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Ancient Curse veröffentlichen Heimvideo zu „Fire & Ice“

Die Bremer Progressive Power Metaller ANCIENT CURSE haben ein in der Isolation des Corona-Lockdowns entstandenes Video zu ihrem Song „Fire & Ice“ veröffentlicht. Die Nummer kommt von ihrem neuen Album „The New Prophecy“, das am 29. Mai über Pure Steel Records erscheinen wird.

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01. We Follow The Signs
02. Fire And Ice
03. The Shadow
04. Man Of The Storm
05. Hypnotize
06. One Moment Of Fortune
07. Forever Young
08. Mind Chaos
09. Prophecy

Das Cover von "The New Prophecy" von Ancient Curse

Firewind – Firewind

Bei den Griechen FIREWIND ging es letztens reichlich turbulent zu: Keyboarder und Gitarrist Bob Katsionis, eines ihrer dienstältesten Mitglieder, hat die Truppe ohne Nachfolger verlassen und mit Neuzugang Herbie Langhans (Voodoo Circle, Radiant) wird nach nur einem Album erneut der Sänger ausgetauscht. Gitarrist Gus G. sieht seine Band also unter Zugzwang, weshalb ein klares Statement hermuss. Das erfolgt in Form ihrer neuesten Platte, die bereits von der runderneuerten und entschlackten Besetzung eingespielt wurde und schlicht auf den Bandnamen hört. Deutlicher kann man kaum sagen: Wir sind noch da.

Die Aussage, die FIREWIND mit ihrem selbstbewusst betitelten neuen Album machen, endet freilich nicht mit dessen Namen. Auf ihrer neunten Platte nehmen die Griechen ihre Hörerschaft mit auf eine Reise durch alles, was sie waren, sind und künftig sein wollen – und treten dabei nur sehr selten auf die Bremse. So gelingt der Band aus Thessaloniki hier der Spagat zwischen dem traditionellen, teils neo-klassisch angehauchten Power Metal ihrer Anfangsphase und zeitgemäß harten und doch melodiösen Songs, was die neue FIREWIND-Platte zu einem Power-Metal-Album macht, das mit beiden Beinen im 21. Jahrhundert steht und doch seine Wurzeln nicht verleugnet.

Schon der Opener „Welcome To The Empire“ bietet zwar das für die Band typische Zusammenspiel von kraftvollen Riffs und melodiösem Keyboard, überrascht jedoch mit ungewohnt harten, wuchtigen und modernen Gitarren. Ähnlich verhält es sich mit tonnenschweren Stampfern wie „Rising Fire“ oder „Perfect Stranger“ – dank melodischer Leads und großer Refrains sind dies klar Power-Metal-Hymnen, sie illustrieren mit ihren harten, modernen Riffs aber auch die Richtung, in die FIREWIND künftig zu gehen gedenken. Demgegenüber stehen hier Nummern wie das rasante, hymnische „Devour“, das den Genre-typischen Sound der 90er zitiert sowie Stadion-Hymnen wie „Orbitual Sunrise“ und „Overdrive“. Erstere ist dabei eine charmante Verneigung vor stilbildenden Europe-Songs und letztere bietet augenzwinkernd 80er-Kitsch mit zeitgemäßer Wucht.

Obwohl Sänger Herbie Langhans einen tollen Job macht und überraschend gut zum Sound der Griechen passt, ist es doch Gitarrist Gus G., der stets im Mittelpunkt steht. Jetzt, wo dieser sich das Rampenlicht nicht mehr mit Keyboarder Bob Katsionis teilen muss, ist der Synthie-Anteil bei FIREWIND zwar nicht ganz verschwunden, aber doch hörbar reduziert. Schon das minutenlange Intro-Solo des Albums legt nahe, dass Fans es hier mit der gitarrenlastigsten Platte der Griechen seit langem zu tun haben und im weiteren Verlauf der Platte soll sich dieser Eindruck bestätigen. Gus G. reichert jeden der Songs mit mindestens einer technisch irrwitzigen und doch schön phrasierten Leadgitarren-Eskapade an. Das mag nicht jedermanns Sache sein, aber gerade alteingesessene Fans werden sich freuen, dass FIREWIND ihrem Bandleader wieder ähnlich viel Platz einräumen wie  in ihrer Anfangszeit.

Sollten durch die Besetzungswechsel im Hause FIREWIND bei irgendjemandem Zweifel an der Handlungsfähigkeit der Band aufgekommen sein, so werden diese mit ihrem neuen Album restlos ausgeräumt. Die Griechen präsentieren sich mit ihrer selbstbetitelten Platte so frisch und angriffslustig wie schon lange nicht mehr und verarbeiten die besten Elemente ihres Sounds zu einem angenehm kurzweiligen Album voller überschäumender Spielfreude. Der Weggang von Bob Katsionis nimmt ihrer Musik zwar eine Dimension, der tolle Gesang von Neuzugang Herbie Langhans und die druckvollen, modernen Riffs fügen jedoch auch mindestens eine neue Facette hinzu. Mit einem Album wie diesem sind FIREWIND für die Zukunft bestens aufgestellt.

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Primal Fear präsentieren neue Single „Along Came The Devil“

Die Power-Metal-Veteranen PRIMAL FEAR haben mit „Along Came The Devil“ einen ersten Song von ihrem kommenden Album „Metal Commando“ veröffentlicht. Besgate Platte soll am 24. Juli über Nuclear Blast in den Handel kommen.

Bassist Mat Sinner dazu: „‚Along Came The Devil‘ dürfte all unseren Fans zeigen, dass es auf dem neuen PRIMAL-FEAR-Album ‚Metal Commando‘ Album keine unnötigen Experimente oder negativen Überraschungen geben wird. Sie werden genau das bekommen, worauf sie gewartet haben: Harte Songs mit starkem Gesang, groovy Drums und einer großen Produktion.“

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01. I Am Alive
02. Along Came The Devil
03. Halo
04. Hear Me Calling
05. The Lost & The Forgotten
06. My Name Is Fear
07. I Will Be Gone
08. Raise Your Fists
09. Howl Of The Banshee
10. Afterlife
11. Infinity

Das Cover des Primal-Fear-Albums "Metal Commando"

Powerwolf mit Live-Video zu „Sanctified With Dynamite“

POWERWOLF verkürzen ihren Fans die Wartezeit auf das Best-Of-Album „Best Of The Blessed“ mit einem neuen Live-Video zu „Sanctified With Dynamite“. Der Track wird auf der Bonus-CD „The Live Sacrament“ zu hören sein, die Teil des Best-Of ist. Aufgenommen wurde das Video im Rahmen der Wolfsnächte-Tour 2018. „Best Of The Blessed“ erscheint am 03. Juli.

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Axel Rudi Pell – Sign Of The Times

„Wo AXEL RUDI PELL drauf steht, ist auch AXEL RUDI PELL drin“ – abgedroschener könnten ein Promo-Text oder eine Plattenkritik kaum beginnen, und doch ist diese Satzhülse bei keiner anderen Band so zutreffend wie den Bochumer Melodic-Metallern. Kaum eine Band veröffentlicht mit der Beständigkeit der Truppe des blonden Saitenhexers neue Alben und eben diese Beständigkeit ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist sie zu begrüßen, denn Überraschungen bleiben außen vor und die Band bleibt ihrem Sound treu. Fans wissen, was sie bekommen. Andererseits ist sie der Vorläufer der Langeweile, denn Überraschungen bleiben außen vor und die Band bleibt ihrem Sound treu. Und selbst das beste Konzept nutzt sich mit der Zeit ab. Was tun AXEL RUDI PELL, um den schmalen Grad zwischen Beständigkeit und Langeweile auf „Sign Of The Times“ trittsicher zu beschreiten?

Die kurze Antwort: Kaum etwas. Das hat durchaus sein Gutes, denn AXEL RUDI PELL verbuchen so einiges auf der Haben-Seite ihres Sounds: Johnny Gioeli ist vermutlich der energetischste Frontmann im zeitgenössischen Hard-Rock-Bereich, überhaupt bringt der Bochumer seit Jahrzehnten eine ebenso stabile wie starke Besetzung mit, und für sich genommen ist Herr Pell auch ein durchweg talentierter Songwriter. All diese Vorteile kommen auch auf „Sign Of The Times“ wieder positiv zu tragen, denn AXEL RUDI PELL legen hier – kaum verwunderlich – ein ebenso routiniertes wie solides Melodic-Metal-Album vor. Stilistische Grenzen werden hier sicher nicht überschritten, aber die neun Songs nebst Intro bieten alles, was Fans der Musik im Allgemeinen und dieser Band kennen und lieben.

