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Mesmur – S

Mag Doom-Metal auch noch so langsam sein – Doom-Bands sind es scheinbar nicht: Nur drei Jahre nach ihrem absolut empfehlenswerten, selbstbetitelten Debüt melden sich die US-Doomer MESMUR nun mit ihrem zweiten Album „S“ zurück.

Hinter dem neuerlich starken Artwork verbirgt sich auch diesmal lupenreiner Funeral Doom, wie sich auch in der Tracklist widerspiegelt: Mit nur vier Songs füllen MESMUR stolze 52 Minuten – und das, obwohl das finale, rein instrumental gehaltene „S = k ln Ω“ für sich genommen nur knapp sieben Minuten einnimmt. Entsprechend lang sind die anderen drei Stücke: Mit schleppenden Riffs, ausscheifenden Melodien und düsteren Growls füllen MESMUR hier jeweils knapp eine Viertelstunde. Mit viel Cleangitarren-Einsatz und Delay-Effekten, sowie hintergründigen Synthesizern setzen MESMUR dabei voll auf düstere Stimmung – ein Ansatz, der ihnen über weite Strecken auch ganz gut gelingt.

Allein der Sound will daran nicht mitwirken: Mal klingen die Gitarren etwas zu dünn, mal torpediert die über düstere Riffs tackernde Doublebass die Atmosphäre vehement. Fatal jedoch sind einige der Effekte, die MESMUR über ihre Stücke legen – allen voran ein hohes, schnarrende Geräusch, das sich quasi komplett durch „Singularity“zieht, aber auch in „Distension“ wiederkehrt: Hier wird es für den Hörer rein von der Akustik her richtiggehend unangenehm. Sollte das konzeptionelle Ziel dieses Sounds körperliches Unbehagen gewesen sein, so erfüllt es seine Funktion gut – ansonsten muss man sich jedoch schon fragen, was MESMUR dazu getrieben hat.

Am Ende ist „S“ ein über weite Strecken gut gemachtes Doom-Album, das die durch das Debüt geweckten Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllt: Kompositorisch bleiben MESMUR diesmal gänzlich genrekonform, schleppend und düster, ohne markante Akzente zu setzen. Die schlichtweg nervigen, schnarrenden Effekte geben dem Album leider den Rest: Trotz vieler Qualitäten und guter Ansätze braucht es einiges Durchhaltevermögen, um darüber hinweghören zu können. Da das Gebotene ansonsten jedoch auch nicht über die Maßen grandios ist, lohnen sich diese Mühen leider nicht wirklich.

Black Sabbath – The End

Birmingham am 04. Februar 2017. Auf der riesigen Leinwand der Bühne in der Gensing Arena prangt in überdimensionalen, brennenden Lettern der Schriftzug einer Band, die nicht nur zu den besten ihres Genres zählten, sondern eine gänzlich neue Musikrichtung schuf: BLACK SABBATH. An diesem Abend jedoch endet die Geschichte eine der einflussreichsten Bands aller Zeiten mit einem letzten Konzert, das nun unter dem Titel „The End“ diesen Abend auch ins heimische Wohnzimmer bringt.

Ohne großes Getue, lediglich mit ein paar Stimmungsbildern beginnt „The End“, ehe Gewittergeräusche jenes Riff ankündigen, dass 1969 den Heavy Metal aus der Taufe hob. Und kaum erklingen die ersten Noten von „Black Sabbath“ kocht der Saal. Denn Tony Iommi, Geezer Butler und Ozzy Osbourne – heute unterstützt von Tommy Clufetos (Schlagzeug) und Adam Wakeman (Keyboard) – sind einfach lebende Legenden. Und deren Abschied will würdig begangen werden.

Was böte sich da besser an, als noch ein letztes Mal all die unsterblichen Hymnen auf die Bühne zu bringen? Also geben sich die Birminghamer keine Blöße und spielen an diesem Abend eine Setlist, die ihres Gleichen suchen mag, aber nie finden wird. „Warpigs“, „Iron Man“ oder „Paranoid“, das Riffungetüm „Children Of The Grave“ oder ein lässiges Medley aus „Supernaut“, „Sabbath Bloody Sabbath“ und „Megalomania“ – was BLACK SABBATH in ihrer ersten Dekade veröffentlichten, findet heute seinen Platz in dieser Setlist. Damit werden zwar auch große Teile der Diskographie ausgeklammert – besonders bei Alben wie „Heaven & Hell“ sehr schade – aber natürlich ergibt es Sinn, den Fokus beim Abschied auf die gemeinsamen Jahre zu legen. Noch dazu, wenn diese die Jahre der besten Alben sind.

Ton und Sound von „The End“ sind absolut gigantisch. Der Zuschauer bekommt gestochen scharfe Bilder, die nicht zu hektisch geschnitten sind, sodass man die Musiker in aller Ruhe beobachten kann. In Verbindung mit dem kristallklaren und druckvollen Sound führt dies dazu, dass sich die Atmosphäre der Show (soweit möglich) tatsächlich auf den heimischen Bildschirm transportieren lässt.

Zusätzlich gibt es zu „The End“ noch eine CD mit dem Titel „The Angelic Sessions“. Diese beinhaltet Songs, die keinen Platz in der Setlist fanden, die BLACK SABBATH aber auf diesem abschließenden Dokument nicht missen wollten – also wurden sie ohne große Umschweife in einem Studio eingespielt. Dies macht die fünf Songs (u.a. „The Wizard“ und „Sweet Leaf“) zu den letzten Studioaufnahmen der Band. Die Aufnahme sind zudem als Video auf der DVD/ BluRay enthalten.

Wer BLACK SABBATH liebt, wird mit „The End“ seine wahre Freude haben. An der Setlist gibt es natürlich nichts auszusetzen und auch, dass die Instrumentalfraktion hier alles perfekt hinnageln würde, war klar – aber das Ozzy einen so starken Auftritt abliefert ,ist einfach nur großartig. Dem Herrn seis gedankt – oder Satan, egal –, denn so ist diese Veröffentlichung ein mächtiger Abschluss einer großartigen Karriere. Wenn auch sicher nicht die letzte Veröffentlichung von BLACK SABBATH …

Old Night

Mit ihrem von Doom Metal und Progressive Rock inspirierten Debüt „Pale Cold Irrelevance“ konnten OLD NIGHT weitgehend begeistern und überzeugen. Wie es zur Gründung kam, woher der Bandname stammt, warum Englisch die universelle Musiksprache ist und welche Pläne die Musiker für die Zukunft haben, könnt ihr im folgenden Interview mit Gründer und Bassist Luka Petrović erfahren.

Das OLD-NIGHT-Debütalbum „Pale Cold Irrelevance“ wurde im August veröffentlicht. Wie fielen die ersten Reaktionen der Musikfans und der Presse aus?
Die Reaktionen der Fans und der Presse sind bis jetzt überwältigend positiv. Als Künstler strebst du immer danach die bestmögliche Musik zu veröffentlichen, die zu diesem Zeitpunkt produzieren kannst. Dennoch sind wir wirklich überrascht wie positiv und ermutigend all die Reviews bis jetzt waren. Es ist wirklich Wind in unseren Segeln und wir tun unser Bestes, um das Vertrauen der Medien und der Fans in uns zu rechtfertigen.

Wieso habt ihr diesen Albumtitel gewählt? Was ist die Bedeutung dahinter? Ich denke nicht, dass die Musik blass, kalt oder irrelevant klingt.
Der Titel ist doppeldeutig. Er steht dafür, wie sich Menschen im Bezug auf sich selbst in der heutigen Welt fühlen, aber wirft auch die Frage auf, was Musik für die Leute heutzutage bedeutet. Mir ist bewusst, dass wir ein Album aufgenommen haben, das knapp unter 60 Minuten lang ist – in einer Welt, in der die Mehrheit der Menschen keine Musik mehr kauft und Radiohits hört, die keine drei Minuten dauern.

Seit der Gründung von OLD NIGHT im Jahr 2015 habt ihr nur zwei Jahre an dieser Platte gearbeitet. Wo fanden die Aufnahmen statt? Wer war verantwortlich für die Produktion, Mix und Mastering?
Das größte Problem war es, eine Band auf die Beine zu stellen. Eine Band mit ernsthaften Musikern, wie sie es jetzt ist. Was die Musik angeht, habe ich mit den Arbeiten an dem Material schon davor begonnen, aber es war zu dieser Zeit nicht gezielt. Es gab nur Ideen und ein Riff hier und da. Als wir ein dauerhaftes Lineup gebildet hatten ging es darum, das Material einzuüben und einige Teile neu zu arrangieren, damit sie besser klingen. Aber ein Großteil der Musik war bereits geschrieben.
Wir gingen im März ins G.I.S. Studio und begannen die Aufnahmen. G.I.S. ist eines der bekanntesten Rock-Studios in unserem Land (Kroatien, Anm. d. Red.) und der Inhaber Matej Zec ist ein ziemlich guter Freund von mir. So war es keine Frage, wo wir aufnehmen werden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich für die letzten beiden Ashes-You-Leave-Alben bereits mit ihm zusammengearbeitet habe. Das Album wurde von uns selbst produziert, aber Dalibor Frankić übernahm Mix und Mastering. Seine Dungeon Studios haben in der  kroatischen Untergrundszene Kultstatus. Er produzierte bereits Black Cult, Kult Perunov, Gorthaur’s Wrath oder Zvijer. Ich selbst habe mit ihm auch in diversen Bands gespielt. Seit 1999 kennen wir uns sehr gut.


Wieso habt ihr eurer Band den Namen OLD NIGHT gegeben?
OLD NIGHT ist ein Begriff aus John Miltons Gedicht „Paradise Lost“. Es stellt die Macht und den Mut Satans dar, mit der er den Wirren des Chaos begegnet. Diese beiden Gottheiten, Chaos und OLD NIGHT, herrschten über den wilden Abgrund, der der Schoß der Natur ist. Die ganze Idee klang großartig, denn es gibt keine andere Erwähnung in der klassischen Literatur von Gottheiten, die das Chaos der Hölle beherrschten und aufrechterhielten. Es klang auch nach etwas Uraltem und etwas, dass du vielleicht gehört hast, aber nicht weißt, was es bedeutet. Für mich war es der perfekte Name für eine Band wie uns.

Mein persönlicher Favorit ist „Something Is Broken“. Hast du einen Lieblingssong auf dem Album und wenn ja, warum?
Ich kann nicht sagen, dass ich einen Favoriten habe. Jeder der Songs bedeutet mir persönlich etwas. Aber „Something Is Broken“ ist obenauf, da ich es für meinen verstorbenen Vater geschrieben habe. „Contemptus Mundi“ ist für mich auch wirklich besonders, denn es war der erste Song von OLD NIGHT.

OLD NIGHT ist vorrangig eine Doom-Metal-Band. Meiner Meinung nach erinnert die Musik durch die atmosphärischen, Blues- und Progressive-Elemente an Opeth, Paradise Lost oder Threshold. Würdest du das bestätigen?
Wow, dankeschön! Das sind alles großartige Bands, aber ich würde sie nicht als meine musikalischen Vorbilder oder Bands, die mich beeinflussen nennen. Ich denke es hat mehr etwas damit zu tun, dass alle diese Bands und auch wir von verschiedenen Bands beeinflusst werden. Von Black Sabbath bis zu King Crimson. Es ist normal, dass man Ähnlichkeiten sucht, wenn man eine Band zum ersten Mal hört.

Das Cover zeigt eine düstere Szene mit einem Holzhaus im Wald und scheinendem Vollmond. Steht eine Bedeutung hinter dem Artwork? Wer war dafür verantwortlich?
Nachdem ich ja bereits die Bedeutung des Albumtitels erklärt habe denke ich, dass das Artwork diesen Gedanken perfekt repräsentiert. Es ist eine Hommage an bestimmte Horrorfilme, von denen der Urheber und ich Fans sind. Das Artwork und das Booklet-Design stammen von einem renommierten kroatischen Künstler, der unter dem Namen All Things Rotten bekannt ist. Er arbeitete zuvor bereits mit Amon Amarth, Children Of Bodom, Eluveitie, Edguy, Pain, Hirax, Mortiis und vielen mehr. Es war eine Freude mit jemandem zu arbeiten, der nicht nur das Genre versteht, sondern auch ein beeindruckendes Portfolio wie er vorweisen kann.

Du bist auch einer der Hauptkomponisten von Ashes You Leave. Welche Intention gab es eine neue Band zu gründen?
Es war im Jahr 2015, wir beendeten mit Ashes You Leave unsere Tour zum 20. Jubiläum und ich begann mit der Idee zu liebäugeln ein neues Projekt zu gründen. Es war etwas, das sich für eine Weile in mir zusammenbraute, aber ich hatte nie die Zeit, mich dem vollständig zu widmen. Seit die Entscheidung feststand, dass wir mit Ashes You Leave eine Pause einlegen werden, war es das perfekte Timing, um mich dieser neuen Band anzunehmen. Ich wollte einfach nicht dem Rummel haben mit einer Band zusammenzuarbeiten, also habe ich es als Solo-Projekt gestartet. Glücklicherweise hat mich ein Freund, der einen der Songs gehört hatte, darauf hingewiesen, dass ich es nochmal überdenken sollte. Wir hatten eine Probe, eigentlich eher eine Jam-Session und das war es. Ich brauchte einfach eine Veränderung.

Ihr kommt aus Rijeka, Kroatien. Wie groß ist die Metal-Szene in eurem Heimatland? Könntest du uns andere Bands aus Kroatien empfehlen?
Die Szene in Kroatien ist klein, aber sie wächst. Wir haben mehrere Metal-Festivals, wie das Dark „O“ Metal Fest, Goathall, Balkan Metal Meeting, Oluja oder Valhalla. Es gibt einige große Metalbands in Kroatien, aber sie sind leider außerhalb unseres Landes nicht so bekannt. Einige meiner Favoriten sind Black Cult, Cold Snap, Infernal Tenebra, Monox, Castrum und Chaos Addict.

All eure Songs sind in englischer Sprache. Ist dies eine pragmatische Herangehensweise, um mehr Hörer zu erreichen? Ist es manchmal schwierig sich in einer fremden Sprache auszudrücken?
Nun, ich bin seit meiner Kindheit in Metal-Bands aktiv und Englisch ist die Sprache des Metal, also habe ich nie einen Song auf Kroatisch geschrieben. Einmal habe ich angefangen einen Song auf Kroatisch, einen auf Deutsch und eines auf Italienisch zu schreiben, verwarf die Idee aber, da es schwierig sein würde, sie alle überzeugend zu interpretieren. Aber Englisch ist bis zu einem gewissen Grad die universelle Sprache der Musik und es ist eigentlich einfacher für mich, als in meiner Muttersprache zu schreiben.


Was sind die nächsten Pläne von OLD NIGHT? Fokussiert ihr eine Tour, eventuell mit einigen Shows in Deutschland?
Wir haben mit der Vorproduktion unserer zweiten Platte begonnen, also werden wir auch weiterhin daran arbeiten. Außerdem promoten wir noch unser erstes Album. Wir wurden dieses Jahr für ein paar Shows in Kroatien gebucht und dann konzentrieren wir uns darauf, die Band ins Ausland zu bringen. Wir haben bereits einige Angebote für Slowenien, Belgien und Rumänien, aber wir werden unser Bestes geben, um auch in Deutschland zu spielen.

Danke dir für das Interview. Lass uns am Ende noch ein kleines Brainstorming machen. Was fällt dir als erstes ein, wenn du die folgenden Begriffe liest:
Herbst: Lake Of Tears
Black Sabbath: Gibson SG
Dein Lieblingsalbum: Cemetary – Black Vanity
Deutschland: Einige der besten Biere, die ich getrunken habe und einige der besten Festivals, bei denen ich spielen durfte.
Terror: Das Krebsgeschwür der Welt
OLD NIGHT in zehn Jahren: An der Spitze der Welt

Die letzten Worte gehören dir. Gibt es noch etwas, das du unseren Lesern mitteilen möchtest?
Ich würde euch gerne für dieses Interview danken und eure Leser dazu einladen, unsere Facebook-Seite zu besuchen und unser erstes Album „Pale Cold Irrelevance“ anzutesten. Passt auf euch auf und haltet die Doom-Flamme am Leben! Im Namen von OLD NIGHT, Luka Petrović

Werian – Lunar Cult Society (Compilation)

„Experimental Black.Doom.Art“ – so nennen WERIAN, deren Name von einem Ritual herrührt, bei dem sich ein Mensch in einen Werwolf verwandelt, ihren musikalischen Stil. Natürlich sind die drei unbekannten Deutschen, die seit 2009 in dieser Konstellation Musik machen, nicht die ersten, die mit den Möglichkeiten von Black und Doom Metal herumexperimentieren. Während jedoch viele andere Bands einfach nur herkömmlichen Schwarzmetall in stark gedrosseltem Tempo spielen, schaffen WERIAN in gewisser Weise tatsächlich etwas Besonderes. Mit „Lunar Cult Society“ erfahren ihre selbstbetitelte Demo und „Among Humans“ nun einen um einen Bonustrack erweiterten Re-Release als Compilation mit einer satten Laufzeit von 76 Minuten. Der perfekte Zeitpunkt also, um sich mit den obskuren Klangwelten der Deutschen vertraut zu machen.

Da es sich bei den insgesamt acht Tracks um Demo-Material handelt, sollte man natürlich nicht dieselben Erwartungen an „Lunar Cult Society“ stellen wie an ausgefeilte Veröffentlichungen erfahrenerer Bands. Wie es bei Demos aus dem Underground nun mal so ist, gibt es hier noch reichlich Luft nach oben. Die Produktion klingt recht dünn und dreckig, an manchen Stellen erscheint die Performance von WERIAN etwas holprig und auch die etwas überlangen Kompositionen machen hin und wieder einen leicht zerstreuten Eindruck. Obgleich sich gerade in der abschließenden, überarbeiteten Version des treibenden Openers „Werian“ zeigt, dass ein druckvollerer Sound und eine tightere Instrumentalisierung das Material der Deutschen noch besser zur Geltung bringt, wohnt all diesen Schwachpunkten auch ein gewisser geheimnisvoller Charme inne.

Gerade diese Rohheit trägt nämlich dem mysteriösen Charakter der Tracks Rechnung. Derbes Highspeed-Geknüppel hört man von WERIAN nur vereinzelt, selbst die schmissigeren Passagen halten sich auf „Lunar Cult Society“ in Maßen. Stattdessen spielt das Trio bewusst mit seinen Doom-Einflüssen. Die staubtrockenen Gitarren klingen zwar sehr rau, aber meist ziemlich zurückhaltend, sodass auch der lässige Bass eine tragende Rolle spielt und sogar zurückgelehnte, ausladende Blues-Soli („Devourer“) stimmig eingebunden werden.

Interessant ist auch die im Laufe der Platte zu beobachtende Entwicklung. Während die ersten vier Tracks, die der selbstbetiteltem Demo entstammen, mit ihren entfernten Screams und ihrer bedrohlichen Atmosphäre noch merklich angeschwärzt daherkommen („Manus Mortua“), sind die drei Nummern von „Among Humans“ um einiges ausschweifender, zurückgelehnter und doomiger. Beim Gesang setzen WERIAN ab dem Fünfzehnminüter „Acid Mountain“ auf geradezu unmenschlich monströse Growls. Spannend sind beide Herangehensweisen gleichermaßen.

Natürlich ist die Compilation, mit der WERIAN ihren Einstand bei Eisenwald feiern, alles andere als perfekt – das muss sie aber auch gar nicht sein. Zwar bietet „Werian (Alive)“ einen ersten Ausblick auf das, was die Black-Doomer in Zukunft noch vollbringen können, wenn sie weiter an der Umsetzung ihrer hypnotischen Vision feilen, doch die ungeschliffene Mystik von „Lunar Cult Society“ hat definitiv auch etwas für sich. Die obskure Stimmung, die WERIAN darauf erzeugen, entspricht wohl in etwa jener, mit der Black Sabbath am Anfang der 70er Jahre erstmals die Hörerschaft in Staunen versetzt haben. Und das muss eine Band in der heutigen Zeit erst mal hinkriegen.

Ufomammut – 8

Tiefschwarz schwere Riffs anschlagen, einige versprengte Elektronik-Schnipsel in überlangen Songs unterkriegen, möglichst wenig Tempo an den Tag legen – voila, fertig ist ein genießbares Psychedelic-Stoner-Doom-Gericht. Kennern läuft dabei das Wasser in den Mund zusammen, wenn im Zuge dieser Beschreibung das Wort UFOMAMMUT fällt, denn entgegen der Vermutung, dass sich dahinter eine Organisation zur Lösung mysteriös extraterrestrischer Vorfälle verbirgt, ist dies der Name eines italienischen Trios, welches genau diese Ingredienzien beherrscht, um eine fantastische Stoner-Doom-Platte zaubern zu können.

Bereits seit 17 Jahren aktiv, bringen UFOMAMMUT in diesem Jahr ihr achtes Album mit dem logisch her leitbaren Namen „8“ auf den Markt, darauf (wenig überraschend) acht Tracks, deren Stärke in dem liegt, was die Italiener in nahezu zwei Dekaden perfektioniert haben: Atmosphäre schaffen. Ging diese im Debüt „Godlike Snake“ (2000) noch etwas unter durch das schroffe Spiel, zeigten UFOMAMMUT auf den beiden darauffolgenden Alben ihr Potenzial, welches sie mit ihrer famosen vierten Platte „Idolum“ (2008) vollkommen ausschöpften. Zwei Jahre später kam es mit dem grandiosen „Eve“ zu einem gewissen Bruch: Die Italiener mischten ihrer Musik eine gehörige Brise Schwärze hinzu, ein beklemmender Touch zog sich durch die Songs. Genau sieben Jahre und drei Veröffentlichungen später stellt sich die gerechtfertigte Frage: Überraschen UFOMAMMUT erneut?

Ja, aber nicht zu ihren Gunsten. Denn mit „8“ besinnt sich das Trio zurück auf ihre Anfangstage, allerdings nicht aufgrund der hohen Dichte an Melodik wie bei „Idolum“, sondern eher aufgrund der Ziellosigkeit ihrer Kompositionen, wie es bei den ersten drei Alben beobachtet werden konnte. Auf „8“ fehlen die für UFOMAMMUT typischen Spannungs- und Melodiebögen. Nicht verwunderlich, schließlich deute sich das auf dem Vorgänger „Ecate“ (2015) auch so an.

Dennoch ist es erschreckend, dass die Italiener nun bei all ihren Möglichkeiten ausgerechnet den weniger spannenden Weg eingeschlagen haben und auf ihrem achten Album die ungelenken Kniffe verwenden wie sie vor gut 13 Jahren noch in ihren Tracks zu finden waren. Dieser Rückschritt ist einerseits schade und anderseits nicht nachvollziehbar. Eine Band, die es zuvor schaffte, ihre Hörer mittels wenig Instrumentierung in transzendente Zustände zu versetzen, katapultiert sich selbstgewählt um Jahre zurück – schade!

Black Sabbath – The Ten Year War


BLACK SABBATH sind Geschichte – lang lebe BLACK SABBATH! Denn kaum war das Ende der legendären Band angekündigt, wurde eine ausgiebige Abschiedstournee angekündigt. Diese trug den Titel „The End“ und führe die Birminghamer rund um den Erdball. Mit „The End Of The End“ kam der Mitschnitt des letzten BLACK-SABBATH-Konzertes exklusiv in die Kinos, ehe er als „The End, Live In Birmingham“ in diversen Formaten in die Läden kommen wird. Als Begleitung zur Tour gab es zudem „The Ultimate Collection“ – ein klassisches Best Of, welches allerdings nur die Alben der Band mit Ozzy Osbourne am Mikrofon berücksichtigte.

Dasselbe tut „The Ten Year War“, eine riesige Box, die die ersten zehn Jahre von BLACK SABBATH dokumentiert. Denn nach der ersten Dekade verließ Osbourne die Truppe, womit für nicht wenige die beste Phase der Engländer ebenfalls vorbei war. Die Zeit zwischen 1970 und 1978 können die Fans sich nun ausgiebig zu Gemüte führen, denn der Inhalt der Box kann sich wahrlich sehen lassen: Alle acht Alben dieser Jahre sind ebenso enthalten, wie zwei sehr seltene 7“-Radiosingles. Dazu gibt es sämtliche Alben auf einem USB-Stick in Form eines Kruzifixes, wie es die Bandmitglieder (nicht nur) damals trugen. Des Weiteren enthält die Box ein hochwertiges Hardcoverbuch, den Nachdruck des Tourposters der Show in der Seattle Centre Arena 1972, und die extrem seltene Broschüre „The Ten Year War”, die anhand der Originalveröffentlichung nachproduziert wurde.

Die Alben

Der Ursprung des Heavy Metal lässt sich, je nach Blickwinkel, ganz verschiedenen Einflüssen zuordnen. Die harten Momente von Led Zeppelin, das Riffing von Deep Purple, die Rohheit von MC5 oder die Lautstärke von Blue Cheer.
Die Geburtsstunde des Genres jedoch lässt sich exakt terminieren. Der Opener „Black Sabbath“ des Debüts von BLACK SABBATH, mit dem Titel „Black Sabbath“. Regen, Donner und Glockenläuten sorgen für eine düstere Stimmung, ehe Tony Iommi mit dem ersten Riff des Songs die damalige Rockwelt auf den Kopf stellt. Düster, schwer und unerhört anders spielen die Birminghamer das, was bald als Heavy Metal bekannt werden sollte und heute die Blaupause für Doom ist. In nur zwölf Stunden aufgenommen, bieten die Tracks der Scheibe düstere und aggressive Gitarrenmusik, durchsetzt mit melancholischen Momenten. Die blueslastigen Nummern haben oft Jamsessioncharakter, enthalten sehr lange Gitarrensoli und ineinander übergehende Tracks. Im vereinigten Königreich konnte man mit dem Album direkt die Top Ten der Charts erobern und in den USA über eine Million Exemplare der Platte absetzen.

Auf dem Nachfolger „Paranoid“ hatten BLACK SABBATH bereits ihren unverkennbaren Stil gefunden, der bis heute für viele Bands den Goldstandard darstellt. Einfache Riffstrukturen werden mit virtuosen Variationen an Gitarre, Bass und Schlagzeug sowie eingängigem Gesang kombiniert. Hilfreich war dabei natürlich der hohe Wiedererkennungswert, den die Stimme von Ozzy seit jeher besaß. Zudem verzichtete er bei seinem Gesang komplett auf die üblichen Blueselemente. Mit dem Titeltrack „Paranoid“ – nach wie vor der größte Hit der Band – gelangte die Band weltweit in die Charts. Dass die Scheibe ursprünglich „War Pigs“ heißen sollte und die Plattenfirma den Titel eigenmächtig änderte („War Pigs“ erschien zu provokant) geriet BLACK SABBATH sicher nicht zum Nachteil – Platz Eins in den britischen Charts und vier Millionen verkaufte Einheiten in den USA sprechen für sich.

Diesen Erfolg zu wiederholen war jedoch keinesfalls einfach, denn erstmals mussten BLACK SABBATH Stücke schreiben und einspielen, die ihnen nicht schon jahrelang vertraut waren und die live hatten reifen können. Dazu passt, dass Tony Iommi ab der dritten Platte anfing, seine Gitarre drei Halbtöne tiefer zu stimmen. Dadurch wurde das Spielen für ihn einfacher – dass er kurz vor den Aufnahmen des Debüts drei Fingerkuppen verlor ist hinlänglich bekannt.

„Master Of Reality“ erschien nur sieben Monate nach „Paranoid“ und enthält Tracks, die kürzer und doch langsamer sind, als auf dem Vorgänger. Damit wurde es für unzählige Stoner- und Sludgebands zu einer Blaupause des Genres. Dies ist angesichts von wahren Riffmonstern wie „Children Of The Grave“ dem Titelsong oder „Into The Void“ auch kaum verwunderlich. Erneut konnten BLACK SABBATH hohe Chartplatzierungen für sich verbuchen und „Master Of Reality“ insgesamt rund zwei Millionen Mal an den zahlenden Kunden bringen.

Auch die vierte Scheibe – schlicht „VOL 4“ betitelt – wurde für die Legende aus Birmingham zum Erfolg. „Snowblind“, den eigentlichen Titel der Platte, lehnte die Plattenfirma ab, da er sehr offensiv auf Kokainkonsum hinwies. Dies tat auch der „Enjoy CoCaine“-Aufkleber, den Geezer Butler zu dieser Zeit auf seinem Bass hatte. Musikalisch finden sich auf „Vol 4“ deutlich mehr Spielereien und ausschweifende Passagen, verglichen mit den Vorgängern. Mit „Changes“ findet sich einer der größten Hits der Band auf diesem Album, auch wenn der Track eher untypisch im Gesamtkontext des BLACK-SABBATH-Universums wirkt.

Nach ausgiebigen Touren und einer Ruhepause, fanden sich BLACK SABBATH 1973 wieder im Studio zusammen, um mit „Sabbath Bloody Sabbath“ ihr erstes selbstproduziertes Album aufzunehmen. Mit dem Cover griffen die, mittlerweile zu Stars aufgestiegenen, Herren auf das satanische Image früherer Veröffentlichungen zurück. Musikalisch fanden erstmals Synthesizer Einzug in den Sound der Band, für die Rick Wakeman von YES verantwortlich zeichnete. Trotzdem war der Sound von „Sabbath Bloody Sabbath“ insgesamt sehr reduziert, sodass die Platte einflussreich für die spätere Grungeszene gewertet wird.

Das folgende Album hingegen, wurde zum teuersten der Bandgeschichte. Dies lag vor allem an der langen Studiozeit, während derer BLACK SABBATH auch mit dem London Philharmonic Orchestra zusammenarbeiteten. Das Ergebnis hört auf den Namen „Sabotage“. Vielleicht war der Titel bereits ein Fingerzeig auf den sich zu dieser Zeit verschärfenden Konflikt zwischen Ozzy Osbourne und Tony Iommi. Die Platte wurde großartig aufgenommen und von vielen Kritikern als beste seit „Paranoid“ bezeichnet. „Symptom Of The Universe“ und „Hole In The Sky“ entwickelten sich im Folgenden zu absoluten Bandklassikern, auch wenn die beinahe magische Chemie der ersten Alben ein wenig verlorengegangen zu sein scheint.

Dieses Gefühl bekommt der Hörer auf dem siebten Studioalbum „Technical Ecstasy“. Während der Aufnahmen verzettelten sich die vier Musiker immer wieder in Detailfragen, sodass sich die Aufnahmen in die Länge zogen. Zudem hatten strapaziöse Touren Risse im Bandgefüge zu Tage treten lassen. Primär kriselte es zwischen Ozzy und Iommi, aber auch mit Geezer Butler hatte der Sänger immer wieder Differenzen. Musikalisch entfernten sich BLACK SABBATH immer weiter von ihren Ursprüngen, was weder Fans noch Kritikern gefiel. Dies zeigte sich besonders deutlich, als die Band auf der Tour zum Album regelmäßig vom Support (AC/DC) übertroffen wurde.

Nachdem Dave Walker kurzzeitig hinterm SABBATH-Mikro gestanden hatte, kehrte Ozzy Osbourne für die Aufnahmen von „Never Say Die“ wieder zur Band zurück, nachdem er sich die Zeit genommen hatte, den Tod seines Vaters zu verarbeiten. Die bis dahin geschrieben Songs wollte Osbourne jedoch nicht einsingen, weshalb im Studio neue geschrieben werden mussten. Da das unter enormem Drogenkonsum geschah, mussten die Aufnahmesessions immer wieder abgebrochen werden. „Swinging The Chain“ musste zudem von Drummer Bill Ward eingesungen werden, da Ozzy dazu nicht mehr in der Lage war. So sollte das Album mit dem kämpferischen Titel der Schwanengesang der ersten BLACK-SABBATH-Inkarnation werden…

„The Ten Year War“ vereint diese ersten acht Alben auf hochwertigem 180-Gramm-Vinyl. Dabei kommt jedes Album in einer anderen Färbung daher, wie man im Folgenden sehen kann:

Die Singles

Neben den Alben enthält „The Ten Year War“ noch zwei sehr seltene Singles auf 7“-Vinyl. Dabei handelt es sich zum einen um die japanische Version von „Evil Woman (Don’t Play Your Games With Me)“. Diese enthält auf der B-Seite den Track „Black Sabbath“.
Die zweite Single stammt aus Chile. Von dieser wurden ursprünglich nur 100 Stück gepresst, um das Album im Radio zu promoten. Hier sind „Paranoid“ und „The Wizard“ enthalten.

Die Gimmicks.

Ebenfalls nicht zu verachten ist der weitere Inhalt von „The Ten Year War. Da ist zunächst das große Kruzifix aus Metall, das ein dementsprechendes Eigengewicht aufweist. Auf diesem sind die ersten acht Alben von BLACK SABBATH in high definition MQA audio enthalten, sodass der geneigte Fan die Platten jederzeit um den Hals tragen und bei sich haben kann.
Im LP-formatigen Hardcoverbuch verbergen sich jede Menge seltene Fotos aus der ersten Banddekade. Diese werden von wahren Lobeshymnen auf BLACK SABBATH flankiert, ausgesprochen von Genregrößen wie Judas Priest, Rob Zombie oder Lemmy. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie wegweisend und prägend die Herren aus Birmingham für sehr viele Musiker waren.
Etwas für Nostalgiker sind das 1972er Tourplakat aus Seattle und das offizielle Tourprogramm von 1978. Beide wurden hervorragend reproduziert und geben Einblick in die Musiklandschaft dieser Zeit. Zudem enthält „The Ten Year War“ noch die gleichnamige und extrem seltene Broschüre, die Anhand des Originals reproduziert wurde. In dieser sind unzählige – oft äußerste negative – Pressestimmen aus den ersten zehn Jahren von BLACK SABBATH gesammelt, die heute oft sehr lustig wirken.

Mit einem stolzen Preis von rund 250€ ist „The Ten Year War“ natürlich eher etwas für absolute Fans von BLACK SABBATH. Allerdings bekommt man für diese Stange Geld eine wunderschöne und individuell nummerierte Box, die mit hochwertigem Inhalt überzeugt. So liegt hier eine perfekte Zusammenfassung der ersten zehn Bandjahre der legendären Birminghamer vor, wie sie besser und schöner nicht sein könnte.

Old Night – Pale Cold Irrelevance

Doom Metal aus Kroatien ist dank Ashes You Leave, die bereits seit 1995 musizieren, kein unbeschriebenes Blatt mehr. Deren Bassist Luka Petrovic startete 2016 das Soloprojekt OLD NIGHT, das mittlerweile zu einer kompletten Band herangewachsen ist. Ihren Doom Metal verweben sie mit Progressive Rock, Blues und atmosphärischer Musik, daraus entstand das Debütalbum „Pale Cold Irrelevance“. Es gilt also zu klären, ob der Longplayer in die namensgebende Bedeutungslosigkeit abdriftet oder doch Akzente setzen kann.

Entsprechend des Genres ist das Tempo im Opener „The Last Child Of Doom“ sehr schleppend, was aber überrascht ist die melodiöse Gitarrenarbeit und der später einsetzende Klargesang. Auf den Einsatz härterer Gitarren muss man knappe drei Minuten warten, die sich aber angenehm in das Gesamtbild einfügen. Interessant ist auch das bluesig angehauchte Gitarrensolo, das sich gegen Ende in die Riffwände einbettet. Durch die langjährige Erfahrung von Mastermind Luka Petrovic bewegen sich auch die weiteren Songs auf einem gehobenen Niveau. Mit Ohrwürmern ist dieses Genre natürlich nicht weitreichend bedacht, das braucht es aber auch gar nicht. OLD NIGHT lassen die Atmosphäre zwischen Verzweiflung und Resignation für sich sprechen.

Auch Matej Hanžek spielt gesanglich oft mit dieser wehleidigen Note, erinnert damit mehrmals an Paradise Lost oder Opeth und kann ebenfalls eine kraftvolle Seite mit Referenzen zu Threshold vorweisen. Growls gibt es in diesem Kontext aber keine zu hören. Die Musiker haben ein feines Gespür dafür entwickelt die richtige Balance zwischen Gesangspassagen und instrumentalen Momenten zu finden, was dem Fluss des Albums sehr zugute kommt. Die metallische Seite bleibt aber über weite Strecken hinter den Erwartungen zurück. Vielmehr setzt sie nur Akzente, während der Großteil der sechs Songs eher im progressiven Rock anzusiedeln ist. An der Qualität ändert das aber nichts, denn die ist durchgängig erstklassig und liefert viel Raum für die einzelnen Instrumente. Gelegentlich verlieren sich die Songs etwas in ihren langgezogenen Aufbauten, doch bevor Langeweile aufkommt setzen die Musiker einen wichtigen Break oder Taktwechsel ein.

OLD NIGHT sind eine ambitionierte Band, die ihren zahlreichen Ideen mit der Vermengung diverser Genres Ausdruck verleiht. Freunde des Doom Metal müssen sich aber auf eine eher seichtere Version einstellen, die voll und ganz von Progressive Rock durchzogen ist. Ansonsten können sich OLD NIGHT der Irrelevanz erfreulicherweise entziehen. Von diesen Kroaten wird man hoffentlich in Zukunft noch mehr hören.

Schwedische Doom-Metaller Monolord streamen neues Album

Die schwedischen MONOLORD werden übermorgen, am 29.09., ihr drittes Album „Rust“ veröffentlichen.

Bereits jetzt könnt ihr die Platte hier im Stream anhören.