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Loudblast kündigen neues Album „Manifesto“ an

Die französischen Death Metaller LOUDBLAST haben mit „Manifesto“ ein neues Album angekündigt. Der Nachfolger zum 2014 erschienenen „Burial Ground“ wird Anfang November über Listenable Records in die Läden kommen.

01. Todestrieb
02. Solace In Hell
03. Erasing Reality
04. The Promethean Fire
05. Invoking To Justify
06. Into The Greatest Of Unknows
07. Infamy Be To You
08. It Hides Until It Feeds
09. Festering Pyre
10. Unit 731

Das Cover von "Manifesto" von Loudblast

Cult Of Lilith: Datum für Debüt-Album steht fest

Die isländischen Death-Metaller CULT OF LILITH haben das Veröffentlichungsdatum ihres ersten Full-Lengths „Mara“ bekanntgegeben. Dieses erscheint am 4. September über Metal Blade Records. Einen ersten Track namens „Cosmic Maelstrom“ gibt es obendrauf. Das Artwork stammt von Eliran Kantor, der seinerseits auch für das Design des neuesten Outputs von Heaven Shall Burn verantwortlich ist.

Tracklist:
1. Cosmic Maelstrom
2. Purple Tide
3. Enter the Mancubus
4. Atlas
5. Comatose
6. Profeta Paloma
7. Zangano
8. Le Soupir du Fantome

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Shadow Of Intent kommen erstmals nach Europa

Eigentlich hätte es schon zur diesjährigen Festivalsaison passieren sollen, da diese aus bekannten Gründen geplatzt ist, betreten die amerikanischen Symphonic-Deathcoreler SHADOW OF INTENT nun im Januar 2021 erstmals europäischen Boden. Auf der Tour zu ihrem aktuellen Album „Melancholy“ verschlägt es sie in sieben deutsche Städte sowie je ein Mal nach Österreich und in die Schweiz. Mit an Bord sind die Australier AVERSIONS CROWN, die kanadischen Death-Metaller ANGELMAKER sowie ihre amerikanischen Landsmänner von THE LAST TEN SECONDS OF LIFE.

Vampire – Rex

Rückblick: In der ersten Hälfte der 2010er brach eine ganze Welle Retro-Death-Metal-Bands über die Szene herein. Sulphur Aeon, Miasmal, Tribulation, Morbus Chron, Chapel Of Disease und VAMPIRE lieferten beeindruckende, nach Tod und Verderben klingende Alben ab und hauchten dem Oldschool Death Metal neues Leben ein. Nahezu allen Bands dieser Periode war gemein, dass sie einen Hang zu Horrorthemen, Einflüsse aus dem Black Metal und eine Vorliebe für Theatralik hatten. Nach und nach wandelte sich aber der Sound der meisten Vertreter dieses Sub-Genres: Tribulation spielen heute Gothic Rock, Sulphur Aeon klotzen mit technisch hoch anspruchsvollen Songs, Chapel Of Disease bewegen sich irgendwo zwischen Post-Metal und Todesstahl und Miasmal sowie Morbus Chron haben sich aufgelöst. Und VAMPIRE? Die schwedischen Blutsauger scheinen absolut keine Lust auf Weiterentwicklung zu haben und servieren auch auf ihrem dritten Langspieler „Rex“ lupenreinen Oldschool Death mit Horror-Einflüssen. Doch kann das auch 2020 noch funktionieren?

Klare Antwort: Nein. Würden VAMPIRE eine eigene Nische im Retro-Horro-Death bedienen, wäre der Wow-Faktor bestimmt deutlich höher. Allerdings klingt auch „Rex“ – genau wie die Vorgänger – nach einer bunten Mischung aus Watain, Mercyful Fate, Dissection und Co. und damit null eigenständig. Damit gibt es über „Rex“ eigentlich nichts zu sagen, was nicht auch schon über die ersten beiden Alben der Truppe gesagt wurde. Die Songs wechseln zwischen episch („Serafim“), schauerlich-melodisch („Moloch“) und treibend („Rekviem“), ohne dabei wirklich mitreißend zu klingen. Innerhalb ihrer engen Genre-Grenzen machen VAMPIRE ihre Sache gut und sie haben definitiv verstanden, was den Sound ihrer großen Vorbilder ausmacht. Dennoch fehlt es der Truppe einfach an Eigenständigkeit und frischen Ideen.

Wirklich aufhorchen lässt nur „Anima“. Im Midtempo-Bereich angesiedelt, klingt der Song fast schon etwas proggig und sticht damit recht deutlich aus dem Rest der Scheibe hervor. „Anima“ klingt auch mal nicht zu 100 Prozent nach den Idolen der Vampire, sondern lasst so etwas wie einen eigenen Stil erahnen. Vielleicht ist die Nummer ja der erste Schritt hin zu einer stilistischen Erweiterung des Sounds der Schweden.

Unterm Strich bleibt ein klassisches Oldschool Death Album ohne große Überraschungen, dafür aber mit einem schicken Artwork. VAMPIRE-Fans werden ihre Freude an „Rex“ haben, der Rest kann aber auch einfach zu frühen Entombed und Co. greifen.

Full Force 2021: Line-Up erhält Zuwachs

Eigentlich hätte das FULL FORCE am heutigen Sonntag seinen finalen Tag erleben sollen. Stattdessen sitzen nun alle Festivalgänger zu Hause und warten sehnsüchtig auf das nächste Jahr. Doch die Organisatoren wollen ihre Besucher an diesem Wochenende nicht ganz Trübsal blasen lassen. Neben zahlreichen Streams von Auftritten der letzten Jahre und einem am heutigen Abend stattfindenden Online-Pub-Quiz, gibt es zudem noch die nächste Bandwelle für die 2021er-Ausgabe.

Wie bei der ersten Bekanntgabe dürfen sich die FULL-FORCE-Jünger auf einige von diesem Jahr übernommene Bands und einige neu hinzugekommene freuen. Teil dieser Bandwelle sind folgende Truppen: ANTI-FLAG, DRAIN (neu), HOLDING ABSENCE (neu), IMMINENCE, KILLSWITCH ENGAGE, KVELERTAK, LINGUA IGNOTA, ROTTING CHRIST, SOILWORK, SUICIDE SILENCE und VEIN (neu).

Das gesamte bisherige Line-Up seht ihr hier im Überblick:

Humanity’s Last Breath verschieben Headliner-Tour

Nachdem das Großveranstaltungsverbot bis Ende Oktober verlängert wurde und bezüglich der Corona-Pandemie noch lange kein Land in Sicht ist, werden nun schon die ersten für den September geplanten Touren verschoben. So haben sich die schwedische Death-Metaller von HUMANITY’S LAST BREATH dazu entschlossen, ihre Headliner-Tour in den April 2021 zu verschieben. Mit von der Partie bleiben dabei die bereits angekündeten Support-Acts BLACK TONGUE und CABAL. Die neuen Termine könnt ihr dem Poster entnehmen. Wir hoffen, dass bis dahin die Konzerte wieder wie gehabt stattfinden können.

Behemoth – A Forest (EP)

So verlässlich BEHEMOTH seit Jahrzehnten Alben veröffentlichen, so verlässlich streuen die Polen auch immer wieder EPs dazwischen. Diesmal bleibt es sogar nicht bei einer: Nach der 10“-EP „O Pentagram Ignis“ vom Herbst 2019 (die allerdings nur Livesongs und eine Singleauskopplung enthielt) legen BEHEMOTH nun eine „echte“ EP nach: „A Forest“.

„Echte“ EP, weil der Inhalt für das Format kaum typischer sein könnte: ein Cover-Song, eine Live-Version und zwei Überbleibsel aus den Aufnahme-Sessions zu „I Loved At Your Darkest“. Als Titeltrack wurde jedoch keiner der beiden eigenen Songs, sondern der The-Cure-Hit „A Forest“ auserkoren, der in der Vinyl-Edition der EP in beiden Versionen (Studio/Live) die A-Seite füllt.

Nachdem Frontmann Nergal bereits am neuen Album von Me And That Man viele Freunde – unter anderen Niklas Kvarforth von Shining – als Gastmusiker beteiligt hatte, darf der umtriebige Sänger gleich nochmal ran: Zu dem Song, den Nergal und Konsorten so „behemothisieret“ haben, dass das Original nur noch für Kenner herauszuhören ist, liefert der Schwede eine typisch kvarforthsche Gesangsperformance. Ob man dieser Version von „A Forest“ etwas abgewinnen kann, hängt deswegen stark vom Verhältnis zum Original und den am Cover beteiligten Musikern ab: Während The-Cure-Fans den involvierten Akteuren (wohl zu Recht) mangelndes Feingefühl bei der Umsetzung unterstellen dürften, bekommen BEHEMOTH-Fans einen nicht allzu untypischen, „neuen“ Song. Dass in der folgenden Live-Version ausgerechnet Niklas Kvarforth am Gesang enttäuscht, ist schade. Da hilft es auch nichts, dass Kvarforth das Publikum abschließend als „Pussys“ tituliert.

Die Herkunft der beiden bandeigenen Songs hingegen ist nicht zu überhören: Sowohl das groovend-treibende „Shadows Of Ea Cast Upon Golgotha“ als auch das düstere „Evoe“, das furios beginnt, aber immer wieder rhythmisch aufgelockert wird, entstammen unverkennbar „I Loved At Your Darkest“ und hätten das Album gewiss nicht schwächer gemacht. So sinnvoll es war, das extrem kompakte Album nicht um weitere zwei Songs zu strecken: Diese Songs sind alles, nur keine Lückenfüller und sollten keinem Fan der Band unbekannt bleiben.

Abgerundet wird die über das bandeigene Label New Aeon Musick veröffentlichte „A Forest“-EP (wie schon die EP davor) durch ein bis ins Detail durchdachtes Layout, das mit Gold, Prägedruck und goldenem Tonträger begeistert. Fazit: Ein Release für Auge und Ohr, den man sich als Fan der Band definitiv in einem physischen Format anschaffen sollte. Nur Fans von The Cure sollten um diese Hommage vielleicht besser einen Bogen machen.

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Skeletal Remains: Infos zum neuen Album

SKELETAL REMAINS haben erste Infos zum kommenden Album bekannt gegeben. Das neue Werk wird auf den Namen „The Entombment Of Chaos“ hören und soll am 11.09.2020 via Century Media erscheinen. Die Tracklist des Albums ist ebenfalls schon bekannt, genau wie das Artwork.

Die Band selbst kommentiert das Album so: „We chose to work with Dan Seagrave along with Dan Swanö once again for the artwork and mixing/mastering of the album as we were very satisfied with the work they both did on our last record. This time around there are a few more songs on seven-string guitar than the last album, making it an overall heavier sounding record. We also wanted to incorporate more aggression and brutality this time around to give the album that extreme edge it needed to top our last three releases. In addition to that, we brought in our good friend Charlie Koryn (Funebrarum, Ascended Dead) on drums to add his own pummeling sound into the mix giving us an end result we’re all extremely proud of. We cannot wait to share it with all fans of Death Metal!“

Tracklist:
01. Cosmic Chasm (Intro)
02. Illusive Divinity
03. Congregation Of Flesh
04. Synthetic Impulse
05. Tombs Of Chaos
06. Enshrined In Agony (Instrumental)
07. Dissectasy
08. Torturous Ways To Obliteration
09. Eternal Hatred
10. Unfurling The Casket
11. Stench Of Paradise Burning (Disincarnate Cover) – Bonus Track