Alles wie immer also? Im Großen und Ganzen ja, und genau hier liegt die Schwierigkeit: Dass AXEL RUDI PELL ihren Sound gefunden haben, ist zu begrüßen und dass sich nach 30 Jahren gewisse Wiederholungen kaum vermeiden lassen, ist jedem Fan klar. Da verwundert es nicht, dass viele der Songs von „Sign Of The Times“ auch auf jeder anderen Platte des Mannes kaum auffallen würde. Angefangen mit gelungenen Uptempo-Rockern wie „Waiting For Your Call“ über den coolen Titeltrack hin zur von Sänger Gioeli phänomenal vorgetragenen, obligatorischen Ballade „As Blind As A Fool Can Be“ ist das auch vollkommen in Ordnung. Allerdings scheint es, als würden sich AXEL RUDI PELL teils keine Mühe geben. „The Black Serenade“ ist das säuselnde Intro, das Fans spätestens seit „Between The Walls“ auf jeder Platte der Truppe in leicht veränderter Form zu hören bekommen, „Bad Reputation“ heißt wie „Nasty Reputation“ von 1991 und klingt wie „Rock The Nation“ von 2006 und „Gunfire“ ist der gleiche Opener, den die Herren auch schon auf „Knights Call“ untergebracht haben. Fans wird das kaum stören, aber es ist schade.

Zumal AXEL RUDI PELL auch auf „Sign Of The Times“ beweisen, dass sie alles andere als einfallslos sind. Wird die bekannte Formel schon im mitreißenden „End Of The Line“ ein bisschen abgeändert, ist der angedeutete Hendrix-Groove des coolen „Wings Of A Storm“ etwas, das man bei der Band gar fast nie hört. Und wenn das im weiteren Verlauf zu einer Gänsehaut-verdächtigen Hymne anwachsende „Living In A Dream“ mit Reggae-Rhythmen direkt aus dem Pop-Rock der 80er einsetzt, fragt man sich, wieso AXEL RUDI PELL nicht generell etwas mehr Experimentierfreude walten lassen. Diese Songs gehören sicherlich zu den spannendsten von „Sign Of The Times“ und zeigen, dass die Bochumer voller guter und vor allem neuer Ideen stecken, mittels derer sie ihren bekannten Sound angenehm variieren, ohne alteingesessene Fans vor den Kopf zu stoßen. Künftig bitte mehr davon!

Isoliert betrachtet ist „Sign Of The Times“ ein astreines Hard-Rock- bzw. Melodic-Metal-Album, dem es an absolut nichts fehlt. Im Kontext der drei Jahrzehnte langen Karriere von AXEL RUDI PELL gesehen ermattet dieser Glanz jedoch ein wenig, denn hier sind etliche Parallelen zu früheren Werken zu erkennen. Dank einiger wirklich guter neuer Einfälle retten sich die Herren vor der Selbstkopie und allein aufgrund des superben Gesangs von Johnny Gioeli ist „Sign Of The Times“ schon die Aufmerksamkeit jedes Melodic-Metal-Fans wert. Dennoch: Vor allem Quereinsteiger werden aufgrund der beschriebenen Merkmale viel Spaß mit diesem Album haben. Beinharte Fans greifen sowieso zu und alle anderen hören vorher rein und entscheiden dann, ob es hier genug Neues gibt, um den vollen Kaufpreis zu rechtfertigen.

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Espionage präsentieren neue Single „Arrow Of Time“

Die australischen Power Metaller ESPIONAGE haben mit „Arrow Of Time“ eine brandneue Single inklusive Videoclip vorgestellt. Die Nummer stammt von der gleichnamigen EP, welche ab sofort digital erhältlich ist.

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Das Cover von "Arrow Of Time" von Espionage

Kenziner kündigen neues Album „Phoenix“ an

Die finnischen Power/Prog Metaller KENZINER haben mit „Phoenix“ ein neues Album angekündigt. Die neue Platte der neo-klassisch geprägten Band wird am 26. Juni über Pure Steel Records in den Handel kommen.

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01. Eye Of Horus
02. Listen To The Devil
03. Shadow Of The Moon
04. Tears Of Destiny
05. The Mirror
06. Osiris Rising
07. Curse Of The Pharaoh
08. To Hell And Back
09. Phoenix Rising
10. The Miracle

Das Cover von "Phoenix" von Kenziner

Big City unterschreiben bei Frontiers Music

Die norwegischen Melodic Metaller BIG CITY haben einen Vertrag mit dem Mailänder Label Frontiers Music abgeschlossen. In diesem Jahr soll ihr mittlerweile drittes Album erscheinen, auf dem erstmals Sänger Jørgen Bergersen zu hören sein wird.

BIG CITY dazu: „Auf dem nächsten Album stellen wir unseren neuen Sänger vor. Er hat unglaubliche Arbeit abgeliefert und seine Stimme hat mehr Punch und Heaviness. Die Songs selbst sind noch immer sehr abwechslungsreich und erstrecken sich von einer ruhigen Ballade über harte bis hin zu leicht progressiven Nummern. Wie erwartet liegt der Fokus noch immer auf zahllosen Melodien. Es ist schlicht das bisher beste Album von BIG CITY!“