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Bloody Heels zeigen Video zu „Criminal Masterminds“

Die lettischen Hard Rocker BLOODY HEELS haben ein Video zu ihrem Song „Criminal Masterminds“ ins Netz gestellt.  Der Titel wird sich auf ihrem Frontiers-Records-Debüt „Ignite The Sky“ befinden, das am 10. Juli erscheinen wird.

BLOODY HEELS zum neuen Album: „‚Ignite The Sky‘ hat ein paar echt harte Songs, aber gleichzeitig gibt es da auch viel Melodie und große Refrains. Wir bezeichnen dieses Album gerne als ‚Dark AOR‘, haha! Um ehrlich zu sein ist es und gelungen, alles miteinander zu vermischen, was wir an Musik lieben. Aber eines ist sicher: Nie zuvor haben wir eine derart starke Verbindung zu unseren Songs gespürt!“

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01. Ignite The Sky
02. Criminal Masterminds
03. No Matter
04. Sugar & Spice
05. Farewell To Yesterday
06. Black Swan
07. Stand Your Ground
08. Thin Line
09. Silhouette
10. Healing Waters
11. Streets Of Misery

Das Cover von "Ignite The Sky" von Bloody Heels

Bonfire – Fistful Of Fire

2015 mit dem Überraschungserfolg „Glörious“ vor dem Karriere-Ende gerettet, erleben die Ingolstädter Hard-Rocker BONFIRE derzeit mindestens ihren zweiten Frühling. Seit Frontmann Alexx Stahl (ehemals Viron, Masters Of Disguise) bei der Truppe am Mikro steht, haben die Bayern frisches Blut geleckt und veröffentlichten ihre letzten beiden Platten „Byte The Bullet“ und „Temple Of Lies“ gar im Abstand von gerade mal einem Jahr – bei einer Band ihres Dienstalters nicht unbedingt der Regelfall. Ganz ohne Drama ging es in dieser Zeit nicht und auf den Zwist mit Beinahe-Sänger Michael Bormann folgte trotz erfolgreicher Veröffentlichungen der spektakuläre Bankrott der unter dem Banner „Bonfire And Friends“ geplanten Mammut-Tour. Doch auch das hielt die Band nicht von der Studioarbeit ab, weshalb mit „Fistful Of Fire“ nach knapp zwei Jahren Wartezeit schon das nächste BONFIRE-Album in den Regalen steht.

Musikalisch konnten die Unebenheiten der letzten Jahre der Truppe glücklicherweise ganz und gar nichts anhaben und so sind BONFIRE 2020 mehr denn je in ihrem Element. Ihr Element, das ist ebenso traditionsbewusster wie kerniger Hard Rock mit dezentem Keyboard-Teppich und leichter Metal-Schlagseite. Auf ihrem neuen Album „Fistful Of Fire“ gibt es genau das in bilderbuchmäßiger Vollendung, denn die Ingolstädter bieten hier genau den Sound, den man von ihnen seit „Don’t Touch The Light“ oder spätestens „Fireworks“ kennt und liebt, dank zeitgemäßem Druck transportiert ins 21. Jahrhundert. Damit ist klar, dass die Truppe mit „Fistful Of Fire“ voll ins Schwarze trifft und auch eigentlich schon alles gesagt, weshalb im Folgenden nur noch ein paar Eckdaten abgearbeitet werden sollen.

Weil eher auf ihren traditionellen Sound fokussiert, bieten BONFIRE auf „Fistful Of Fire“ deutlich mehr Hard Rock und weniger Metal als auf dem Vorgänger „Temple Of Lies“. Das ist auch genau das, was man von der Formation hören will – umso mehr, weil Sänger Alexx Stahl wie eine Mischung aus der jugendlichen Version ihres Ex-Frontmanns Claus Lessmann und Scorpions-Stimme Klaus Meine mit größerem Stimmumfang klingt, was sich hier in spektakulären Höhen bemerkbar macht. So fühlen sich mitreißende Hard-Rock-Stampfer wie „Gotta Get Away“, „Rock ’n‘ Roll Survivors“ oder das abschließende „Gloryland“ vom ersten Ton wie BONFIRE-Originale an. Die Nummern bieten mit ihrer Kombination aus knackigen Riffs, unverhohlenem 80er-Kitsch und Herrn Stahls umwerfendem Gesang alles, was die Band ausmacht. Sicherlich ist davon gezwungenermaßen nichts originell, aber alles absolut authentisch.

Mit „Ride The Blade“ und „Fire And Ice“ gibt’s dann noch zwei für BONFIRE-Verhältnisse ungewohnt moderne, düstere Songs, die der Band zwar nicht ganz so gut zu Gesicht stehen, aber ebenfalls funktionieren. Und die beiden Instrumentalstücke „Fire Etude“ und „The Surge“ können getrost als vollkommen unnötig angesehen werden – hier hätte ein mit 54 Minuten recht langes Album durchaus verschlankt werden dürfen. Das sind aber auch die einzigen Punkte, die es an „Fistful Of Fire“ zu bemängeln gibt, denn ansonsten machen BONFIRE hier tatsächlich alles richtig. Abschließend sei noch bemerkt, dass diese Platte erstmals seit langem in der Geschichte der Band mit einem wirklich guten Gitarrensound aufwartet, der der Truppe deutlich besser zu Gesicht steht als die digital anmutenden Klänge der letzten Scheiben.

Auf „Fistful Of Fire“ wandeln BONFIRE durchweg auf ausgetretenen Pfaden – da die Truppe aber über die letzten 30 Jahre einen elementaren Beitrag dazu geleistet hat, ebenjene Wege zu ebnen, mag sich mancher Fan auch gar nichts anderes von dieser Band wünschen. Weil Songwriting, Produktion und Umsetzung dieses Albums absolut stimmig ausfallen, ist „Fistful Of Fire“ das denkbar beste Beispiel dafür, wie gut der Sound der Ingolstädter gealtert ist. Und wie relevant diese Band noch immer ist. Schade, dass BONFIRE im Kanon deutscher Hard-Rock-Bands ein so viel geringerer Status als den Scorpions zuteilwird, wo sie doch die deutlich heißere Band sind. Das macht „Fistful Of Fire“ einmal mehr unmissverständlich deutlich.

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The Dead Dasies präsentieren neuen Song „Unspoken“

Die Hard Rocker THE DEAD DASIES haben mit „Unspoken“ einen ersten Song von ihrem für dieses Jahr geplantem Album „Holy Ground“ veröffentlicht. Es ist die erste Aufnahme der Band mit ihrem neuen Frontmann Glenn Huges (u.a. Deep Purple, Black Country Communion).

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Thundermother kündigen neues Album „Heat Wave“ an

Die schwedischen Hard Rockerinnen THUNDERMOTHER haben mit „Heat Wave“ den Titel ihres nächsten Albums bekannt gegeben. Die Platte wird am 31. Juli über das Hamburger Label AFM Records in die Läden kommen.

Derzeit sind THUNDERMOTHER zusammen mit den australischen Genre-Urgesteinen Rose Tattoo unterwegs. Gitarristin Filippa Nässil über die Show in Köln: „Wir haben gerade eben ‚Nice Boys’ with Angry Anderson gesungen – ich liebe Rose Tattoo!! Ich bin dankbar mit meiner Lieblingsband auf Tour gehen zu können!!“

01. Loud And Alive
02. Dog From Hell
03. Back in ‘76
04. Into The Mud
05. Heat Wave
06. Sleep
07. Driving In Style
08. Free Ourselves
09. Mexico
10. Purple Sky

Das Cover von "Heat Wave" von Thundermother

Askväder – Askväder

Die schwedische Großstadt Göteborg hat über die Jahrzehnte viele große Rock- und Metal-Bands hervorgebracht – Hardcore Superstar und Hammerfall sind nur zwei Beispiele. Damit ist die Stadt ein wichtiger Teil des Fundaments, auf dem die skandinavische Musikszene erbaut ist und auch heute entstehen dort immer wieder viel versprechende Formationen. Eine davon bilden ASKVÄDER, die seit 2017 aktiv und damit noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt sind. Das soll sich nun ändern, denn dieser Tage veröffentlicht das Trio aus Südschweden sein schlicht auf den Bandnamen getauftes Debüt-Album.

Mit „Thundestorm“ findet die Platte einen abrupten, treibenden Einstieg, wobei sich ASKVÄDER dank knackiger Riffs und mitreißenden Rhythmen sofort als echtes Power-Trio präsentieren. Allerdings sind die Burschen aus Göteborg keine Headbanger, sondern eine Rock-n-Roll-Band. Deshalb geben in ihren Songs auch nicht High-Gain-Gitarren und Doublebass, sondern angezerrte Akkorde und auch gerne mal die Maracas die Richtung vor. Im Opener rücken die Drei so augenblicklich in stilistische Nähe zu ihren Landsleuten The Hellacopters oder deren Nachfolgeband Imperial State Electric, allerdings soll es nicht ausschließlich dabei bleiben.

Wenngleich es sich bei diesem Album um das Erstlingswerk aus dem Hause ASKVÄDER handelt, punkten die Schweden hier bereits mit überraschend routiniertem, zielsicheren und obendrein ziemlich vielseitigem Songwriting. Das ist für ein Debüt-Album beachtlich und keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Zusammen mit dem warmen, organischen Sound, den sich die Herren vom schwedischen Rock-n-Roll-Tausendassa Robert Pehrsson haben schneidern lassen, klingen ASKVÄDER so schon ziemlich authentisch nach ca. 1970.

Dabei mögen die Schweden weit weniger ruppig auftreten als manche ihrer metallenen Landsleute, was jedoch nicht heißen soll, dass es ASKVÄDER an Energie mangeln würde. Im Gegenteil: Trotz ihres eher zurückhaltenden, transparenten Sounds gelingt es den Schweden mit treibenden Nummern wie „God’s Grace“ und „Nothing To Lose“, gehörigen Druck aufzubauen. Ähnlich verhält es sich mit Songs wie „Bit My Lip“ oder „Devil’s Feast“, die zwar tempomäßig etwas auf die Bremse treten, dafür jedoch mit infektiösem Groove überzeugen.

Wie erwähnt punkten ASKVÄDER auf ihrem Debüt mit Vielfalt und so gibt es hier neben energiegeladenen Rock-n-Roll-Krachern auch Ruhigeres zu hören. In leichtfüßigen, perlenden Songs wie „Cutting Corners“ oder „Defeat“ gibt sich das Trio zurückhaltend, ja fast schon sanft. Seinen Höhepunkt erreicht ihr Erstlingswerk jedoch mit „Give In“. In diesem Song trauen sich ASKVÄDER waschechten Blues im Fahrwasser stilbildender Jimi-Hendrix- oder Stevie-Ray-Vaughan-Nummern zu – und haben damit Erfolg. Das ist nicht nur cool, sondern auch verdammt mutig und hebt die Schweden am deutlichsten von ihren Artgenossen ab – kein Wunder, dass ihr Studio-Kumpel Robert Pehrsson genau zu diesem Titel ein Gastsolo beisteuerte.

Inzwischen ist es hinlänglich bekannt, dass retro wieder voll „in“ ist und auch mit dem Classic-Rock-Sound der 70er lassen sich die Menschen begeistern – das machen die Genre-Veteranen The Electric Boys seit einem Jahrzehnt vor und in jüngeren Jahren haben auch Greta Van Fleet diese Nische besetzt. ASKVÄDER schlagen nun in eine ganz ähnliche Kerbe. Dabei sind sie (zum Glück) stilistisch nicht annähernd so limitiert wie Greta Van Fleet, aber auch (noch) nicht annähernd so zwingend wie die Sparten-Platzhirsche The Electric Boys. Mit ihrem Debüt liefert die Truppe aus Göteborg ein grundsolides Album ab, das alle Spielarten des Rock-Sounds der 70er abdeckt. Damit macht die Band vielleicht nicht alles, aber doch eine ganze Menge richtig und darf sich hoffentlich über entsprechenden Zuspruch freuen. Einziger Makel: ASKVÄDER geben sich derart viel Mühe, wie „eine Band aus den 70ern“ zu klingen, dass nicht sehr viel eigene Duftnote dabei hängen bleibt. Das kann aber mit der Zeit noch werden …

Bonfire präsentieren neue Single „Rock ’n‘ Roll Survivors“

Die Ingolstädter Hard-Rock-Legenden BONFIRE haben mit „Rock ’n‘ Roll Survivors“ eine neue Single inklusive Video veröffentlicht. Die Nummer bildet den ersten Vorboten zu ihrem am 3.  April erscheinenden Album „Fistful Of Fire“.

BONFIRE-Chef Hans Ziller über den Clip: „Ich habe in meiner Laufbahn tausendmal eins auf die Fresse bekommen und bin häufig zu Boden gegangen, aber ich bin immer wieder aufgestanden.“

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01. The Joker
02. Gotta Get Away
03. The Devil Made Me Do It
04. Ride The Blade
05. When An Old Man Cries
06. Rock ’n‘ Roll Survivors
07. Fire And Ice
08. Warrior
09. Fire Etude
10. Breaking Out
11. Fistful Of Fire
12. The Surge
13. Gloryland
14. When An Old Man Cries (Acoustic Version)

Das Cover von "Fistful Of Fire" von Bonfire

The Dead Dasies unterschreiben bei Spinefarm

Die Hard-Rock-Supergroup THE DEAD DASIES, in deren Reihen u.a.  der legendäre Frontmann Glenn Hughes (Deep Purple, Black Country Communion) und Gitarrist Doug Aldrich (Dio, Whitesnake) aktiv sind, haben einen weltweiten Vertrag mit Spinefarm Records abgeschlossen.

THE DEAD DASIES kommentieren: „Wir freuen uns riesig, unser neues Album über Spinefarm Records veröffentlichen zu können. Dieses Album ist für uns sehr wichtig und wir alle mussten den nächsten Schritt machen – musikalisch, aber auch im Hinblick auf ein Label. Zusammen mit Jonas, Maria, Dante und dem Rest  des Spinefarm-Teams ist es jetzt  Zeit, aufs Gas zu treten und mit Glenn an diesem neuen Kapitel zu arbeiten. Also kommt zu einem Konzert, genießt den Ritt und ROCKT mit uns! Wir können kaum erwarten, dass Ihr die neuen Songs hört!“

Ghost: Papa Emeritus IV vorgestellt

GHOST haben bei einer Show in Mexico die neue Kunstfigur von Tobias Forge, Papa Emeritus IV, vorgestellt. Nachdem Papa Nihil auf der Bühne während seines Saxophon-Solos zusammenbrach, begab sich Cardinal Copia ins Rampenlicht und wurde umgehend von mehreren Nonnen umgeben. Als die Nonnen ihren Kreis wieder öffneten, trat der neue Papa zum Vorschein.

Die Band verkündete auf ihrer Facebook-Seite: „We wish to inform you the Final Gig Named Death has taken place. Gracias Mexico City for your hospitality and warmth. We couldn’t pick a better place to witness the anointment of Cardinal Copia to Papa Emeritus IV . Papa and the ghouls are incredibly thankful for all your wonderful gifts. Looking forward to seeing all of you in 2021.“

Auf Instagram gab es dazu auch ein Bild: