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Bezwering – Aan De Wormen Overgeleverd

Dass der niederländische Metal-Underground einige Perlen zu bieten hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Eine davon waren Wederganger, die mit ihrem Debüt „Halfvergaan Ontwaakt“ (2015) sowie verschiedenen Splits – zuletzt mit Urfaust – von sich reden machten. Umso erfreulicher ist, dass auf die Auflösung von Wederganger 2018 noch im gleichen Jahr die Gründung von BEZWERING folgte.

Unter diesem Namen gehen immerhin zwei Drittel der Belegschaft den Weg von Wederganger dort weiter, wo diese die Flinte ins Korn geworfen haben. So begeistert das BEZWERING-Debüt mit dem niederländischen Titel „Aan De Wormen Overgeleverd“ ebenfalls mit dreckigem Black-Sludge im Midtempo, der dank rockiger Riffs mit viel Eingängigkeit punktet. Der griffige Sound mit einem deutlich herauszuhörenden, kraftvollen Bass wirkt da zudem Wunder.

Doch BEZWERING sind eben nicht nur eine weitere räudige Knüppelband: Alfschijns Klargesang, den man nicht nur von Wederganger, sondern vor allem von seinen anderen Bands Knoest, Gaistaz und :Nodfyr: her kennt, verleiht auch den Songs von BEZWERING einen extravaganten Touch: Der Gesangsstil weckt zunächst Urfaust-Assoziationen, lässt dann konkret aber eher an Gaahl denken („Terror Terroris“). Die Gesangslinie in „Geen Bloemen Op Mijn Graf“ könnte wiederum ebenso gut einem Wanderlied entstammen – ergänzt den dreckig-wuchtigen Sound der Gitarren aber gerade deshalb perfekt.

Auch kompositorisch gehen BEZWERING insgesamt deutlich gefühlvoller zu Werke, als man das in dem Genre erwarten darf. Exemplarisch sei dafür der Song „Nagezeten“ genannt: Dieser startet im Stile norwegischen Black Metals und wird nach einem Einwurf in besagtem Urfaust-Gesangsstil auf schleppendes Tempo und dann weiter auf einen Break mit einer einzigen, verlorenen Gitarre und Spoken-Word-Vocals gedrosselt. Zum Abschluss drücken BEZWERING das Gas nochmal durch: Das Schlagzeug prügelt los und der Song verglüht in einem wahren Black-Metal-Inferno. Im Kontext von „Aan De Wormen Overgeleverd“ bleibt dieses starke Dynamik-Arrangement erfreulicherweise kein Einzelfall.

Wer Wederganger mochte, findet in BEZWERING einen mehr als gleichwertigen Ersatz für die 2018 aufgelöste Truppe. Genauso gilt andersherum: Wer gleichermaßen rohen wie durchdachten, kratzbürstigen und zugleich auf seine Art gefühlvollen Black Metal schätzt, sollte sich nicht nur „Aan De Wormen Overgeleverd“ von BEZWERING, sondern auch Wedergangers „Halfvergaan Ontwaakt“ zulegen und vielleicht sogar gleich noch Alfschijns andere Projekte auschecken.

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Der Weg Einer Freiheit veröffentlichen „Covid-19 Sessions“

DER WEG EINER FREIHEIT spielten vor kurzem ein exklusives Set im Rahmen des digitalen „Slay At Home Festival“. Jetzt veröffentlichen die Black-Metaller diese Set unter dem Namen „Covid-19 Sessions“ via Bandcamp als Gratis-Download. Hier geht es zur Bandcamp-Seite der Band.

Die „Covid-19 Sessions“-Tracklist:

  1. Aufbruch
  2. Einkehr

Den Auftritt von DER WEG EINER FREIHEIT auf dem „Slay At Home Festival“ könnt ihr euch hier noch einmal anschauen:

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Voodus – Open The Otherness (EP)

Schon mit ihrem Debüt-Album „Into The Wild“ konnten sich VOODUS als vielversprechender Newcomer im schwedischen Black Metal positionieren. Wenn ein weiteres Album auch noch auf sich warten lässt, legen VOODUS nun doch wenigstens mit einer EP nach: „Open The Otherness“.

Bereits auf „Into The Wild“ hatten die Jungs aus Kungälv im Südwesten Schwedens durch Kurzweiligkeit bei überraschend langen Songs begeistert. An ebendieses Konzept knüpfen sie mit „Open The Otherness“ an. Bei einer für das Format typischen Spielzeit von 24 Minuten finden sich auf der EP – wie man es von Vinyl-Releases her kennt – lediglich zwei Songs.

