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The Monolith Deathcult – V3 – Vernedering: Connect The Goddamn Dots

Drei Jahre lang haben THE MONOLITH DEATHCULT ihre Fangemeinde mit dem Nachfolger von „Vergelding“ (2018) auf die Folter gespannt. Während jenes Album und dessen Vorgänger „Versus“ (2017) im Abstand von anderthalb Jahren veröffentlicht wurden, hielten sich die Holländer mit der Beendigung dieser Trilogie zurück; das regte die Hoffnungen der Hörerschaft umso mehr an. Werden THE MONOLITH DEATHCULT etwa noch gigantischer, die Tracks noch rasanter? Mit ihrem neuen Album „Vernedering“ kann die Band diese Fragen in der ersten Viertelstunde beantworten.

Die Single-Auskopplung „Connect The Goddamn Dots“ hat die Bürde, den Abschluss der Trilogie gebührend einzuleiten. Wer dank „Vernedering“ Erstkontakt zu THE MONOLITH DEATHCULT herstellt, wird mit der Mid-Tempo-Nummer nicht schlecht unterhalten werden; Atmosphäre schaffende Symphonik trifft auf klassisches Death-Metal-Riffing, der krude Mix von Sprachsamples und grindcorigen Vocals unterhält auf hohem Niveau. Wer mit „Vernedering“ allerdings ein weiteres Album zu seiner THE-MONOLITH-DEATHCULT-Sammlung hinzufügt, wird – je nach Gusto – positiv oder negativ überrascht werden, denn der siebenminütige Track verzichtet auf die brachialen Ausbrüche und die schnellen Tempowechsel, für welche die Niederländer seit 15 Jahren bekannt sind.

Erst mit dem dritten Track, der weiteren Single-Auskopplung „Gone Sour, Doomed“, ziehen THE MONOLITH DEATHCULT das Tempo in gewohntem Maße an und knüppeln sich (zumindest anfänglich) durch den Track wie einst „Tetragrammaton“ (2013) durch das Trommelfell des Hörers. Dennoch bleibt dem Hörer die hohe Dichte an exzessiven Motivwechseln wie auf den beiden vorherigen Teilen – je nach Gusto – erspart beziehungsweise verwehrt. Stattdessen setzt das Trio auf so viel Melodik wie nie zuvor: Die acht Tracks sind verhältnismäßig klar strukturiert, statt harten Brüchen und schnellen Wechseln setzen THE MONOLITH DEATHCULT nun auf dichte Atmosphäre. Durch dieses Vorgehen wirkt allerdings der Track, der alle Trademarks der Band vereinigt und somit der typischste Song der Holländer auf diesem Album ist, wie ein Aussätziger unter Gleichen: „They Drew First Blood“ wäre genial auf einem der beiden Vorgängern untergekommen, passt allerdings nur schwer in den Sound des gedrosselten „Vernedering“.

Die Fans ahnten sicherlich nicht, dass das überwältigende, progressive Spiel der Niederländer zugunsten einer stärkeren Melodieführung zurückgestellt werden würde; geradlinige und unaufgeregte, stellenweise mit Längen versehene Tracks wie „Blood Libels“ oder „The White Silence“ brechen unter der schieren Kraft eines älteren Albums wie „Trivmvirate“ (2008) schlichtweg in sich zusammen. Das knapp 13 Minuten lange, besser gesagt, sich knapp 13 Minuten lang ziehende Outro „L’Ouverture De Morose“ verabschiedet dieses Album leider mit genau den Eindrücken, die sich in der zweiten Hälfte von „Vernedering“ überdeutlich gezeigt haben: THE MONOLITH DEATHCULT sind nicht mehr in der Form, mit der sie sicherlich den Großteil ihrer Fans gewonnen haben.

