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Thundermother kündigen neues Album „Heat Wave“ an

Die schwedischen Hard Rockerinnen THUNDERMOTHER haben mit „Heat Wave“ den Titel ihres nächsten Albums bekannt gegeben. Die Platte wird am 31. Juli über das Hamburger Label AFM Records in die Läden kommen.

Derzeit sind THUNDERMOTHER zusammen mit den australischen Genre-Urgesteinen Rose Tattoo unterwegs. Gitarristin Filippa Nässil über die Show in Köln: „Wir haben gerade eben ‚Nice Boys’ with Angry Anderson gesungen – ich liebe Rose Tattoo!! Ich bin dankbar mit meiner Lieblingsband auf Tour gehen zu können!!“

01. Loud And Alive
02. Dog From Hell
03. Back in ‘76
04. Into The Mud
05. Heat Wave
06. Sleep
07. Driving In Style
08. Free Ourselves
09. Mexico
10. Purple Sky

Das Cover von "Heat Wave" von Thundermother

Askväder – Askväder

Die schwedische Großstadt Göteborg hat über die Jahrzehnte viele große Rock- und Metal-Bands hervorgebracht – Hardcore Superstar und Hammerfall sind nur zwei Beispiele. Damit ist die Stadt ein wichtiger Teil des Fundaments, auf dem die skandinavische Musikszene erbaut ist und auch heute entstehen dort immer wieder viel versprechende Formationen. Eine davon bilden ASKVÄDER, die seit 2017 aktiv und damit noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt sind. Das soll sich nun ändern, denn dieser Tage veröffentlicht das Trio aus Südschweden sein schlicht auf den Bandnamen getauftes Debüt-Album.

Mit „Thundestorm“ findet die Platte einen abrupten, treibenden Einstieg, wobei sich ASKVÄDER dank knackiger Riffs und mitreißenden Rhythmen sofort als echtes Power-Trio präsentieren. Allerdings sind die Burschen aus Göteborg keine Headbanger, sondern eine Rock-n-Roll-Band. Deshalb geben in ihren Songs auch nicht High-Gain-Gitarren und Doublebass, sondern angezerrte Akkorde und auch gerne mal die Maracas die Richtung vor. Im Opener rücken die Drei so augenblicklich in stilistische Nähe zu ihren Landsleuten The Hellacopters oder deren Nachfolgeband Imperial State Electric, allerdings soll es nicht ausschließlich dabei bleiben.

Wenngleich es sich bei diesem Album um das Erstlingswerk aus dem Hause ASKVÄDER handelt, punkten die Schweden hier bereits mit überraschend routiniertem, zielsicheren und obendrein ziemlich vielseitigem Songwriting. Das ist für ein Debüt-Album beachtlich und keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Zusammen mit dem warmen, organischen Sound, den sich die Herren vom schwedischen Rock-n-Roll-Tausendassa Robert Pehrsson haben schneidern lassen, klingen ASKVÄDER so schon ziemlich authentisch nach ca. 1970.

Dabei mögen die Schweden weit weniger ruppig auftreten als manche ihrer metallenen Landsleute, was jedoch nicht heißen soll, dass es ASKVÄDER an Energie mangeln würde. Im Gegenteil: Trotz ihres eher zurückhaltenden, transparenten Sounds gelingt es den Schweden mit treibenden Nummern wie „God’s Grace“ und „Nothing To Lose“, gehörigen Druck aufzubauen. Ähnlich verhält es sich mit Songs wie „Bit My Lip“ oder „Devil’s Feast“, die zwar tempomäßig etwas auf die Bremse treten, dafür jedoch mit infektiösem Groove überzeugen.

Wie erwähnt punkten ASKVÄDER auf ihrem Debüt mit Vielfalt und so gibt es hier neben energiegeladenen Rock-n-Roll-Krachern auch Ruhigeres zu hören. In leichtfüßigen, perlenden Songs wie „Cutting Corners“ oder „Defeat“ gibt sich das Trio zurückhaltend, ja fast schon sanft. Seinen Höhepunkt erreicht ihr Erstlingswerk jedoch mit „Give In“. In diesem Song trauen sich ASKVÄDER waschechten Blues im Fahrwasser stilbildender Jimi-Hendrix- oder Stevie-Ray-Vaughan-Nummern zu – und haben damit Erfolg. Das ist nicht nur cool, sondern auch verdammt mutig und hebt die Schweden am deutlichsten von ihren Artgenossen ab – kein Wunder, dass ihr Studio-Kumpel Robert Pehrsson genau zu diesem Titel ein Gastsolo beisteuerte.

Inzwischen ist es hinlänglich bekannt, dass retro wieder voll „in“ ist und auch mit dem Classic-Rock-Sound der 70er lassen sich die Menschen begeistern – das machen die Genre-Veteranen The Electric Boys seit einem Jahrzehnt vor und in jüngeren Jahren haben auch Greta Van Fleet diese Nische besetzt. ASKVÄDER schlagen nun in eine ganz ähnliche Kerbe. Dabei sind sie (zum Glück) stilistisch nicht annähernd so limitiert wie Greta Van Fleet, aber auch (noch) nicht annähernd so zwingend wie die Sparten-Platzhirsche The Electric Boys. Mit ihrem Debüt liefert die Truppe aus Göteborg ein grundsolides Album ab, das alle Spielarten des Rock-Sounds der 70er abdeckt. Damit macht die Band vielleicht nicht alles, aber doch eine ganze Menge richtig und darf sich hoffentlich über entsprechenden Zuspruch freuen. Einziger Makel: ASKVÄDER geben sich derart viel Mühe, wie „eine Band aus den 70ern“ zu klingen, dass nicht sehr viel eigene Duftnote dabei hängen bleibt. Das kann aber mit der Zeit noch werden …

Bonfire präsentieren neue Single „Rock ’n‘ Roll Survivors“

Die Ingolstädter Hard-Rock-Legenden BONFIRE haben mit „Rock ’n‘ Roll Survivors“ eine neue Single inklusive Video veröffentlicht. Die Nummer bildet den ersten Vorboten zu ihrem am 3.  April erscheinenden Album „Fistful Of Fire“.

BONFIRE-Chef Hans Ziller über den Clip: „Ich habe in meiner Laufbahn tausendmal eins auf die Fresse bekommen und bin häufig zu Boden gegangen, aber ich bin immer wieder aufgestanden.“

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01. The Joker
02. Gotta Get Away
03. The Devil Made Me Do It
04. Ride The Blade
05. When An Old Man Cries
06. Rock ’n‘ Roll Survivors
07. Fire And Ice
08. Warrior
09. Fire Etude
10. Breaking Out
11. Fistful Of Fire
12. The Surge
13. Gloryland
14. When An Old Man Cries (Acoustic Version)

Das Cover von "Fistful Of Fire" von Bonfire

The Dead Dasies unterschreiben bei Spinefarm

Die Hard-Rock-Supergroup THE DEAD DASIES, in deren Reihen u.a.  der legendäre Frontmann Glenn Hughes (Deep Purple, Black Country Communion) und Gitarrist Doug Aldrich (Dio, Whitesnake) aktiv sind, haben einen weltweiten Vertrag mit Spinefarm Records abgeschlossen.

THE DEAD DASIES kommentieren: „Wir freuen uns riesig, unser neues Album über Spinefarm Records veröffentlichen zu können. Dieses Album ist für uns sehr wichtig und wir alle mussten den nächsten Schritt machen – musikalisch, aber auch im Hinblick auf ein Label. Zusammen mit Jonas, Maria, Dante und dem Rest  des Spinefarm-Teams ist es jetzt  Zeit, aufs Gas zu treten und mit Glenn an diesem neuen Kapitel zu arbeiten. Also kommt zu einem Konzert, genießt den Ritt und ROCKT mit uns! Wir können kaum erwarten, dass Ihr die neuen Songs hört!“

Ghost: Papa Emeritus IV vorgestellt

GHOST haben bei einer Show in Mexico die neue Kunstfigur von Tobias Forge, Papa Emeritus IV, vorgestellt. Nachdem Papa Nihil auf der Bühne während seines Saxophon-Solos zusammenbrach, begab sich Cardinal Copia ins Rampenlicht und wurde umgehend von mehreren Nonnen umgeben. Als die Nonnen ihren Kreis wieder öffneten, trat der neue Papa zum Vorschein.

Die Band verkündete auf ihrer Facebook-Seite: „We wish to inform you the Final Gig Named Death has taken place. Gracias Mexico City for your hospitality and warmth. We couldn’t pick a better place to witness the anointment of Cardinal Copia to Papa Emeritus IV . Papa and the ghouls are incredibly thankful for all your wonderful gifts. Looking forward to seeing all of you in 2021.“

Auf Instagram gab es dazu auch ein Bild:

 

Silverthorne veröffentlichen Video zu „Movin“

Die um den ehemaligen Whitesnake-Drummer Brian Tichy versammelten SILVERTHORNE haben ein Video zu ihrer neuen Single „Movin“ veröffentlicht. Die Nummer kommt von ihrer Debüt-EP „Tear The Sky Wide Open“, die unlängst über Golden Robot erschienen ist.

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01. Tear The Sky Wide Open
02. Roll Me Back Again
03. Black River Rising
04. Movin‘
05. Haunted By The Dawn

Das Cover von "Tear The Sky Wide Open" von Silverthorne

Ozzy Osbourne – Ordinary Man

Kaum zu glauben, aber wahr: Seit dem letzten Album von Heavy-Metal-Urvater OZZY OSBOURNE sind nicht weniger als zehn Jahre ins Land gegangen – länger mussten Fans tatsächlich noch nie auf eine neue Platte des „Prince Of Darkness“ warten. In dieser Zeit machte der 71-Jährige etliche Schlagzeilen, die jedoch selten mit Musik zu tun hatten und dem Image des Rock-n-Roll-Gottes kaum zuträglich waren. Auf den reichlich affigen weil in aller Öffentlichkeit ausgetragenen Ehe-Zwist mit Frau Sharon folgte eine Tour-Absage bzw. -Verschiebung nach der anderen, und parallel dazu reiste Mr. Osbourne mit Sohn Jack für deren Reality-Show um den Globus. Dass der Mann, hauptberuflich Musiker, nebenbei auch noch an neuer Musik arbeitete, war dabei selbst der Musikpresse höchstens eine Randnotiz wert. Das soll sich nun ändern, denn mit „Ordinary Man“ steht nun das zwölfte Album des Briten in den Startlöchern.

Anders als auf früheren Veröffentlichungen hat OZZY OSBOURNE für sein neues Album nicht die aktuelle Besetzung seiner Band, der ja auch Gitarrist Zakk Wylde wieder angehört, ins Studio gebeten. Stattdessen tat sich der Fürst der Finsternis mit einer Reihe an mitunter ziemlich hochkarätigen Musikern unterschiedlichster Couleur zusammen. Zur Kern-Besetzung gehören neben Herrn Osbourne noch der U.S.-amerikanische Songwriter und Multi-Instrumentalist Andrew Watt, Bassist Duff McKagan (Guns N‘ Roses) und Ausnahme-Drummer Chad Smith (Red Hot Chili Peppers). Während diese drei Instrumentalisten in (fast) jedem Song von „Ordinary Man“ zu hören sind, organisierte Ozzy für die übrigen Nummern Namen wie Gitarrist Tom Morello (Rage Against The Machine), Pop-Legende Sir Elton John sowie die Rapper Post Malone und Travis Scott, um nur eine Auswahl zu nennen.

So vielfältig wie die beteiligten Musiker fällt auch das Songmaterial von „Ordinary Man“ aus. Kommt das eröffnende „Straight To Hell“ als ebenso moderner wie kerniger Hard-Rock-Song mit satten Gitarren und einem tollen Solo von Gitarrenguru Slash höchstpersönlich daher, erinnert schon das nachfolgende „All My Life“ im Intro stark an „Mama I’m Coming Home“. In „Goodbye“ gibt es sodann zu Beginn trippige Lavalampen-Gitarren und überhaupt ruft die Nummer wohlige Erinnerungen an die stilbildende Phase von Black Sabbath wach. Und das mit Rapper Post Malone aufgenommene „It’s A Raid“ entpuppt sich als ziemlich anarchische Punk-Nummer ganz in der Tradition von Bands wie The Clash oder den Sex Pistols. Positiv erwähnt sei an dieser Stelle auch noch das von OZZY OSBOURNE mit Tom Morello aufgenommene „Scary Little Green Men“: Die rockige Nummer mag verhalten einsetzen, punktet dann jedoch mit einem absolut mitreißenden Refrain und darf in künftigen Live-Programmen nicht fehlen.

Das Herzstück von „Ordinary Man“ ist jedoch passenderweise der Titeltrack. Bei dem Song handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach von Haus aus um die „aufsehenerregendste“ Nummer des Albums, zumal OZZY OSBOURNE hier im Duett mit Sir Elton John singt – und die beiden werden nicht oft im gleichen Atemzug genannt. Passend zum sonstigem Schaffen des „Rocket Man“ – und dennoch nicht im Kontrast zu mancher Ozzy-Single – ist der Titel auch eine emotionale, vom Klavier getragene Ballade. Wenn Elton John dabei ist, bringt er den Kitsch mit und greift man auch mit „Ordinary Man“ besonders tief ins Schmalzfass. Weil Slash allerdings auch hier ein grandioses-Solo beisteuert und sowohl der Meister des Pop als auch Mr. Osbourne eine durchweg grandiose Gesangsleistung abliefern, bekommt die Hörerschaft dank permanentem Gänsehaut-Faktor den besten Song des Albums.

Bei zwölf Songs können nicht nur Hits dabei sein und so bringt OZZY OSBOURNE auf seinem neuesten Album natürlich auch den ein oder anderen Füller mit. Einer davon heißt „Eat Me“ und ist eine reichlich belanglose U.S.-Radio-Rock-Nummer im Stile austauschbarer Bands wie Fozzy und hätte getrost gestrichen werden dürfen. Auch finden sich auf „Ordinary Man“ auffallend viele Balladen, wie sich etwa am Beispiel des von jazzigem Drumming getragenen und mit intelligentem Text verliehenen „Holy For Tonight“ zeigt. Wenn aber ein Song wie „Today Is The End“ zum gefühlt drölften Mal mit verheißungsvoll-unverzerrter Gitarre einsetzt, entsteht der Eindruck, man hätte die Nummer im Vorangegangenen schon mindestens einmal gehört. Und während Post Malone sich durch starken Gesang hervortut, ist die R&B-Einlage nebst Retorten-Beat und Synth-Bass von Travis Scott im – ebenfalls balladesken – Bonustrack „Take What You Want“ nur schwer erträglich. Profis, wie sie hier am Werk sind, sollten eigentlich zu zwingenderem Songwriting in der Lage sein.

Gesang ist aber ein gutes Stichwort. OZZY OSBOURNE hat mittlerweile die 70 überschritten und sicher kein gesundes Leben geführt. Er wäre also kaum der erste Altrocker, den allmählich die Stimme verlässt, weshalb der Gesang auf „Ordinary Man“ von vielen als Sollbruchstelle angenommen werden könnte. Doch nichts dergleichen: Mr. Osbourne liefert auf seinem zwölften Album eine über jeden Zweifel erhabene Gesangs-Performance ab und klingt an mancher Stelle gar überraschend jugendlich. Ob da nun die von Musikern ebenso geliebte wie verteufelte Studio-Magie dahintersteckt, kann hier weder bestätigt noch verneint werden, Fakt ist jedoch, dass Ozzy in der jüngeren Vergangenheit selten so gut klang wie auf dieser Platte.

Mit „Ordinary Man“ gelingt OZZY OSBOURNE eine echte Überraschung. Der Titel kann dabei nur als Witz gemeint sein, denn die Platte ist beileibe kein normales Album – auch nicht für die Verhältnisse des Prince Of Darkness, der auch als Person kaum als „gewöhnlich“ durchgehen dürfte. Sicher ist dies nicht das Album, dass sich jeder Fan des Mannes gewünscht hat – weil Mr. Osbourne hier aber hörbar befreit und ungezwungen abseits aller Trends und Erwartungen musiziert, ist „Ordinary Man“ eine ziemlich frische, unverbrauchte und nicht selten unvorhersehbare Angelegenheit geworden. Betrachtet man das Dienstalter des Mannes, so ist das alles andere als selbstverständlich. Obendrein singt Ozzy hier besser als manch einer seiner Altersgenossen und hat so manchen renommierten Weggefährten ins Studio gelockt, was in musikalischen Konstellationen resultiert, die es so vermutlich nie wieder geben wird. Da stört es auch nicht, dass Zakk Wylde diesmal nicht mit von der Partie war.

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David Reece zeigt Video zu „Metal Voice“

Sänger DAVID REECE (u.a. ehemals Accept, Bonfire) hat ein Video zu seinem neuen Song „Metal Voice“ ins Netz gestellt. Die Nummer kommt von seinem neuen Album „Cacophony Of Souls“, das am 13. März über El Puerto Records erscheinen wird.

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01. Chasing The Shadows
02. Blood On Our Hands
03. Judgement Day
04. Collective Anaesthesia
05. Cacophony Of Souls
06. Another Life Another Time
07. Metal Voice
08. Over And Over
09. Back In The Days
10. A Perfect World
11. Bleed
12. No Disguise

Das Cover von "Cacophony Of Souls" von David Reece