große Highlight: „A Bit of Her“.
Hervorzuheben wäre da noch das kurze, aber schöne „Dancers Bug“. Fazit: Kiske geht seine weg, und das neuerdings wieder mit eigener Band. Das Werk das „SupaRed“ uns hier vorlegen hat soviel Potential, Energie und Abwechslung wie kaum ein anderes Rock-Album, und noch dazu seinen eigenen Stil: „SupaRed“ hört sich nicht an wie irgendwer, sondern ist einfach „SupaRed“. Das in Zusammenhang mit Kiske’s Goldkehlchen und Giampetro’s genialem geklampfe wäre eigentlich beinahe eine 10 wert, doch wird das Gesamtbild von ein paar Füllern auf dem Album und dem scheußlichen Cover und Inlay-Design doch deutlich getrübt. Und Fans die erwarten, „Keeper of the Seven Keys 3“ von Kiske zu bekommen sollte es ohnehin nicht mehr geben.
(Klemens)

Bewertung: 8.5 / 10

Geschrieben am

Antworten

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: