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Goatwhore gehen mit Dying Fetus auf Tour

Die amerikanischen Extremmetaller von GOATWHORE haben soeben eine Europatour namens „European Annihilation Summer 2018“ im Vorprogramm von DYING FETUS bestätigt!

DYING FETUS
w/ Special Guests at selected shows:
Carnifex *
Toxic Holocaust #
GOATWHORE =
Venom Prison ♦
06.08.18 Poland Warsaw @ Proxima #=
07.08.18 Germany Berlin @ Bi Nuu #=
12.08.18 Belgium Arlon @ L’Entrepôt *=
13.08.18 UK London @ Islington Academy *#=♦
14.08.18 UK Manchester @ Club Accademy *#=♦
15.08.18 Germany Oberhausen @ Kulttempel *#=♦
16.08.18 France Pagney-derrière-Barine @ Chez Paulette *#=♦
18.08.18 France Paris @ Petit Bain =♦
20.08.18 France Montpellier @ Secret Place #=♦
21.08.18 Switzerland Aarau @ Kiff #=♦
22.08.18 Italy Milano @ Spazio Naif #=♦

„Vengeful Ascension ist das neue Album der New Orleanser Band! Die siebte Platte der Band ist zugleich ihr zweites rein analog aufgenommenes und entstand im Studio Earth Analog in Zusammenarbeit mit Jarrett Pritchard (1349, Gruesome), dem langjährigen Live-Mischer der Band.

Obscura mit Infos zum neuem Album und erstem Song

 

OBSCURA  werden am 13.07.2018 ihr neues Album „Diluvium“ auf den Markt bringen. Damit schließen die progressiven Death-Metaller den Albumzyklus der sich bereits über die letzten drei Alben gespannt hat ab.

Die Tracklist von „Diluvium“ gestaltet sich wie folgt:

  1. Clandestine Stars
  2. Emergent Evolution
  3. Diluvium
  4. Mortification of the Vulgar Sun
  5. Ethereal Skies
  6. Convergence
  7. Ekpyrosis
  8. The Seventh Aeon
  9. The Conjuration
  10. An Epilogue to Infinity
  11. A Last Farewell (Bonus Track)

Auch das Cover der Scheibe haben die Jungs schon bekannt gegeben:

Zum Titeltrack „Diluvium“ gibt es auch schon ein Video. Mastermind Steffen Kummerer beschreibt den Song als einen der härtesten der neuen Scheibe.

„Mit dem Titeltrack unseres neuen Albums präsentieren wir euch eine der schnellsten und brutalsten Kompositionen, die „Diluvium“ zu bieten hat. Das Musikvideo des deutschen Kameramannes Mirko Witzki zeigt den ersten Teil einer zusammenhängenden Geschichte über den lang andauernden Vier-Album-Zyklus der Band.“

Hypocrisy: Neues Album im Sommer

In einem Interview mit dem Magazin „Sticks For Stones“ gab HYPOCRISY-Mastermind Peter Tägtgren an, im Sommer ein neues Album der Death-Metal-Truppe veröffentlichen zu wollen:

„Im Sommer werde ich versuchen, das HYPOCRISY-Album fertigzustellen. Wir haben schon einige Songs, aber wir brauchen noch mehr. Ich werde Mikael (Hedlund, b.) wieder mehr involvieren. Er hat seit neun Jahren nicht mehr geschrieben, aber er wird das wieder aufgreifen. Ich denke, es wird eine Mischung zwischen den alten und neuen HYPOCRISY.“

Infected Dead – Archaic Malevolence

Kurz und knackig lautet wohl die Devise der Briten von INFECTED DEAD, wenn es um die Debüt-EP „Archaic Malevolence“ geht: Nicht ganz die 30-Minuten-Marke erreichend, weht uns hier ein EP-gerecht kurzer, aber doch intensiver Todesmetall-Sturm um die Ohren.

Mehr als der gerade innerhalb der Genregrenzen mäßig kreative Bandname weiß zunächst das Artwork zu gefallen, das durchaus stillvoll gezeichnet eine schaurige Atmosphäre ausstrahlt. Musikalisch geben sich die UK-Deather ebenfalls keine Blöße: Die fünf Songs abzüglich Intro zeigen, dass INFECTED DEAD die Zeit sehr gekonnt nutzen, um den Hörer vom Sessel zu bolzen – songwritingtechnisch gesehen gelingt das auch durchaus. Die Riffs gehen kräftig nach vorne und verlieren auch in den langsameren Momenten nichts von ihrer Wirkung, wie beispielsweise das Magentreter-Intro zu „Invocation Of Unspeakable Gods“ zu beweisen imstande ist. Hinzu gesellen sich Vocals, die immer wieder zwischen bissigen Screams und finsteren Growls hin und her springen und auf beiden Wegen Gift, Galle und eine gehöre Portion Aggressivität versprühen.

Die Produktion ist indes eine ambivalente Angelegenheit: Sie ist differenziert genug, damit sich alle Bestandteile der Songs klar heraushören lassen, gleichzeitig hinsichtlich der Klangqualität nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Schwer zu sagen ist dabei, ob das ein gewollter Umstand ist oder nicht. Wirklich schaden tut diese Art von Sound dem Album keinesfalls, verleiht den guten, insgesamt aber recht wenig innovativen Songs im Gegenteil sogar einen gewissen Charme. Gleichsam entsteht jedoch der Eindruck, dass eine etwas drückendere Produktion der Platte letztlich noch etwas mehr Durchschlagskraft hätte verleihen können.

Mit solch einem Start lässt sich arbeiten: Das erste musikalische Lebenszeichen von INFECTED DEAD mag keine großartige Innovation im fülligen Reigen neuer Death-Metal-Erscheinungen sein, dennoch bieten die Briten mit „Archaic Malevolence“ eine halbe Stunde Musik, die Spaß macht und in dieser Zeit immerhin gelungene Songs ohne qualitative Schwankungen bietet. So kann man weitermachen!

Devildriver mit erstem Song vom kommenden Cover-Album

Mit „Country Heroes“ legen DEVILDRIVER den ersten Song aus ihrem am 06.07.2018 erscheinenden Country-Cover-Album „Outlaws ‚Til The End“ vor. Im Original stammt der Song von Hank3, dieser ist auf dem Cover auch als Gastsänger zu hören.

DEVILDRIVER-Sänger Dez Fafara liegt „Country Heroes“ sehr am Herzen:

„Diese Aufnahme würde mir nicht so viel bedeuten, wenn ich Hank3 nicht mit an Bord hätte. Er ist einer der authentischsten echtesten Outlaw-Country-Künstler, die es zurzeit dort draußen gibt. Ich habe mich dafür entschieden, ‚Country Heroes‘ aufzunehmen, weil die Texte extrem gut geschrieben sind und die Tatsache, dass die Namen all dieser Outlaws im Song genannt werden, dem Song wirklich gerecht wird!“ 

Graveyard (ESP) – Back To The Mausoleum (EP)

Davon ausgehend, wie kreativ der Bandname GRAVEYARD ist, ist es eigentlich erstaunlich, dass es nicht viel mehr Metalbands gibt, die diesen Namen gewählt haben. Aktuell teilen sich – neben einigen Underground-Formationen – zwei etablierte Bands den Namen: Die schwedischen Rocker und die spanischen (eigentlich: katalonischen) Deather GRAVEYARD. Letztere veröffentlichen nun zur Feier ihres zehnjährigen Bandjubiläums, eine neue EP.

In Anlehnung an das erste Demo „Into the Mausoleum“ trägt diese den Titel „Back To The Mausoleum“. Damit enden die Parallelen zum Frühwerk jedoch – schon das Artwork ist merklich düsterer als die Zeichnung aus dem Jahr 2007: Ein Friedhof, offene Gräber, Monster, Blitze, Särge – das Ganze in schwarz-weiß und auch sonst sehr düster gehalten, zieren das Cover. Eine Verwechslungsmöglichkeit mit den schwedischen Rockern ist damit quasi schon optisch ausgeschlossen – klarer könnte sich die EP von ihrem Erscheinungsbild kaum als waschechter Oldschool Death Metal ausweisen.

Die Musik, die sich dahinter verbirgt, ist ähnlich genretypisch – was aber nicht automatisch schlecht ist: Auf das verhallte Cleangitarren-Intro „Scorched Earth“ folgt die volle Ladung Schlamm. Der dreckige Gitarrensound, der räudige Gesang von Fronter Julkarn und das mächtige Midtempo-Riffing ergänzen sich auf „Back To The Mausoleum“ zur Oldschool-Death-Vollbedienung. Zur Auflockerung schicken GRAVEYARD von Zeit zu Zeit ein schmissiges Solo ins Rennen – auf Experimente wie die etwas überflüssigen Interludes auf dem letzten Studioalbum „… For Thine Is The Darkness“ verzichten GRAVEYARD diesmal hingegen. Eine weitere cleane Gitarre zu Beginn des vergleichsweise majestätischen „An Epiphany Of Retribution“ ist dahingehend das Höchste der Gefühle. Bei knapp 20 Minuten Gesamtspielzeit ist mehr aber auch gar nicht nötig.

Wirkte „… For Thine Is The Darkness“ aufgrund seiner Länge und der etwas willkürlich dazwischengestreuten Interludes zerfahren und zugleich dennoch etwas langatmig, gelingt GRAVEYARD mit „Back To The Mausoleum“ eine Punktlandung: Für diese Spieldauer ist der Death Metal der Katalanen gerade richtig. Puristen und Oldschool-Fans können hier ohne viel Risiko zugreifen.

Malevolent Creation: Brett Hoffman leidet an Darmkrebs

Der ehemalige MALEVOLENT CREATION Sänger Brett Hoffman ist an Darmkrebs erkrankt. Um die Kosten der Behandlung stemmen zu können, wurde eine Crowdfunding-Seite eingerichtet.

Brett Hoffman berichtet über die letzten Wochen:

„Ich bin jetzt schon seit zwei Wochen im Krankenhaus. Ich hatte eine sehr große Operation, viele Prozeduren und Tests. Habe in all der Zeit nicht gegessen und nicht einmal frische Luft schnuppern können. Trotzdem geht es vorwärts. Sie möchten mich entlassen, damit ich nach Hause gehen und mich erholen kann. Das könnte Wochen dauern. Und danach werde ich eine Behandlung gegen meinen Krebs starten, bei der sie zuversichtlich sind. Ich weiß, dass ich einen langen Weg vor mir habe und sich mein Leben verändert hat. Ich werde trotzdem mein neues Album fertigstellen und weiter Musik machen. Ich habe nur für die nahe Zukunft ein wichtigeres Ziel vor Augen. Das ist bisher das Herausforderndste, Schmerzhafteste, Quälendste, was mir je passiert ist. Aber ich bin auf dem Streitwagen und rolle vorwärts! Meine Frau Kim war für mich ein Fels in der Brandung! Ich liebe sie von ganzem Herzen! Meine engen Freunde haben alle zusammen mit mir gekämpft und diese Unterstützung habe ich gebraucht.“

Wir wünschen gute Besserung!