Doch auch damit gelingt es VOODUS, keine Langeweile aufkommen zu lassen – und das ganz ohne avantgardistische Experimente. Auch auf „Open The Otherness“ bleiben VOODUS stilistisch im traditionellen schwedischen Black Metal, mit Reminiszenzen an Watain, Valkyrja oder Ondskapt. Nur eben mit langen Songs. Diese wechseln von wilder Raserei zu bedrohlicher Ruhe und begeistern immer wieder mit melodischen Einsprengseln, die an Shining („Open The Otherness“) oder Dissection („Pillars Of Fate“) denken lassen. Ein organischer, nicht zu braver, aber doch erfreulich differenzierter Sound und der harsche Gesang von Tobias Fongelius runden das Gesamtbild stimmig ab.

Wer schwedischen Black Metal zu schätzen weiß und dabei nicht für immer auf den Vorreitern des Genres hängen bleiben will, sollte dieser versierten Band spätestens jetzt seine Aufmerksamkeit schenken. Mit der entsprechenden Unterstützung der Szene können uns VOODUS noch viel Freude bereiten.

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Full Force 2021: Line-Up erhält Zuwachs

Eigentlich hätte das FULL FORCE am heutigen Sonntag seinen finalen Tag erleben sollen. Stattdessen sitzen nun alle Festivalgänger zu Hause und warten sehnsüchtig auf das nächste Jahr. Doch die Organisatoren wollen ihre Besucher an diesem Wochenende nicht ganz Trübsal blasen lassen. Neben zahlreichen Streams von Auftritten der letzten Jahre und einem am heutigen Abend stattfindenden Online-Pub-Quiz, gibt es zudem noch die nächste Bandwelle für die 2021er-Ausgabe.

Wie bei der ersten Bekanntgabe dürfen sich die FULL-FORCE-Jünger auf einige von diesem Jahr übernommene Bands und einige neu hinzugekommene freuen. Teil dieser Bandwelle sind folgende Truppen: ANTI-FLAG, DRAIN (neu), HOLDING ABSENCE (neu), IMMINENCE, KILLSWITCH ENGAGE, KVELERTAK, LINGUA IGNOTA, ROTTING CHRIST, SOILWORK, SUICIDE SILENCE und VEIN (neu).

Das gesamte bisherige Line-Up seht ihr hier im Überblick:

Aara – En Ergô Einai

Dass sich ausgerechnet eine Black-Metal-Band dazu berufen fühlt, in ihrer Musik Inspirationen aus dem im 18. Jahrhundert aufgekommenen Gedankengut der Aufklärung zu verarbeiten, mag vor dem nicht gerade von Vernunft geprägten Hintergrund des Genres abstrus wirken. Allerdings ist Black Metal schon vor langer Zeit über seine verklärend satanistischen und heidnischen Ursprünge hinausgewachsen – er hat sozusagen seine eigene Aufklärung durchlaufen. Es fällt demnach keineswegs aus dem von der Stilrichtung vermeintlich vorgegebenen Rahmen, dass das Schweizer Duo AARA sich auf seinem zweiten Album „En Ergô Einai“ in diesem Kontext mit der vergeblichen Suche des Menschen nach Perfektion auseinandersetzt und dazu auch Einflüsse klassischer Musik miteinbezieht.

Die durchaus nicht bescheidenen Ambitionen der zweiköpfigen Band, die sich auf Pressefotos hinter unheimlich grinsenden, venezianischen Karnevalsmasken verbirgt, kündigen sich bereits im sphärisch-flächigen Clean-Gitarren-Intro des neunminütigen Eröffnungstracks „Arkanum“ an, für das niemand Geringerer als Vindsval (Blut Aus Nord) verantwortlich zeichnet. Wähnt man sich hier noch inmitten eines schwerkraftlosen, immateriellen Raumes, so holen AARA den Hörer alsbald mit ihren zutiefst bedrückenden Tremolo-Riffs, handfesten Blast-Beats und spitzen, kaum erkennbar artikulierten Screams auf den Boden der Tatsachen zurück.

Ebendiese Stilelemente sollen auch im weiteren Verlauf der lediglich 34 Minuten langen Platte das vorrangige Transportmittel für die von AARA vertonten Überlegungen bleiben. Zwar lassen die Schweizer auf „Aargesang (Aare II)“ und „Telôs“ mit unscharfen, geisterhaften und mitunter fast schon sakralen Chören aufhorchen, die meiste Zeit über passt „En Ergô Einai“ jedoch sogar problemlos in die engere Black-Metal-Schublade.

Im Hinblick auf das ungewöhnliche Textkonzept mag diese allzu konventionelle Herangehensweise anfangs enttäuschen, mit ihrer stimmigen Melodieführung gelingt es AARA jedoch weitgehend, ihren Mangel an Einzigartigkeit aufzuwiegen. So prägen sich die Kompositionen, die mit ihrem betrüblichen Grundton eher am Post-Black-Metal als an der althergebrachten Form des Genres orientiert zu sein scheinen, nach und nach ein. Auch an der wuchtigen Produktion gibt es abgesehen von dem Umstand, dass die ohnehin nicht sonderlich vielfältigen Vocals im Mix ein bisschen zu kurz kommen, letztlich kaum etwas auszusetzen.

Wer sich aufgrund des vielversprechenden Themenkomplexes, den AARA in ihrem zweiten Album aufgreifen, ebenso viel von der Musik erhofft, muss sich auf eine leicht ernüchternde Erfahrung gefasst machen. Obgleich die Post-Black-Metaller mit ihren Liedern wohl bei niemandem ein derart bahnbrechendes Umdenken auslösen werden, wie es die Vordenker der rationalen Reformbewegung vor Jahrhunderten vollbracht haben, kann man den Schweizer jedoch zumindest zugestehen, dass sie mit „En Ergô Einai“ ein mehr als solides Stück emotionaler Tonkunst geschaffen haben. Wer für die melancholische Seite des Black Metal zu begeistern ist, sollte AARA durchaus einiges abgewinnen können.

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Al-Namrood – Wala’at

Nachdem die Oriental-Black-Metal-Punks AL-NAMROOD 2018 mit „10 Years Of Resistence“ ein Jubiläums-Best-of herausgebracht hatten, das ihre kauzige Karriere gut zusammenzufassen wusste, erweitert das Trio aus Saudi-Arabien seine Diskografie nun um ein weiteres – ihr mittlerweile achtes – Studio-Album: „Wala’at“.

Während das Cover stilistisch eher an Brutal Grind erinnert, bleiben sich die Black-Metal-Anarchos aus dem Orient stilistisch ziemlich treu. Nach wie vor ist das Songwriting stärker arabisch geprägt als bei den meisten anderen Metal-Bands aus diesem Kulturkreis. Und nach wie vor geht es dabei nicht um liebliche Tausendundeine-Nacht-Musik. AL-NAMROOD spielen vielmehr dreckigen Black Metal, den sie quer durch arabische Skalen jagen und mit ebenfalls reichlich unorthodoxem Gesang versehen: Stellt man sich den hässlichen Bruder eines Abkömmlings von Melechesh und Root vor, ist man zumindest einigermaßen im Bilde.

Dabei fällt auf, dass AL-NAMROOD 2020 dem westlich geprägten Ohr gleich in mehreren Belangen entgegenkommen. Zum einen ist da der Sound: Zwar kratzt es zwischendurch immer noch, als würden die Gitarren übersteuern, ansonsten klingt „Wala’at“ jedoch erstaunlich differenziert und „rund“. Auch technisch haben AL-NAMROOD in den elf Jahren seit ihrem noch ziemlich kruden Debüt „Astfhl Al Tha’r“ (2009) große Fortschritte gemacht: Die Instrumente sind technisch besser und professioneller denn je eingespielt, und selbst der Gesang von Humbaba, der noch auf der Split mit Darkestrah von 2016 gar schauerlich klang, wirkt nochmal gefestigter, als das schon auf „Enkar“ (2017) der Fall war. Gewöhnungsbedürftig bleibt seine Art, die durchweg arabischen Texte zu intonieren, zwar dennoch – schlussendlich gilt das aber für alles an AL-NAMROOD.

Dennoch führt ebendiese Professionalität zu einer Feststellung, die mir vor ein paar Jahren noch eher gewagt vorgekommen wäre: „Wala’at“ fehlt es fast etwas an Verschrobenheit. Der Mix aus orientalischen Instrumenten und Black Metal rückt noch etwas weiter in den Hintergrund als schon auf dem Vorgänger, nur gelegentlich lassen die Harmonien den von westlicher Musik geprägten Hörer noch zusammenzucken. Und dazwischen finden sich tatsächlich auch fast gewöhnliche, leicht punkig angehauchte Riffs. Damit ist „Wala’at“ zwar weniger experimentell als seine Vorgänger, doch das ist nicht unbedingt eine negative Entwicklung – zumindest wenn man Musik lieber „gut“ als bloß „interessant“ findet. Und unüberhörbar arabisch geprägte Passagen gibt es nach wie vor reichlich.

Für hartgesottene AL-NAMROOD-Hörer, denen es gar nicht orientalisch und zugleich roh genug sein kann, könnte „Wala’at“ fast etwas zu brav klingen (0,5 Punkte abziehen!). Alle anderen können über über diesen Kritikpunkt ruhig den Kopf schütteln (und 0,5 Punkte addieren!). Denn auch 2020 klingen AL-NAMROOD orientalischer als alle Metal-Bands mit orientalischem Einschlag, die es zu westlichen Labels und damit hierzulande auf den Musikmarkt geschafft haben. Die höheren technischen Standards, aber vor allem die eingängigeren Songs machen „Wala’at“ schlussendlich zum bislang „massentauglichsten“ AL-NAMROOD-Album.