Dabei ist deutlich zu unterstreichen, dass eine Abkehr vom vorherigen Schaffen per se kein Kritikpunkt darstellen darf, denn die Weiterentwicklung einer Band muss auch in eine Richtung gehen dürfen, mit der Fans der ersten Stunde unzufrieden sein dürfen. Der entscheidende Punkt ist, ob die Weiterentwicklung tatsächlich fort- oder eher rückschrittlich ist. Der Abschluss der „V“-Trilogie ist letzteres: Zwar haben die Holländer mit „Gone Sour, Doomed“ und „They Drew First Blood“ zwei gute Vorabsingles auf den Markt gebracht, aber damit auch schon die zwei stärksten Songs des Albums präsentiert. So bleibt festzustellen, dass es THE MONOLITH DEATHCULT durchaus gelingt, atmosphärische Momente zu schaffen, doch bleiben diese aufgrund der mangelnden Charakterstärke fast aller Songs kaum im Gedächtnis.

Fear Factory – Aggression Continuum

FEAR FACTORY haben eine lange und bewegte Geschichte hinter sich: Vor 2000 eine wegbereitende Industrial-Metal-Band, die sich von Album zu Album konsequent gesteigert hat, waren die Jahre nach der Jahrtausendwende von einer einzigen juristischen Schlammschlacht um Namensrechte und diversen Besetzungswechseln geprägt – was schlussendlich dazu führte, dass Gitarrist Dino Cazares FEAR FACTORY verließ. Trotzdem kamen mit „Archetype“ und „Transgression“ noch zwei Alben mit Ex-Bassist Christian Olde Wolbers an der Klampfe heraus, die qualitativ an die ersten drei Alben anknüpfen konnten – während die drei Nachfolger zwischen 2010 und 2015, wieder mit Cazares an der Gitarre, recht generisch daherkamen. Nun sind weitere sechs Jahre ins Land gezogen und mit „Aggression Continuum“ steht das mit Spannung erwartete neue Album in den Startlöchern.

In Anbetracht dessen, dass der langjährige Frontmann und Sänger Burton C. Bell Ende 2020 seinen endgültigen Ausstieg bei FEAR FACTORY bekannt gab, konnte man bis zuletzt nicht ganz sicher sein, ob er noch auf dem neuen Longplayer zu hören sein würde – zumal zwischen ihm und Cazares aufgrund von Differenzen die Albumfinanzierung betreffend alles andere als eitel Sonnenschein herrscht. Hier kann allerdings Entwarnung gegeben werden: Bell ist am Start und gibt seine gewohnte Mischung aus gegrowlten Strophen und melodischen Refrains zum Besten.

Cazares‘ Gitarrenspiel ist, FEAR-FACTORY-typisch, im absoluten Einklang mit dem Doublebass-Gewitter von Mike Heller. Für das nötige Fundament untenrum sorgt Static-X-Bassist Tony Campos, der seit 2015 mit an Bord ist. Und natürlich dürfen die obligatorischen Keyboard- und Synthesizer-Flächen nicht fehlen: Auch hier ist mit Rhys Fulber von Frontline Assembly ein alter Bekannter auf der Gästeliste, der schon auf dem legendären „Demanufacture“-Album für eine großartig unterkühlte Atmosphäre gesorgt hat. Mit Igor Khoroshev von Yes (ja, die legendäre Progressive-Rock-Band!) haut aber noch eine weitere Legende in die Tasten.

Was nun zu einer interessanten Mischung hätte werden können, geht allerdings ein wenig nach hinten los: Mit jedem weiteren Jahr wird deutlicher, wie überhaupt nicht mehr zeitgemäß und kitschig das elektronische Beiwerk von Fulber (und eben auch von Urgestein Khoroshev) ist – so gehört im fast schon schmierigen „Purity“. Wenn man so etwas wie das orchestrale Intro des Titeltracks als Persiflage auf 80er-Jahre-B-Movie-Soundtracks versteht, tut es nicht ganz so weh. Aber es bleibt mehr als ein Funken Restzweifel, dass diese Elemente keine selbstironischen Zitate  sind.

Das führt zu einem Problem, das FEAR FACTORY spätestens seit „Mechanize“ verfolgt: Alles klingt ein wenig beliebig und in jedem Moment vorhersehbar. Wer den FEAR-FACTORY-Sound mag, wird auch „Aggression Continuum“ mögen, ohne jede Frage. Wer aber aus unerfindlichen Gründen immer noch daran glaubt, dass Cazares und Konsorten sich neu erfinden könnten, wird zum zehnten Mal enttäuscht.

So bleibt festzuhalten: Die einzige Kurve, die evolutionsbedingt ein wenig nach oben geht, dürfte die Lautstärkekurve sein, ansonsten ist alles beim Alten: Harte Stakkato-Gitarren-Strophen treffen auf melodische Clean-Gesang-Choruspassagen, mehr oder weniger oldschool klingende Synthesizer treffen auf ultrahart getriggertes Schlagzeugspiel. Wer damit kein Problem hat, wird seinen Spaß haben – aber ein würdiger Abschluss der Ära „Bell-Cazares“ sollte anders klingen. Schade eigentlich.

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Lindemann – Live In Moscow

Mitte März 2020, als sich herauskristallisierte, dass Live-Veranstaltungen keine allzu gute Idee mehr sind, und Deutschland in den Pandemie-Modus schaltete, luden LINDEMANN zur großen Sause nach Moskau. Wie vernünftig das zu diesem Zeitpunkt war, braucht man nicht zu fragen – nicht zuletzt, da Till Lindemann bereits mit seinen Selbstportraits im Tschernobyl-Sperrgebiet allen gezeigt hatte, was er von „vernünftig“ hält.

Nun können Till und seine Fans, wenn schon sonst keine Konzerte möglich sind, zumindest besagte Show auf Blu-ray anschauen. Zum geselligen Band-Videoabend wird es aber wohl nicht kommen – und das nicht nur aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen: In einer weiteren wenig vernünftig anmutenden Entscheidung setzte der Rammstein-Fronter im November 2020 seinen Compagnon Peter Tägtgren vor die Tür. Das ist umso absurder, als der schwedische Produzent und Songwriter (Hypocrisy, Pain) für die gesamte Musik bei LINDEMANN verantwortlich zeichnete. Wie auch immer es mit LINDEMANN weitergehen wird – „Live in Moscow“ dürfte zumindest eine Schaffensphase abschließen.

Als Zeugnis dieser fünf Jahre kann sich der Release definitiv sehen lassen: Die Aufmachung der verschiedenen Editionen ist liebevoll, das Menü schick und nach einem stimmigen Vorspann geht es fließend in die bombastisch arrangierte Show über: Multiple Kameras mit teils spektakulären Perspektiven und Bildeffekten bieten ein Heimkino-Liveerlebnis auf höchstem technischem Standard. Dass es sich hier „nur“ um ein Nebenprojekt und nicht etwa um Rammstein selbst handelt, ist vom betriebenen Aufwand her an nichts festzumachen. Wie die Liveshow selbst enthält auch der Konzertfilm einen beträchtlichen Anteil vorgefertigter Videoclips. Anders als bei Jonas Åkerlunds etwas gewollt wirkendem „Paris“-Film sind diese bei „Live in Moscow“ aber durchweg stimmig in das Konzert eingeflochten.

Dass dabei vornehmlich nackte Haut aus dem Intimbereich gezeigt wird, überrascht bei LINDEMANN ebenso wenig wie die Performance selbst. Wie ästhetisch (oder künstlerisch wertvoll) man das visuelle Bombardement mit Geschlechtsteilen findet, ist eine andere Frage. Generell ist die Performance in vieler Hinsicht „Geschmackssache“: Nicht nur unter Pandemie-Gesichtspunkten ist es verstörend, wenn LINDEMANN zu „Allesfresser“ Torten ablecken und ins Publikum werfen oder die Fans mit totem Fisch beschießen – aus heutiger Sicht fast visionär wirkt hingegen die Performance in der transparenten Plastikblase bei „Platz Eins“: Vorher nie gesehen, kennen wir mittlerweile wohl alle die Bilder von „Bubblekonzerten“ als pandemiekonforme Konzertalternative.

All das kann man als völlig überzogenen verachten – oder als perfekt inszeniertes Entertainment abfeiern. Fakt ist: LINDEMANN funktionieren nur so. Denn blendet man das ganze Brimborium aus, bleibt von einigen eingängigen Hits abgesehen am Ende eben doch nur der Industrial Metal, mit dem Peter Tägtgren mit Pain seit Jahrzehnten bestenfalls 500 zahlende Gäste pro Stadt anlockt. Till Lindemanns Texte und Sangeskünste ändern daran eigentlich nicht so viel, dass die weltweite Euphorie um LINDEMANN musikalisch gerechtfertigt wäre. Entsprechend überflüssig ist die Audio-CD: Ohne das aufmerksamkeitsheischende Bildmaterial bleibt „Live In Moscow“ eine eher belanglose Geschichte – zumal der Audiomitschnitt nicht sonderlich viel Live-Atmosphäre vermittelt.

Ob es unter den Besuchern von LINDEMANN „Live In Moscow“ zu Infektionen mit dem Coronavirus kam, ist nicht bekannt – mutmaßlich gab es aber zumindest eine: Der Rammstein-Fronter selbst soll dem Boulevard zufolge wenig später an COVID-19 erkrankt sein. Während er selbst (so überhaupt erkrankt) ohne Spätfolgen genesen zu sein scheint, ist der Zustand des Projekts LINDEMANN ungewiss: Seit der Trennung von Tägtgren veröffentlichte Till Lindemann nur zwei halbgare Coversongs unter seinem vollen Namen. Sollte das Projekt LINDEMANN tatsächlich am Ende sein, hat sich der Moskau-Trip zumindest in einer Hinsicht gelohnt: Ein stimmigeres Abschiedsgeschenk als diesen Konzertfilm hätte die Band ihren Fans kaum machen können.

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Satanic Planet: Band um Dave Lombardo veröffentlicht Video

SATANIC PLANET um Schlagzeuger Dave Lombardo haben zum Song  „Liturgy“ ihres am 28. Mai erscheinenden selbstbetitelten Debüt-Albums ein Musikvideo ins Netz gestellt. Zu SATANIC PLANET gehören neben Dave Lombardo (unter anderem Slayer, Misfits, Mr. Bungle) und dem The-Satanic-Temple-Mitgründer Lucien Greaves auch Luke Henshaw (Planet B, Sonido De La Frontera) und Justin Pearson (The Locust, Dead Cross, Swing Kids, Deaf Club). Das Album am 28. Mai über Three One G Records. „Satanic Planet“ wurde von Henshaw und Lombardo aufgenommen und produziert. Mix und Mastering übernahm Brent Asbury.

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Skynd mit neuem Video

Die Industrial-Combo SKYND hat ein neues Video veröffentlicht. Die Band befasst sich in ihren Songs ausschließlich mit True-Crime-Fällen, welche die dunklen Seiten der Psyche beleuchten. Im neuesten Song der Band geht es Michelle Carter, die 2014 ihren Freund Conrad Henri Roy III mittels Textnachrichten in den Suizid getrieben haben soll. Der Fall beschäftigt noch heute die Gerichte im US-amerikanischen Massachusetts.

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The Amenta – Revelator

Industrialisierung und Digitalisierung haben in vielen Menschen die Angst, eines Tages von Maschinen ersetzt und obsolet zu werden, ausgelöst. Die befürchtete Bedrohung unserer Spezies durch unsere eigene Schöpfung beschäftigt Kunstschaffende sämtlicher Disziplinen – von der Literatur über die Filmkunst bis hin zur Musik. Selbst wenn Industrial-Interpret*innen sich ganz anderen Themen zuwenden, haftet ihrer Musik doch stets eine geradezu lebensfeindliche Ästhetik an. Was genau die australischen Industrial-Extreme-Metaller THE AMENTA auf ihrem vierten Album aussagen wollen, lässt sich anhand des Artworks und der kryptischen, mit sonderbaren Sprachspielen und Querverweisen gespickten Songtexte zwar nur erahnen. Eines ist jedoch gewiss: „Revelator“ ist kein philanthropisches Statement.

Wie ein wild gewordenes, mechanisches Monstrum legen THE AMENTA im Opener „An Epoch Ellipsis“ mit chaotischem Lo-Fi-Gedonner los, ehe der Sound auf einen Schlag druckvoller wird und der industrielle Wahnsinn der Band Methode bekommt. Über weite Strecken arbeiten die Australier mit in Black und Death Metal gängigen Stilmitteln: Gitarrenriffs wie Betonwände, ballernde Blast-Beats mit der Durchschlagskraft eines Maschinengewehrs und ein furchterregendes Wechselspiel verschiedenartiger, gutturaler Gesangsstile, die an manchen Stellen in albtraumhafter Manie zusammentreffen („Psoriastasis“).

Gerade im Vergleich zum Vorgängeralbum „Flesh Is Heir“ (2013) scheinen THE AMENTA allerdings vermehrt auch den Klangraum abseits dieser Extreme auszuloten. So tritt die Band etwa im rockig stampfenden „Sere Money“, das stark an Satyricon zur Zeit von „Now, Diabolical“ (2006) erinnert, etwas behutsamer aufs Gaspedal, ohne dabei an Bedrohlichkeit einzubüßen. Cain Cressalls fast schon hypnotischer, eher leise abgemischter Klargesang verleiht den ruhigeren Tracks wie der desolaten Akustik-Nummer „Silent Twin“ und dem schwerelos gleitenden „Twined Towers“ außerdem einen unheimlichen, unwirklichen Charakter.

Ihre Industrial-Einflüsse bringen THE AMENTA immer wieder über eine dröhnende Geräuschkulisse und kalte, metallische Beats ein („Parasight Lost“). Das noisige Zwischenspiel „Wonderlost“ hätte das Album zwar nicht nötig gehabt, ansonsten vermischt sich das künstliche Soundbild aber so flüssig mit der Extreme-Metal-Instrumentierung, dass „Revelator“ im Großen und Ganzen mächtig Eindruck schindet.

In seinen intensivsten Momenten zieht „Revelator“ mit jeder noch so heftigen Extreme-Metal-Platte gleich. Darüber hinaus haben THE AMENTA aber gerade durch die subtileren Teile ihrer Kompositionen eine eindringliche Darstellung einer hypermodernen, dem Menschen alles andere als freundlich gesinnten Metallhölle fabriziert. Wer durch Musik vermittelte Botschaften nicht unbedingt auf dem Silbertablett präsentiert bekommen muss und Ambiguität spannend findet, wird „Revelator“ für seine zu Interpretationen einladenden Songs sicherlich zu schätzen wissen.

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Fear Factory: Dino Cazares gibt Sänger-Update

FEAR FACTORY-Bandkopf Dino Cazares steht offenbar kurz vor der Entscheidung über die neue Stimme der Band. Einige sehr vielversprechende Sänger und auch Sängerinnen hätten vorgesungen und machten ihm die Entscheidung keinesfalls leicht.

Unbedingt solle der neue Sänger jedenfalls eine neue Ära prägen und lange in der Band bleiben. Bevor Cazares abtritt, möchte er noch einige Alben aufnehmen. Ohne Seitenhieb auf den ausgeschiedenen Frontmann Burton C. Bell kam Cazares freilich nicht aus:

„Es ist kein Geheimnis, dass Burt Probleme hatte, manche Songs zu singen. So zum Beispiel ‚Linchpin‘, unseren größten Song. Den konnten wir nie live performen, weil Burton ihn nicht singen konnte. Wir wollen einen Sänger, mit dem wir diese nie performten Nummern künftig jeden Abend spielen können“.

Cazares kündigte bereits an, gerne jemandem gänzlich unbekannten den Spot zu geben, so lange es nur passt.

„Disruptor“ von Fear Factory jetzt im Stream

Mehr als fünf Jahre mussten Fans der Industrial-Metal-Legenden FEAR FACTORY auf neue Musik warten. Heute stellen Dino Cazares & Co. mit „Disruptor“ ihre erste Auskopplung aus dem nächsten Album „Aggression Continuum“ vor. Wie berichtet, wird diese Scheibe die letzte mit Sänger Burton C. Bell sein, der die Band nach den Aufnahmen des elften Studioalbums verließ. „Aggression Continuum“ soll im weiteren Verlauf des Jahres über Nuclear Blast veröffentlicht werden.

 

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