Als Vertreter ihrer Heimat SAUDI-ARABIEN sind AL-NAMROOD in unserem Buch „Metallisierte Welt“ vertreten!

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Agathos – Nihil Est

In stimmigem Schwarz-Weiß zeigen uns die spanischen Black-Metaller AGATHOS, wie sie sich eine gelungene Illustration ihrer Debüt-EP „Nihil Est“ vorstellen. Und tatsächlich schürt das Cover bei demjenigen Hörer, der düsteren Klängen zugeneigt ist, augenblicklich Lust, in die fünf Lieder umfassende Platte einzusteigen.

Leider gehört dieses Artwork aber auch schon zu den Höhepunkten auf „Nihil Est“, denn was AGATHOS musikalisch bieten, ist leider recht beliebig und von unterdurchschnittlicher Qualität. Im Grunde wirkt jeder der fünf Songs wie ein zerfahrener Flickenteppich aus konzeptlos aneinandergereihten Riffs und Melodien – und dass gerade Letztere meistens eher nach uninspiriertem, einfältigen Geschrammel denn nach wirklicher Komposition klingen, ist dem musikalischen Erleben selbstverständlich ebenfalls abträglich. Auch die Vocals können hier nicht mehr viel rausreißen, welche keinerlei Anflug von Eigenständigkeit aufweisen und sehr monoton ausgefallen sind. All das führt rasch zu dem sich bestätigenden Eindruck, dass die Nummern weder auf den Punkt kommen, noch besonders durchdacht sind. Trotz der überschaubaren Spieldauer ziehen sich die Songs in die Länge und fühlen sich ab einem gewissen Punkt so an, als würden sie gar nicht mehr zu einem Ende kommen. Anstatt den Zuhörer durch stimmige Zusammensetzungen der Nummern bei Laune zu halten, wirkt „Nihil Est“ fast durchgehend so, als wollten AGATHOS auf Biegen und Brechen noch einen Part und noch einen in die Songs hineinzwängen – egal, ob es stimmig ist, oder nicht. Leider ist Letzteres der häufigere Fall.

Wenn es einen Titel auf „Nihil Est“ gibt, der sich zumindest partiell aus dem trägen Einheitsbrei herausheben kann, dann ist an dieser Stelle „Pale“ zu nennen, dessen Hauptmelodie es doch vermag, hängen zu bleiben (dafür wird sie dem Hörer aber auch unnötig aufdringlich in die Gehörgänge gepresst). Auch „Revelations“ vermag es, zumindest durch einen gelungenen, melancholisch anmutenden Refrain positiv aufzufallen.  Doch reichen diese Nummern weder aus, den uninsipirierten und konzeptlosen Charakter der EP ins Gegenteil zu verkehren, noch bieten sie genug Anhaltspunkte, um sie den Songs anderer Bands vorzuziehen. Damit ist der Titel des Machwerks (wörtlich: „Nichts ist“) ironischerweise passend, denn hier gibt es viele genreverwandte Vertreter, die im Grunde das Gleiche wie AGATHOS machen, allerdings musikalisch ungleich mehr zu bieten haben.

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Live-Konzert im Stream: Vreid

Diesen Samstag werden die skandinavischen Black-Metaller von VREID ein Streamkonzert in ihrer Heimat, der norwegischen Westküste, geben. Dass diese Show nicht nur musikalisch, sondern auch visuell ein Highlight werden wird, verspricht die Band mit folgendem Statement:

With the world at a standstill, and all shows for 2020 cancelled, Vreid decided to open the gates and invite you all to their home mountains on the west coast of Norway. Vreids history reach back to the mid 90s, and this will be a journey through their musical history with a live session in spectacular nature settings. The show will be opened by a biographical intro done by producer Håvard Nesbø.

The extreme nature and the history of our dear homeplace Sogn have always been a huge inspiration and important factor of our musical universe states bass guitarist and composer Jarle Hváll Kvåle. So, when we can’t travel the world to meet you, we decided that we will bring you all to our natural habitat. We will do a show at my own mountain farm in the Sogndal valley. It’s been in my family for generations and is located in some of Norway’s wildest and most spectacular nature. This is where a lot of our music is written, and this is where our roots lay. It surely will be a unique experience with a special setlist. We will perform songs that we have never done live before alongside live set classics. Welcome to the mountains of Sognametal.

The show will be streamed at Saturday June 13th 2020 at 9.PM CET
The show is free of charge to watch, and you don’t have to register.
If you want to support the band you can do so by donating the amount you want by Vipps
or Paypal.

Vipps: 103006
Paypal: paypal.me/vreidofficial
Thanks for your support!

>> weitere angekündigte Konzerte im Livestream findet ihr hier